Apple Pay ist da und es geht ganz einfach…

Am 13. Dezember wird das lange angekündigte Apple Pay in Deutschland freigeschaltet. Lesen der Nachricht und Aufrufen der N26 App geschieht in einer einzigen fließenden Bewegeung. Nach dem Einloggen per FaceID fragt die App nach, ob sie meine N26 Mastercard an Apple Pay auf dem iPhone weiterreichen darf. Darf sie, und nach ca. 10 Sekunden Arbeit ist die Karte sowohl auf dem iPhone als auch auf der Uhr freigeschaltet. Bei den dann anstehenden Weihnachtseinkäufen ist in einem Laden an der Kasse wenig los. Auf Nachfrage bejaht der Verkäufer, dass das Terminal kontaktlose Zahlungen anehmen kann. Ich tippe zwei Mal die Seitentaste der Apple Watch, die Karte wird auf dem Display dargestellt, darunter der Satz: „Zum Bezahlen ans Lesegerät halten“, oben am Rand des Bildschirmes steht „Bereit…“. Die Uhr auf das Display des Terminals legen, es vibriert quasi sofort, ich nehme die Uhr wieder weg und eine Sekunde später kommt die Nachricht auf die Uhr, dass der Betrag von XX,XX€ erfolgreich abgebucht wurde. Das Ganze ging schneller, als man sonst die Geldbörse aus der Tasche gezogen hat. Die Dame in der Schlange hinter mit beobachtet das und ist völlig begeistert. So etwas will sie auch sofort haben. Der Verkäufer freut sich und vermeldet eine Premiere mit einer neuen Zahlungsart. In den nächsten Tagen zahle ich hemmungslos mit Apple Pay, sowohl mit Uhr als auch mit iPhone. Fast überall bin ich die Premiere, und ausnahmslos überall geht es schneller als Bargeld oder Karte.  Von ca. 40 Zahlungen klappt es bei einem einzigen Terminal nicht, wobei unklar ist, ob es an Apple Pay oder der bekannten Zickigkeit dieses Terminals liegt. Weitere Erleichterung: Es funktioniert auch an Terminals, die mir sonst die Zahlung mit der N26 Maestrocard verweigert haben. Ab sofort wandern die Plastikkarten aus der Geldbörse in die Schublade.

Allen Lesern frohe Weihnachten!

Die E-Mobilität wird ein Erfolg – irgendwann bestimmt

Ich lease ein neues Auto, und das kommt später als verabredet. Dafür darf ich einen Leihwagen nutzen, und ich bekomme einen i3 von BMW angeboten, einen knutschigen, bunten Elektrowagen. Ich muss über die Weihnachtstage keine große Reisen machen, und da der Wagen 200 Kilometer Reichweite hat, stellt bei einer ersten Überlegung auch die zum ersten Weihnachtstag nötige Reise ins Weserbergland mit 140 Kilometern kein großes Problem dar. Der erste Tag mit dem Wagen ist sehr erfreulich, wendig, leise und trotzdem schnell genug – beim Beschleunigen an der Ampel manchmal zu schnell. Nach kurzer Zeit fragt man sich, warum nicht alle Autos so weich und entspannt fahren.

Kleiner nagender Unsicherheitsfaktor: Die Reichweite bei vollem Akku wird mit 88 km angezeigt und verhält sich merkwürdig – mal langsam weniger werdend, mal langsam steigend. Nervös geworden frage ich bei meinem sehr geduldigen Verkäufer nach: Die Reichweite errechnet sich aus mehreren Faktoren, eine davon ist der Fahrer. Und die vorherigen Fahrer haben wohl kräftig Strom gegeben. Ich solle einfach mal normal weiterfahren, dann würde sich das einpendeln. Und das tut es auch nach 50 Kilometer auf der Landstrasse. Mit 75% Ladung reicht der Strom noch 137 Kilometer.

Um den Wagen noch einmal voll aufzuladen, laufe ich ein örtliches Einkaufszentrum an, das mit der Verfügbarkeit von zwei Ladesäulen wirbt. Letzte Geschenke kaufen und dabei aufladen: Idealzustand. Allerdings sind die beiden Plätze belegt, und zwar von normalen Autos. Das scheint mir ein erstes Problem der umfassenden Elektromobilität zu sein – verfügbare Ladestationen.

Da ich zu Haus nicht immer einen Parkplatz vor der Tür finde und auch nicht einfach ein dickes gelbes Kabel über den Bürgersteig legen kann, erhöhen sich grad die Schwierigkeiten für einen reibungslosen Verlauf der weiteren Reise. Ein kurzes Telefonat mit unseren Gastgebern im Weserbergland ergibt weiteres Unerfreuliches: Das Haus ist ein altes Bauernhaus, mit alter Installationstechnik. Ob da so ein moderner Wagen dran geladen werden könne? Man zweifelt daran.

Unruhig geworden rufe ich ein zweites Mal bei meinem wirklich sehr geduldigen Verkäufer an. Der erklärt mir kurz, dass das eigentlich kein Problem sein solle, der Wagen habe einen „Range Extender“.Das ist ein kleines Benzinmotörchen, welches man dazuschalten kann und das dann im hinteren Bereich unregelmäßig herumnörgelnd den Akku immer auf der aktuellen Prozentzahl hält. Der Tank dafür ist aber klein, nach 130 km ist auch da Schluss.

Solchermassen beruhigt wird zu Heiligabend die Familie besucht, und um Installationen zu testen, legen wir aus dem Haus ein Kabel nach draussen und schließen den Wagen an. Im Auto kann man einstellen, mit welcher Stromstärke der Wagen laden soll: Schwach, reduziert oder volle Pulle. Wir wählen das Pendant eines kräftigen Staubsaugers („reduziert“), und zum Ende des Kaffeetrinkens ist der Wagen um 3% aufgeladen. So etwas sollte auch die Elektrik des Bauernhauses leisten können, dann wäre nach 24 Stunden das Auto um ca. 30% aufgeladen. Das müsste passen.

Zur kompletten Aufladung vor der großen Fahrt listet mir das Navi eine Schnelladestation auf. Die ist in der Nähe und auch tatsächlich frei. An den vier danebenstehenden Tesla-Superchargern vertreiben sich ein Däne und ein Süddeutscher die Ladezeit ihrer Teslas mit freundlicher Plauderei, und auch mein kleiner i3 ist dank heftiger Gleichstromladung nach etwas über 30 Minuten randvoll.

Abfahrt am ersten Weihnachtsfeiertag. Akku und Extender bieten zusammen inzwischen dank gleichmäßiger Fahrweise fast 300 km Reichweite an, das sollte für Hin- und Rückfahrt reichen, mit etwas Nachladerei auf jeden Fall. Schaltet man die Lüftung höher, sinkt die Reichweite, ein schöner Hinweis auf die Energiekosten für die eigenen Aktionen.

Bei Ankunft mit noch 75% Akkuladung wird ein Kabel durch das Fenster der Waschküche nach draussen gelegt, der Anschluss der Waschmaschine macht den besten Eindruck. Wir laden mit mittlerer Stromstärke, um 21:48 soll der Wagen wieder voll sein. Nach wenigen Minuten schaltet sich die Ladeelektronik ab. Der Blutdruck steigt. Ich stelle im Auto die Ladestromstärke auf gering, um 1:33 soll fertig geladen sein. Und diesmal hält die Elektrik des Hauses durch. Die Rückfahrt am nächsten Morgen läuft angenehm glatt, Ankunft mit noch 20% Akku. Fazit: Mit einem Elektroauto ist die Planung einer Reise wieder wichtiger geworden, und es gibt noch diverse zu lösende Dinge, bevor das ein Massenphänomen wird. Nervig ist die Achtlosigkeit anderer Autofahrer, die immer wieder wertvolle Ladeplätze blockieren. Was sich nicht ändern wird: Ob man elektrisch oder per Benzin im Stau steht – man steht im Stau.

Überraschende Vernetzung auf Nordseeinseln

Auf eine der Nordseeinseln fährt man ja gern, um der allgegenwärtigen Beschleunigung zu entgehen. Gleichzeitig will man aber auf die Segnungen des modernen Lebens nicht verzichten, der MiFi-Router kommt ins Gepäck. Am Bahnhof Bensersiel nach Langeoog ein erster Hauch von Moderne. Die Fahrkarte wird gekauft, es gibt kein Papierstück, statt dessen wandern zwei Chipkarten, die „Langeoog-Card“ über den Tisch. Darauf ist die Fahrt mit der Fähre gespeichert.

Der Einstieg aufs Schiff erfolgt dann über Automaten, in die man die Chipkarte schiebt und der den Zugang freigibt.

Auf dem Schiff gibt es neben Grog und Heißwürstchen auch eine Ansage des Kapitäns, dass er eine gute Überfahrt wünsche und man bitte daran denken möge, die zu entrichtende Kurtaxe ebenfalls auf der Chipkarte zu speichern.
Im Hotel angekommen stellt sich die Mitnahme des eigenen Routers als überflüssig heraus: Das Hotel hat hervorragendes WLAN.

Bei einem nächtlichen Spaziergang bei kräftigen Wind und Regen fallen uns zwei einsame, beleuchtete Automaten am Rathaus auf: Kurtaxenzahlautomaten. Kurz entschlossen lesen wir die erste unserer beiden Karten ein, der Automat erkennt unser Anreisedatum und fragt nach, wann wir abzureisen gedenken. Datum auswählen, und danach wird es richtig gut: Die Software erkennt, dass die beiden Fahrkarten zusammen gekauft wurden und bietet an, die Kurtaxe doch gleich für beide Karten zu entrichten. Gefragt – getan, die „Amöben-Karte“ (die N26 Maestro-Card) eingeschoben, der geforderte Betrag wird abgebucht, die Bestätigung kommt auch in wildem Nordsee-Wetter sofort auf die Apple Watch. Die zweite Karte ist an diesem Vorgang gänzlich unbeteiligt – sie liegt im Hotelzimmer – und die Ehefrau ist skeptisch: „Unbedingt die Quittung aufbewahren“, in Erwartung von Problemen bei der Ausreise. Die Quittung klärt uns darüber auf, dass uns der „Automat links“ bedient hat.

Das Aufbewahren der Quittung ist aber gänzlich unnötig, das Passieren der Drehkreuze zum Schiff bei der Rückfahrt verläuft reibungslos. Der Mensch neigt dazu, sich Dinge verständlich zu machen, und etwas „auf einer Karte zu speichern“ ist einfacher zu realisieren als der aktuelle Vorgang: Einem zentralen Elektronenhirn eine eindeutige Nummer zu sagen und die Aufforderung damit zu verbinden, er möge sich doch bitte zu dieser Nummer die Zahlung der Kurtaxe vermerken und auf Anfrage bestätigen.

Zugbindung in der Zukunft aufheben

Eine Bahnreise mit vier Mal Umsteigen – eine Heraus­forderung, der sich nur noch wenige Tapfere stellen. Ich muss beruflich vom Norden der Republik in den äussersten Süden. Das tue ich mit der Bahn. Ich buche die Fahrt online, achte aber nicht so richtig auf Kleinigkeiten – zum Beispiel auf die Um­steigezeiten, die in Köln als erste Station nur neun Minuten beträgt. Klappt eigentlich nur noch selten.

Über die Web-Bahnhofstafeln verfolge ich einige Tage vor Reiseantritt den Zeitplan meines ersten Zuges, 8:44 ab Bremen. Der hat eigentlich immer mindestens zehn Minuten / Verspätung, passt also schon zu Anfang nicht. Der Zug genau eine Stunde vorher ist immer pünktlich, den würde ich gern nehmen, dann habe ich für die drei weiteren Anschlüsse eine zumindestens theoretische Chancen. Mein Ticket ist aber ein Supersparpreis mit Zugbindung, und zum Aufheben der Zugbindung muss der Zug mindestens zehn Minuten Verspätung haben. Allein der Verdacht oder die Vermutung, er würde sie dann später haben, zählt nicht.

Die Zugbindung kann im Reisezentrum oder auch direkt während der Fahrt aufgehoben werden. Diese Beweisführung gedenke ich mit modernster Technik inklusive Zeitreise zu führen. Ich besteige also den zu frühen, aber pünktlichen Zug in Bremen, der um 7:44 in Bremen abfährt. Zur gleichen Zeit soll mein regulärer Zug in Hamburg nach Bremen starten. Nach einigen Minuten Fahrt ist Fahrkartenkontrolle. Ich bin vorbereitet und habe auf dem iPad die Bahnhofstafel in Hamburg aufgerufen, und auf der steht mein regulär gebuchter Zug mit 30 Minuten Verspätung. Das zeige ich dem Zugbegleiter, der erst nachdenklich guckt und dann Mühe hat, eine Zugbindung in der Zukunft aufzuheben. Ob es für diesen Vorgang eine korrekte Zeitangabe gibt, weiß ich auch nicht. Futur drei mit Plusquamperfekt? Der weitere Verlauf der Reise ist unspektakulär, lediglich kurz vor dem Ziel bin ich eher über eine Streckensperrung informiert als der Zugbegleiter.

Im Kundenauftrag zu verkaufen: MacBook Pro 13″ aus 2017

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Auch hier: Wer zuerst kommt…

Die neuen iPads und der Weg des Macs…

iMessage

Eine kleine Beobachtung zur Einführung der neuen Macs und iPads. Ich habe mir die Keynote jetzt noch mal am Rechner angesehen, und es stimmt, was der Apple-Blogger John Gruber auf „Daring Fireball“ beobachtet hat: Während der Einführung der neuen Macs wurde zwar nicht mit technischen Daten gegeizt, allerdings fiel der Name des Prozessorherstellers nur einmal, und einmal war er auf einer Folie in der Präsentation zu sehen. Ganz anders bei der Vorstellung der iPads: An jeder Ecke war vom „Apple A12 Bionic“ zu hören und zu sehen. Mixt man jetzt noch in diese Beobachtungen die langsam auftauchenden Geschwindigkeitstest der neuen iPads im Vergleich zu den letztjährigen und im Vergleich zu den aktuelle Macs – es nähert sich der Zeitpunkt, an der Apple einen Mac mit Mac OS und eigenen Chips statt Intel ankündigt! Nicht das „ob“ ist fraglich, nur noch das „wann“.

Endlich: ein Mac mini für unter 5000€

Ok, das mag jetzt etwas merkwürdig klingen. Vor allem für Menschen, die den alten Mac mini kennen: Das war ein nicht unbedingt durch Leistung auffallendes, schnuckeliges Kästchen, mit dem viele Leute viele Dinge gemacht haben. Vom Homeserver über den Office-Platz bis zur Photoshop-Maschine war alles möglich. Der Mini war klein, schick, leise und preiswert.  Nach mehreren Jahren hat Apple den Mac mini einmal komplett umgekrempelt. Die Gehäuseform ist gleich geblieben, ansonsten ist alles anders: statt silber jetzt grau, statt mittelmäßiger Leistung jetzt Workstation. Und wie! In der gesamten aktuellen Apple-Palette gibt es nur wenige Geräte, die schneller sind: der iMac Pro und das aktuelle 15“ Macbook mit 6-Kern-Prozessor. Die ersten Tests berichten Wunderdinge, auch was z.B. die Geschwindigkeit der internen SSD angeht. Dabei ist der mini weiterhin flüsterleise. Anschlüsse hat er auch genug: Thunderbolt 3, USB 3 und – tada – auch noch USB 2.0-Anschlüsse. Alle neuen Macs haben eingebaut den Apple-eigenen T2-Chip, der neben der Sicherheit auch noch die Steuerung der SSD übernimmt. Und diese Kombination ist es, die die SSD so irre schnell werden läßt. Rüstet man einen mini voll auf, Prozessor, SSD und Speicher, dann landet man bei knapp unter 5000€. Ein kleiner Lichtblick: der Hauptspeicher läßt sich auch nachträglich durch unsere Werkstatt aufrüsten, die SSD ist verlötet und per T2-Chip fest mit dem Rechner verheiratet. Wir erwarten unsere Testgeräte nächste Woche, wer Fragen dazu hat (oder einen kaufen möchte): Gern zu uns

Die neuen iPhones – kaufen oder nicht?

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Seit dem 12.09. steht sie wieder im Raum, die große Frage: Upgraden oder nicht? Liest man sich die technischen Daten durch, dann ist der Vergleich zwischen dem iPhone X und dem iPhone Xs eher ernüchternd.
Etwas schneller hier, etwas besser dort, etwas mehr Uuupmh da. Im Normalfall würde ich jetzt sagen: Ich hab ein X, ich überspringe dieses Modell. Wenn da nicht die Sachen im Kleingedruckten wären, und die verstecken sich in einer kleinen Zahl während der Präsentation: „Der Kamerasensor sammelt bist zu 50% mehr Licht“. Als Photographie-besessener iPhone-Besitzer fragt man sich doch: Nanu? Wie machen die das? Apple kann zwar viel, aber die physikalischen Gesetze ändern kann es nicht: Mehr Licht kann ein Chip nur dann sammeln, wenn die einzelnen Pixel größer sind/mehr Fläche haben. Mehr Fläche für das einzelne Pixel bedeutet aber auch 12 Millionen mal mehr Platz für 12 Millonen Pixel – heißt: Der Sensor müsste größer geworden sein. Und ein größerer Sensor bringt das ganze Linsensystem durcheinander, die Brennweiten ändern sich.

Recherchiert man etwas im Internet, stößt man auf einzelne Hinweise. Es ist tatsächlich wahr: Der Sensor im neuen Xs ist 32% größer als der in der vorherigen Generation. Also müssen sich dann die Brennweiten ändern, und das tun sie auch: Die neue Weitwinkellinse ist tatsächlich etwas weitwinkliger, vergleicht man Bilder der beiden iPhones, dann ist beim Xs „mehr drauf“ als beim alten iPhone X.

Jetzt wird es spannend: Auf der Keynote hat sich Phil Schiller kräftig an der Kamera abgearbeitet, und es fiel der Begriff: „Computational photography“, also computerunterstützte Photographie. Das soll so schicke Dinge wie Smart HDR unterstützen, also die Möglichkeit, den Kontrastumfang der Szenerie besser einzufangen, sprich einen höheren Dynamikumfang aufzunehmen. Traditionell macht man das durch mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen direkt nacheinander, die dann in der Postproduktion miteinander verrechnet werden. Das iPhone macht das schon immer und klebt dann ein „HDR“ – Label an die Photos.
Das neue iPhone macht das auch, aber quasi still und leise. Das Label gibt es erst, wenn die HDR-Berechnung deutlich ist, jedes Photo wird kontrastmäßig verbessert. Diese verbesserte „Smart-HDR“-Funktion hat durch den größeren Chip mehr Spielmaterial, die Ergebnisse sind erstaunlich: Auf der wie immer gut recherchierenden Seite Daring Fireball sind Beispielphotos zu sehen, die einen wirklich eklatanten Unterschied zeigen.

Upgraden oder nicht? Photographisch Interessierte: Unbedingt!

HighSpeed zum Mitnehmen

Wenn wir ehrlich sind: beim Konfigurieren der aktuellen MacBook pro zucken wir bei manchen Optionen doch zusammen: statt 1 TB SSD lieber 4 TB nehmen? Und dafür locker 3360€ mehr zahlen?
Man redet sich dann doch gern damit heraus, dass man bei Bedarf auf deutlich preiswertere externe Lösungen zugreifen kann. Wenn es aber dann soweit ist und man die erste externe SSD per USB angeschlossen hat, dann stellt man traurig fest: ist schon deutlich langsamer als die interne SSD. Netterweise hat die Firma Samsung eine externe SSD vorgestellt, die per Thunderbolt 3 angebunden wird. Dabei soll sie Transfergeschwindigkeiten von bis zu 2400MB pro Sekunde erreichen. Das liegt nahezu auf dem Niveau der internen SSD und, siehe da: auch der Preis pro TB liegt dann ziemlich in der Nähe der Apple-Preise, 1TB mehr statt 960€ bei Apple für um die 700€.
Wir haben in den sauren Apfel gebissen und uns so ein Exemplar zum Test gebeten. Was sollen wir sagen: Werbung und Wirklichkeit liegen hier dicht beieinander. Die beiden Bildschirmfotos zeigen den Blackmagic Disk Speed Test, oben für die interne SSD des 15“ MacBook Pro, und darunter den für die Samsung SSD. Wer also schnellen, großen Speicher braucht, kann den jetzt ohne Nachteile beliebig nachrüsten.

Blackmagic für die interne SSD


Blackmagic für die Samsung SSD

Und noch einmal zum Vergleich ein Speedtest mit einer Samsung T5 1TB am USB 3.1-Anschluss…

Blackmagic für eine Samsung T5 SSD (USB 3.1)

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