Halt, falsch: der korrekte Name ist „MacBook Pro PROLED XDR Display“. Kommt einem doch so richtig flüssig über die Zunge, oder?
Angesiedelt sind die neuen Geräte oberhalb der bestehenden MacBook Pro Generation, und sie haben auch die gleichen Prozessoren (M5Pro & M5Max), und auch die weiteren Daten zum Innenleben sind weitgehend gleich. Neu ist das Display, jetzt mit OLED. Aus der Distanz sieht es eindrucksvoll aus, ich denke bei näherer Betrachtung wird es noch eindrucksvoller sein.
Leichter sind die neuen Geräte, und nicht unerheblich: 200-300 Gramm.
Ach ja, und man kann dieses MacBook Pro auch mit den Fingern am Bildschirm steuern, und dazu gibt es ein Werbefoto, was ich irgendwie gruselig finde: (Quelle: Apple)
Hat jemand so einen langen Zeigefinger, also außer E.T.? Und eigentlich sind das doch drei Fingergelenke, oder? Entweder ist meine Wahrnehmung verschoben und schlanke Hände an einem Apple-Bildschirm sehen so aus oder da ist Photoshop (oder das LLM) etwas aus der Spur geraten.
Preislich wird das Gerät deutlich am oberen Ende einsortiert, und die adressierte Zielgruppe ist ausdrücklich der Pro-Anwender. Ich weiß ja nicht – in meiner Vorstellung (und Beobachtung) sitzen „Pro-Anwender“ gerne mal vor einer Wand voller Monitore, das MacBook Pro meist zugeklappt daneben. Die Touchfähigkeit gehört eigentlich nicht in die Pro Reihe, sondern in die MacBook Neo/MacBook Air Reihe – meine Meinung.
Wir hatten schon mal ein Experiment mit Touch, das war die „Touchbar“. Das Prinzip fand ich sehr einleuchtend, eine Reihe individuell anpassbarer Bedienelemente für jede aktive App. Leider hat Apple das nicht konsquent über alle Geräte/Reihen durchgezogen, und irgendwann ist dieses an sich gute Feature still und leise verschwunden.
Das MacBook Pro PROLED XDR Display fühlt sich so ein wenig an wie ein Testballon, mal abwarten wie es angenommen wird.
Wir pflegen die Geräte grad ein, Bestellungen oder Anfragen nehmen wir gern unter apple@kunckeledv.de an.


