Neue MacBook Pro – 32GB RAM, 6-Core und mehr

Gebrauchtes Vorserienmodell gefällig?
Apple hat seine MacBook Pro Produktlinie aktualisiert. Das 13“ hat einen neuen Quad-Core Prozessor, kann jetzt auch bis zwei TB aufgerüstet werden, hat einen neuen True-Tone-Bildschirm und soll laut Apple doppelt so schnell sein. Das 15“ kann man jetzt mit einem 6-Core Prozessor bekommen, 32 GB RAM sind jetzzt möglich und 4TB SSD. Für letzteres darf man dann knapp 8000€ auf den Tisch des Hauses Apple legen.
Wir erneuern selbstverständlich unseren Demobestand, um die neuen Maschinen zeigen zu können, und aus diesem Grunde ist ein MacBook Pro 15“ der letzten Generation in hervorragendem Zustand in gute Hände abzugeben.

[16025] 15″ MacBook Pro Space Grau 3,1GHz i7 16GB/1TB Touch Bar (CTO)
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CTO Variante der Grundkonfiguration MPTT2D/A: 3,1 GHz Quad_Core Intel i7 Prozessor (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz), 1TB Flash-Speicher, Radeon Pro 560 4 GB Speicher, Beleuchtete Tastatur (Deutsch).

Einzelpreis brutto: 3992,45€
Einzelpreis netto: 3355,00€

Das Gerät wird verkauft von der Firma Kunckel teampoint, Preisvorstellung 2500€ netto zzgl. MwSt. Nachfragen und Kaufabsichten gern unter 0421-61073712

Clash der Kulturtechniken

Angeregt durch den Beitrag von Franziska Nyffenegger im Techniktagebuch, in der es um die Haptik des Handgeschriebenen geht, merke ich, dass ich so ein Problem auch gehabt habe – und gelöst. Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich viel schreiben muss. Da ich nie professionell 10-Finger-Schreiben gelernt habe, nutze ich das übliche „2-Finger-Suchspiel“. Das ist in den letzten Jahren zu einem recht stabilen System gereift.

In letzter Zeit versuche ich aber dem Lauf der Gedanken folgend schneller zu schreiben. Eine lange Testreihe mit verschiedenen Tastaturen bringt die Erkenntnis, dass Tastaturen mit sehr geringem Hub wie beim neuen MacBook oder mit gar keinem Hub wie auf einem iPad am besten funktionieren. Trotzdem überholt das Denken immer wieder die Tastatur, und der herauskommende Text hat viele Fehler. Instinktiv neigt man dazu, diese Fehler sofort zu korrigieren, und zack – ist der schöne, ausgefeilte Gedanke im Nirvana verschwunden.

Dieses Problem nagt in mir und sucht nach einer Lösung. Entweder antrainieren, erst mal runterzuschreiben oder 10 Finger zu lernen. Ein erster Versuch mit dem Erlernen des 10-Finger-Systems scheitert, ich bin zu ungeduldig. Bei einer Besprechung bemerke ich, dass einer meiner Mitarbeiter Notizen auf einem Klemmbrett mit einer kleinen Leuchtdiode macht. Neugierig geworden lasse ich mir das System zeigen.

Es handelt sich dabei um ein Produkt der Firma Wacom. Auf eine Art elektronisches Klemmbrett kann man beliebige Blöcke mit bis zu 50 Seiten klemmen. Auf dem Block schreibt man mit einem speziellen, recht angenehmen Stift. Das Geschriebene wird als Abbild (genauer als Liniennetz) im Gerät gespeichert. Ist eine Seite vollgeschrieben, reißt man die ab und drückt einen Knopf unter der blau leuchtenden Leuchtdiode. Dann wechselt die Lichtfarbe auf grün, das Brett ist bereit für die nächste Seite. Schreibt man los, wechselt die Lichtfarbe wieder auf blau. Mit dem Druck auf den Knopf wird ein Synchronisationsvorgang auf dem gekoppelten klugen Telefon angestoßen, und wenige Sekunden später steht die geschriebene Seite als Faksimile zur Verfügung. Auf dem Telefon kann man diverse Aktionen damit durchführen, z.B. ein Export als PDF oder als Bild. Ebenfalls kann man Seiten wieder auseinanderbauen, die man versehentlich übereinander geschrieben hat, weil der Knopf beim Seitenwechsel nicht gedrückt wurde. Das Beste daran aber: Man kann den Text als erkannten ASCII-Text exportieren!

Das System führt eine automatische Texterkennung durch (auf dem Server, man braucht einen Cloud-Account bei Wacom dazu), die bei meiner Handschrift erstaunlich genau ist. Auf der zum System gehörigen Webseite kann ich meine Seiten verwalten, mit TAGs versehen und mehr. Das Ganze ist im Volltext durchsuchbar.

Kleiner Nachteil: Das System lernt nicht dazu, es gibt ja keine Rückkopplung von den gemachten Korrekturen. Und da das System nach Wörterbüchern vorgeht, werden seltene Begriff oder Fantasiebezeichnungen nicht erlernt und als Kauderwelsch dargestellt. Man hat aber ja zur Kontrolle, was dieses absurde Wort mitten im Text zu bedeuten hat, noch immer die Faksimile-Seite zur Verfügung. Man muss im Laufe der Nutzung öfter mal die Schere im Kopf überwinden, die einen dazu anleitet, lieber nicht ein eventuell seltenes, nicht bekanntes aber originelleres Wort zu nutzen und statt dessen lieber eine bekanntere Ersetzung zu nehmen. Ansonsten erreiche ich mit dieser Technik deutlich höhere Schreibgeschwindigkeiten, und der Zwang, Tippfehler zu beseitigen ist komplett verschwunden. Ich schreibe gern und ziemlich schnell mit der Hand, von daher habe ich jetzt die nächste Geschwindigkeitsstufe beim Schreiben erreicht. Wenn die mir nicht mehr ausreicht, dann muss es halt ein 10-Finger-Schreibkurs sein …

Zuerst erschienen hier im Techniktagebuch.

Gedrosselte iPhones, schlappe Batterien und Qualitätsjournalismus.

In den letzten Tagen kocht grad wieder ein „Apple-Gate“ hoch, diesmal ist es die Leistungsreduzierung bei iPhones mit schlapper Batterie. Da ist jemandem aufgefallen, dass bestimmte Messungen in iPhones mit älteren Batterien langsamer sind als in iPhones mit frischen Akkus. Daraufhin angesprochen veröffentlicht Apple eine Pressemitteilung und ein „White Paper“, in dem das Phänomen und der Gedanke dahinter erläutert werden. Ab dann ist mal wieder schön zu beobachten, wie Recherche, Information und logisches Denken bei den meisten beteiligten Journalisten den Bach runter gehen. Die meisten scheinen mittlerweile wirklich voneinander abzuschreiben, die wenigsten denken nach oder – um Himmels Willen – versuchen sich, eine eigene Meinung aus den vorliegenden Fakten zu bilden. Die Fakten hat Apple in seinem White Paper detailliert aufgelistet, das Ganze ist aber nicht wirklich Raketenwissenschaft: Ein wenig Kenntnis des Ohmschen Gesetzes reicht da aus.

Versuchen wir das mal zu erklären. Ein neuer Akku hat eine bestimmte Kapazität und einen bestimmten Innenwiderstand. Der Innenwiderstand bestimmt, wieviel Strom maximal aus einem Akku gezogen werden kann, bei gleichbleibender Spannung. Ein möglichst geringer Innenwiderstand ist ideal, dieser Widerstand steigt aber mit zunehmendem Alter. Dadurch sinkt der aus dem Akku zu entnehmende Strom (bei gleichbleibender Spannung). Entnimmt man mehr Strom, sinkt die Spannung. Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung reicht diese nicht mehr zum Betrieb des iPhones aus, es schaltet sich ab – obwohl der Akku noch gefüllt ist. Das war das Problem, das Apple mit älteren iPhones hatte. Um dem entgegen zu wirken, hat Apple in einer der letzten Systemversionen eine Hilfe eingebaut: Stellt das System fest, dass bei einer bestimmten Stromentnahme die Spannung gefährlich sinkt, dann wird die Stromentnahme gedrosselt. Das passiert am effektivsten durch Drosselung des leistungshungrigsten Bauteiles – des Prozessors. Der Prozessor rechnet also bei komplexen Aufgaben langsamer – Vorteil: Das Gerät läuft weiter und schaltet sich nicht mehr ab.

Vorwerfen kann man Apple lediglich, diese Änderung nicht offensiv kommuniziert zu haben oder, noch besser, dem User die Wahl zwischen den beiden Optionen zu lassen.

Gegen beide Möglichkeiten – abschalten oder drosseln – gibt es in den USA natürlich sofort eine Sammelklage. Ich frage mich, wann es dort eine Klage gegen das zugrundeliegende physikalische Gesetz gibt – bei deren Präsidenten kann es nicht mehr so lange dauern.

Und wieder ist ein Jahr vorbei…

iMessageNach über 25 Jahren im Dienste der Kunden-EDV kann man langsam wirklich mal sagen: Kinder, wie die Zeit vergeht. Und was waren das für aufregende letzte Jahre: Umzug, Erweiterung der Firma, neue Kollegen, neue Produkte…

So langsam trudeln die letzten Bestellungen ein, und für uns wird es Zeit, sich etwas zurückzulehnen und zu entspannen.

Wir möchten allen Kunden hiermit auf diesem Wege für die wunderbare Zusammenarbeit bedanken, Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018 (und natürlich darüber hinaus) wünschen.

Wir sind „zwischen den Tagen“ mit einem Notdienst für Sie da, den Sie am 27.12. und 28.12. von 10:00 Uhr bis 16:00 direkt erreichen, am 29:12 von 10:00 bis 15:00.

Die Werkstatt hat zu diesen Zeiten ebenfalls geöffnet.

Ausserhalb dieser Zeiten können Sie uns jederzeit eine Nachricht im System hinterlassen, wir melden uns dann zurück.

Als Ausblick auf 2018 haben wir einmal den iMac Pro, von dem wir in den nächsten Wochen einen zum Testen hier bei uns haben werden. Wenn Sie gern mal ausprobieren wollen, wie schnell „schnell“ wirklich ist: Kurze Anmeldung genügt. Und, nicht zu vergessen: Im Hintergrund lauert ja auch immer noch der angekündigte und von Apple grad wieder bestätigte modulare Mac Pro.

Spannenden Zeiten. Bleiben Sie gesund.

3 x so schnell, bis 15.000€…

Ab sofort bestellbar: Die neuen iMac Pro. Leistung der 8-Kern-Maschine ca. 3x so schnell wie der schnellste bisherige iMac. Preise ab 5.500€, und die Austattungsliste läßt sich wie bei jeder Premium-Marke deutlich erweitern – bis 15.000€. Übrigens: Ein ungefähr gleich ausgestatteter Marken-PC, z.B. von HP kommt auf den gleichen Preis – ohne Monitor…

Wir pflegen die Artikel grad ein und nehmen ab sofort Bestellungen entgegen.

eSIM, Nano-SIM und Verwirrungen

Die neue AppleWatch hat eine eingebaute Mobilfunkverbindung, was sie zum idealen Sportbegleiter macht: Pulsmesser, Musikabspieler und Notruf in einem. Um dieses Feature nutzen zu können braucht man eine SIM-Karte für die Uhr. Die ist aus Platzgründen als eSIM verwirklicht, und das „Einsetzen“ der SIM in die Watch passiert über das iPhone. Zur Vorbereitung muss die Hotline des Mobilfunkproviders aufgesucht werden, eine der zu meinem Vertrag gehörenden Multi-SIM kann zur eSIM umgewandelt werden. Das geht am Telefon reibungslos und schnell, allerdings erhält man die eSIM nicht elektronisch, die wird zugeschickt – wohl aus Sicherheitsgründen, wie die Dame am Telefon vermutet. Einige Tage später trudelt ein Brief ein, mit Rubbelfeldern für PIN, PIN2 und PUK. Die SIM ist ebenfalls enthalten, als QR-Code. Diesen Code muss man bei der Einrichtung des Mobilfunkfeatures scannen, damit wird dann die SIM in der Uhr aktiviert. Das mit dem Mobilfunk funktioniert wunderbar, wie schon an anderer Stelle nachzulesen ist. Dann kommt der Tag, wo das Mobiltelefon gewechselt werden soll. Dafür gibt es auf der Seite von Apple klare Anweisungen: Uhr vom alten iPhone entkoppeln, dabei die Mobilfunkdienste auf dem Telefon belassen und dann mit dem neuen Telefon koppeln und aus dem Backup wieder herstellen. Das Entkoppeln dauert, und schlägt zum Ende hin fehl. Kopplung mit dem neuen Telefon klappt, Backup wird eingespielt, auch die Telekom-Dienste sind laut Anzeige auf der Uhr aktiv. Allein, es klappt nicht: die Uhr allein verweigert störrisch den Dienst. Im Zuge der Fehlersuche dämmert es mir, dass es ja irgendwas mit der SIM zu tun hat, und ein Blick auf das Kundencenter offenbart das Problem: das eSIM-Profil ist nicht aktiv, mit dem zart grau angezeigten Hinweis, es könne auch auf keinem Gerät mehr aktiviert werden. Ein Anruf bei der Hotline bestätigt diesen Sachverhalt, das eSIM-Profil verliert seine Wirksamkeit, wenn das gekoppelte iPhone entfernt wird. Das sei kein Problem, versichert die freundliche Dame am Telefon, in 10 Minuten hätte ich in meinem Kundencenter ein neues eSIM-Profil. Dieses Mal scheint es keine Sicherheitsbedenken zu geben, das neue Profil muss nicht per Post zugestellt werden und ist tatsächlich nach 10 Minuten verfügbar. Zum Profil kann man einen passenden QR-Code aufrufen, der wird vom Bildschirm gescannt und alles ist in bester Ordnung. Merke: Das eSIM Profil der Uhr verliert seine Gültigkeit bei Wechsel des iPhones.

Displayschaden bei MacBook Pro ab 2013

WerkstattEin Hinweis für alle Kunden unserer Werkstatt und für alle Besitzer von MacBook Pro ab Anfang 2013: Bei einigen Geräten kann sich unter bestimmten Bedingungen die Antireflexbeschichtung lösen. Betroffene Kunden konnten das Display innerhalb von drei Jahren nach Kauf kostenfrei tauschen lassen. Diese Frist hat Apple jetzt auf 4 Jahre ausgedehnt. Unsere Bitte an Sie: Wenn Sie deswegen schon einmal bei uns waren und der Schaden von Apple nicht anerkannt wurde, weil das Gerät ausserhalb der genannten Fristen lag: Melden Sie sich doch bitte noch einmal bei uns.

Lightroom – Verbesserungen und gebrochene Versprechen

Lightroom Logo

Lightroom LogoEs ist noch gar nicht so lange her, bei der Einführung von Version 5, da gab es von Adobe die Aussage: „Future versions of Lightroom will be made available via traditional perpetual licenses indefinitely”
Wie gültig solche Aussagen von Firmen wie Adobe sind, weiß man seit heute: „Immer“ endet bei Adobe nach wenigen Jahren.
Was nicht so richtig verwunderlich ist, sieht man sich die Zahlen von Adobe nach der Einführung des Abomodells an.
Es ist jetzt mal wieder so ein Zeitpunkt, sich Gedanken zu machen: Binde ich mich mit einer Bibliothek von ca. 100.000 Bildern an einen Lieferanten, dem ich monatlich etwas zahlen muss, um an meine Bilder zu kommen? Oder nehme ich eine Software einmalig und benutze sie ewig weiter?

Begriffe wie „Immer“ und „ewig“ – es wird philosophisch.

Werden wir realistisch, sehen uns mal die Vor – und Nachteile an. Und anschließend gucken wir uns die neuen Features von Lightroom etwas genauer an.

Bleibe ich im Lightroom-Universum, dann kostet mich das ca. 10€ im Monat für alle Varianten von Lightroom – und das sind einige. Lasse ich mein Abo auslaufen, dann verliere ich einige Funktionen, zum Beispiel kann ich an Bildern nicht schnell noch mal eine Entwicklungsänderung durchführen. Stellt man nach Jahren fest, dass z.B. ein Bild für eine Ausstellung damals deutlich zu sehr geschärft worden ist, dann kann ich die Schärfung nicht mehr zurücknehmen. Es gibt nur drei Lösungen für dieses Szenario: So lassen, wie es ist, das Abo erneuern oder das Original exportieren und alle Entwicklungsschritte nachbauen in einer anderen Software.
Was zum aktuellen Stand auch nach dem Ende eines Abos bleibt: Ich kann jederzeit Bilder durchsuchen und als Originale exportieren.

Verlasse ich das Adobe Universum, dann kann ich still vergnügt ohne monatliche Kosten vor mich hin basteln, und alles ist gut…?
Naja, nichts alles: Irgendwann müssen Sie das Betriebssystem updaten, dann brauchen Sie auch eine neue Version des Programmes. Gehören Sie zu den Update – Verweigerern, haben Sie automatisch unsichere Software (keine Bugfixes mehr) und sie dürfen sich auch keine neue Kamera kaufen.

Rechnen Sie diese beiden Versionen mal hoch, ist der Unterschied zu einem Abomodell gar nicht so groß. Und sollte man doch mal umsteigen wollen, dann bieten in der Regel die Mitbewerber den Import der Kataloge an, allerdings gehen dann die Bearbeitungen verloren. Dagegen kann man Vorkehrungen treffen. Planen Sie den Umstieg, exportieren Sie alle geänderten Bilder als TIFF in höchster Auflösung, dann haben Sie für kleine Änderungen eine gute Ausgangsbasis in der neuen Software oder sie haben eine Vorlage, an Hand derer Sie „nachentwickeln“ können.

Vorteil für den Nutzer: Adobe ist darauf angewiesen, immer soviel besser als andere Anbieter zu sein, um Nutzer am Umstieg zu hindern. Und aktuell ist das Angebot von Adobe ziemlich gut. Allerdings läßt das Adobe-Modell auch anderen und neuen Firmen viel Luft zum Atmen, ich denke da an die Firma Serif mit der Photoshop-Alternative Affinity Photo. Steigt der Preis oder Adobe wird träge…

Schauen wir uns jetzt den aktuellen Stand bei Adobe mal an:
Da gab es erst einmal einige Namensänderungen:
Lightroom CC heißt jetzt** Lightroom Classic CC**. Das ist das Programm, was wir mit dem Begriff Lightroom meinen. Diese Programm hat ein Update bekommen und bearbeitet Bilder, die in einer Ordnerstruktur auf dem Rechner abgelegt werden.
Lightroom CC meint ein neues Programm, auch für den Mac und für Windows. Lightroom CC hat visuell große Ähnlichkeit mit der iOS-Version Lightroom Mobile und einen gegenüber Lightroom Classic CC (noch) eingeschränkten Funktionsumfang. Wichtige Änderung: ALLE Bilder sind in der Cloud, lokal werden nur temporäre Kopien abgespeichert!
Lightroom für iOS (oder Android) meint das Lightroom für iPad und iPhone.
Diese drei Programme lassen sich hervorragend miteinander verbinden. Und ich denke, Adobe hat sich das Szenario in etwa so vorgestellt:
1.) Lightroom Classic CC: Ist auf dem Arbeitsrechner installiert, greift da auf Festplatten und Netzwerklaufwerke zu, die Bilder sind also lokal gehalten und nur bei Bedarf werden Sammlungen in die Cloud geschoben. Das passiert dann, wenn man für eine Sammlung die Synchronisierung einschaltet. Dann beginnt Lightroom Classic CC Smart Previews in die Cloud zu kopieren, die auf iPad und Lightroom CC bearbeitet werden können. Wohlgemerkt, es sind nur die Smart Previews, nicht die Originale.
2.) Lightroom CC: Installiert z.B. auf einem MacBook. Hat man das neue Programm frisch installiert und sich an der Creative Cloud angemeldet, dann tauchen alle von Lightroom Classic CC synchronisierten Bilder darin auf und sind bearbeitbar!
3.) Lightroom for iOS: Da ändert sich wenig, die eben genannten Bilder sind auch hier sofort verfügbar und wunderbar mit dem Apple Pencil zu bearbeiten.

Alle diese Programme sind über die Creative Cloud miteinander verbunden. Das funktioniert reibungslos, vorausgesetzt man hat eine stabile, schnelle und nicht gedeckelte Internetverbindung.
Die ist nämlich ab sofort nötig, wenn man mit der Lightroom CC auf z.B. einem Laptop arbeitet. Bilder, die von der Kamera importiert werden, landen zwischengespeichert auf dem Rechner und werden dann in die Cloud hochgeladen. Im Gegensatz zu Lightroom Classic CC werden hier nämlich nicht die kleinen Smart-Previews von ca. 1MB pro Bild hochgeladen, es wandert die Original RAW Datei in die Cloud. Die hat z.B. bei einer Nikon D850 in 14bit um die 80 MB. Das dauert auch über eine gute Internetverbindung etwas länger. Damit verbietet sich diese Lösung schon mal für Photographen, die wirklich viele Aufnahmen haben.

Dazu kommt noch, dass der Gesamtspeicherplatz in der Cloud begrenzt ist, im normalen Plan sind enthalten 20GB. Das ist eine halbe Speicherkarte mit 32 GB, also vollkommen inakzeptabel. Kauft man Speicherplatz dazu, kostet es: der Monatspreis steigt bei 1TB auf 20€ – pro Monat! Betrachte ich mal so meine Library, dann habe ich aktuelle 6,6TB an Originaldaten- diesen Weg kann man also vergessen.
Für ein Szenario ist das gut und handhabbar: Eine Fotosession unterwegs, die Originaldateien auf dem Laptop und wenn man wieder im Bereich einer armdicken Internetleitung ist, erfolgt der Upload. Und damit stehen die Bilder dann auch in Lightroom Classic CC zur Verfügung und dort kann ich sie aus der Cloud auf meinem lokalen Speicher verteilen.

Damit wird auch ungefähr klar, welchen Weg Adobe geht: Die Lightroom CC ist eine Zukunftsinvestition, gedacht für Fotografen, die mit den hauseigenen Lösungen von Apple oder Google nicht einverstanden sind, die hauptsächlich mit dem Smartphone arbeiten und dementsprechend kleinere Mengen an Daten haben.

Für alle anderen, für die, die VIELE Daten haben, wird die Lightroom Classic CC empfohlen. Der Name allerdings deutet es schon an: Classic war gestern, und wie lange uns dieses Programm begleitet, weiß niemand. Einmal haben wir so einen radikalen Schnitt schon gesehen, damals, als Apple das wunderbare Aperture eingestellt hat.

Was tun?
Schwer zu sagen. Vielleicht so: Die aktuelle Laufzeit des Abos im Kalender vermerken, und in der verbleibenden Zeit an einer besseren Organisation der Bilder arbeiten. Zu empfehlen ist eine Struktur, bei der ich auch ohne Katalogprogramm einen guten Überblick über die Bilder erhalte, zum Ende des Abos die große Abwägung: Kündigung und wechseln oder zähneknirschend den monatlichen Beitrag zahlen?
Vielleicht auch so: Sofort wechseln – weil jedes Bild, was ab jetzt in Lightroom einläuft später umgezogen werden muss.
Aber: Wohin? Capture One? Warten auf die Firma Serif, die neben Affinity Photo auch ein Katalogprogramm versprochen hat?
Es läuft darauf hinaus, dass es immer ein Risikospiel ist. Beobachtet man sein eigenes Verhalten etwas länger (ich verwalte meine Bilder seit 2009 in wechselnder Katalogsoftware) stellt man unter anderem fest, dass der Zugriff auf Bilder mit dem Abstand von heute seltener wird. Ich selbst bearbeite fast nie alte Bilder noch einmal neu, würde also mit der oben empfohlenen Lösung des TIFF-Exportes gut leben können. Einziger Nachteil: Suche ich mal bestimmte Bilder nach Schlagworten, brauche ich den Katalog – den ich ja auch noch habe, wenn ich das Abo gekündigt habe. Oder ich habe den Lightroom-Katalog in eine neue Software importiert, und da wandern die Schlagworte ja fast immer mit.
Oder, kleinster gemeinsamer Nenner: Ich habe eine stabile Ordnerstruktur, und kann dann darin stöbern.

Schwere Entscheidung…

 

„Drahtlos laden“ und „schnell laden“ mit dem iPhone 8+

iPhone Hülle mit Fingergriff

Naja, drahtlos ist eigentlich nicht der korrekte Begriff, „induktiv Laden“ trifft es eher. Gemeint ist aber immer das Laden durch Auflegen auf eine passende Gerätschaft, nicht das Anstecken eines Ladekabels. Die neuen iPhones werden nach dem „Qi“-Standard aufgeladen, und dafür gibt es reichlich Ladepads. Wir benutzen hier eines von Samsung und eines von Anker, ab 15€ aufwärts. Legt man das iPhone darauf, wird es mit 7,5 Watt geladen. Das dauert recht lange, ist aber sehr komfortabel. Und klappt auch mit Hülle UND noch aufgeklebtem Fingergriff:
iPhone Hülle mit Fingergriff
 Sieht man im Bild nebenan: Auf die original Apple-Silikon-Hülle ist (handwerklich sicherlich deutlich verbesserungswürdig) eine 1€ Fingerhülle geklebt. Das ist ein schmaler, etwas abgeflachter Plastikstreifen mit einem Gummiband darüber. Greift man das iPhone, rutschen ein oder mehrere Finger da rein und man hält das Telefon sehr sicher, auch, wenn man damit fotografiert und diverse Einstellungen vornimmt, visiert und versucht, den Auslöser zu drücken ohne zu verwackeln. Legt man das iPhone mit dem Fingergriff mittig auf das Ladepad, machts „bing“ und es fängt an zu laden.

Der Qi-Standard erlaubt einen Schnellademodus, dazu müssen die Ladepads geeignet sein (unser Samsung braucht dann ein spezielles Netzteil), und die iPhones brauchen ein Softwareupdate. Das hat Apple schon versprochen, kommt wahrscheinlich, wenn die neue Ladematte für iPhone, Watch und Airpods rauskommt.

Wer jetzt schon schnell laden will, kann das tun: Mit dem 29 Watt USB-C Netzteil und dem Originalkabel USB-C auf Lightning ist das iPhone in wenigen Minuten wieder aufgeladen.

SMS-Probleme mit der Apple Watch (Serie 3)…

iMessage

Beim Ausprobieren bin ich drüber gestolpert: Hat man nur die Apple Watch (LTE) mit, dann klappt manchmal das Versenden von SMS nicht, und Benachrichtigungen von Slack, WhatsApp und anderen „nicht-Apple-Apps“ kommen dann auch nicht an. Etwas Recherche im Internet und eigene Tests lassen folgenden Schluss zu:

Es gibt Unterschiede im Verhalten, je nach dem, wie Watch und iPhone miteinander verbunden sind.

1.) Watch ist per Bluetooth mit dem iPhone verbunden: Alles geht.

2.) Watch ist per LTE unterwegs, das iPhone ist aus oder im Flugmodus: Dann treten die oben beschriebenen Probleme auf.

3.) Watch ist per LTE unterwegs, und das iPhone liegt irgendwo auf der Welt, aber mit Verbindung zum LTE-Netzwerk (oder im WLAN): Dann gehen alle Benachrichtigungen, und SMS werden gesendet und empfangen. Das iPhone funktioniert als Brücke für diese Dienste. Apps auf der Uhr laufen, wenn sie für diese Art des Betriebes programmiert sind. Das sind scheinbar nicht alle, Slack zum Beispiel funktioniert bei mir nicht.

Wer also auf das iPhone verzichten will, kann das nur halbherzig: Beim Sport oder beim Treffen mit Freunden angeschaltet zu Haus lassen – hat auch Vorteile, wie hier beschrieben

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