Ein perfekter mobiler Workflow mit Lightroom Mobile

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 08.11.2018 im Hinblick auf die neuen iPads ergänzt.

Von Version zu Version wird Lightroom Mobile besser, enthält mehr Funktionen und macht – speziell auf den neuen iPad Pro samt Apple Pencil – immer mehr Spass. Der angenehme Nebeneffekt: Lightroom auf Mac bzw. Windows ist nach wie für nur für einen Katalog ausgelegt, die Nutzung des Lightroom-Kataloges auf mehreren Rechnern ist wenig elegant. Mit Lightroom Mobile wird das immer erträglicher: einen zentralen Rechner und zwei iPads als dezentrale Bearbeitung? Warum nicht?

Jede Generation der iPads ist leitungsfähiger geworden, und mittlerweile haben wir einen Zustand erreicht, bei dem das aktuelle iPad schneller ist als fast alle Macs. Nebenbei bemerkt: So langsam könnte Apple ja mal auch bei den Macs auf eigene Prozessoren umsteigen, oder?

Es kann also nicht an der Leistung liegen, es sind andere Gründe, die bestimmte Arbeiten mit dem iPad komplizierter machen als auf einem Rechner. Stimmt, merke ich ja selbst, wenn ich viele Bilder einlese, umbenenne, sortiere und bearbeite. Mit den neuen iPads samt dem neuen Stift und der ständig besser werdenden Software „Lightroom CC“ auf iOS findet ein größer werdender Bereich der Photographen-Arbeit auf dem iPad statt: Einlesen der Bilder, damit Backup, Vorsortierung und Bearbeitung bei zum Beispiel Urlaubsreisen mache ich nur noch mit dem iPad. Aus diesem Grunde gibt es schon mal eine klare Kaufempfehlung, was das iPad angeht: Viel Speicher. 

Ich will meinen Arbeitsablauf im Folgenden kurz skizzieren und auch erklären, wie der sich in den hier bereits beschriebenen Ablauf einbauen läßt, schließlich hätte ich meine wertvollen Originale gern bei mir gelagert.

Die nötigen Zutaten für diesen Ablauf: ein neues iPad mit USB-C. Der Apple Pencil 2Ein XQD/SD Kartenlser mit USB-C oder USB3 – Anschluss. Ein Datenkabel für UCB-C auf USB-C oder USB3. Ein Lightroom CC Abo. (Der Tee im Bild ist optional). Wer genau hinsieht, der erkennt eine Schutzfolie auf dem iPad. Die nutze ich nicht aus Gründen des Displayschutzes, die erzeugt ein deutliche besseres Stiftgefühl mit dem Pencil. Auf der glatten Glasfläche  läuft mir der Stift zu leicht, und die matte Folie macht einen papierähnlichen Eindruck. Die Tastatur ist eine normale Apple Tastatur, per Bluetooth gekoppelt und in einer faltbaren Hülle verpackt, in der das iPad dann auch stehen kann.

Wie organisiert man denn aber einen optimalen Workflow zwischen iPad und Arbeitsrechner?

Einige Voraussetzungen müssen gegeben sein:
1.) Lightroom in der aktuellsten Version und
2.) ein Creativ Cloud-Abo. Lightroom Mobile selbst kostet zwar nichts, die Synchronisation der Bilder klappt aber nur mit einem Abo.
3.) Beim Einlesen per Tablet: einen passenden Adapter (siehe oben), um eine Kamera oder eine XQD/SD-Karte anzuschliessen. Für das iPad gibt es da den Lightning auf USB respektive auf SD-Card Adapter, die aktuellen iPads haben USB-C.4.) RAW-Format: Sinnvoll ist das Ganze dann, wenn wir die Stärken von Lightroom ausnutzen und in RAW arbeiten.

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