Neue Macs oder „das Verschwinden der Prozentzahlen“

Gestern war es so weit: Auf einem mit Spannung erwarteten Event hat Apple neue Rechner vorgestellt: 

Das MacBook Pro 14“ und das MacBook Pro 16“.

Beide ab sofort mit neuen, eigenen Chips betrieben. Es gibt jetzt neben dem normalen M1 noch einen M1Pro und einen M1Max.

Unterschiede sind die Anzahl der CPU-Kerne, GPU-Kerne und die Kerne für ML („Machine Learning“ – da fragt man sich doch, wofür die konkret genutzt werden: Zum Beispiel in Photoshop für das automatische Freistellen von Vordergrund-Objekten.).

Wie schnell? Sehr schnell!

Und eine Prozentzahl gab es dann doch: der M1Pro sein 70% schneller als der M1, und dann ist da noch der M1Max. Bald wird Apple einfach als Leistung schlicht „genug“ angeben. Es meldeten sich dann diveres Entwickler zu Wort, und da ging es dann zur Sache: 4x so schnell, soundsoviele 4k Streams gleichzeitig colorgraden, und mehr.

Apple hält sich ja bedeckt, was die Taktfrequenz angeht, man kann allerdings davon ausgehen, dass der gewaltige Leistungssprung nicht daher kommt, dass Apple die Taktung stillschweigend nach oben getrieben hat. Die Taktfrequenz werden sie wahrscheinlich bei einem komplett neuen Chip („M2“) ändern. Der Leistungssprung hat andere Ursachen: Ein normaler Rechner hat sorgsam voneinander abgegrenzte Rechenwerke, und der Rechner ist viel Zeit damit beschäftigt, die Daten zur Bearbeitung hin- und herzuschieben, von der CPU zum Grafikrechner und zurück. Apple hat jetzt den Arbeitsspeicher auch als Grafikspeicher eingerichtet, d.h. die zu bearbeitenden Daten müssen nicht mehr transportiert werden.

Tip 1:

Hieraus leitet sich der erste „Investitionstip“ ab: Wenn es die Geldbörse hergibt, lieber mehr RAM.

Die hauptsächliche Leistungssteigerung kommt von der Anzahl der Kerne, also CPU/GPU/ML. Und die kann man konfigurieren.

Alle Modelle sind in (fast) alle Konfigurationen erhältlich, die Entscheidung für eine Rechnergröße ist wirklich eine Entscheidung für eine Rechnergröße. Eine kleine Ausnahme: am unteren Ende beim 14“ gibt es noch eine „Sparversion“, beschnitten auf 8 statt 10CPU-Kernen, 14 statt 16 GPU Kernen. Wer mehr als 32GB RAM haben möchte, muss auf den M1Max-Prozessor gehen, nur der unterstützt 64GB.

Nachtrag: das 16“ mit dem M1Max-Prozessor hat angeblich einen „High Power Mode“, der intensive Aufgaben schneller abarbeitet, aber das „may result in more fan noise“. Und einem schneller geleerten Akku, natürlich.

Im Internet kursiert ein Schaubild, das die (geleakte) Timeline der AppleChips zeigt. (https://hypercritical.co/2021/05/21/images/city-of-chiplets.png – ob die stimmt, weiß man natürlich nicht, sie macht aber durchaus Sinn). Oben in der ersten Reihe ist der aktuelle M1 zu sehen, und in der zweiten Reihe von oben sind die beiden neuen Prozessoren: Der M1Pro ist ein „zurechtgeschnittener“ M1Max. Wenn man jetzt mal den Blick nach unten lenkt: Das sind noch zwei Reihen von Chips abgebildet. Wenn die in den iMacs und MacPros auftauchen: Viel Spaß! (Mal so nachgerechnet: Ein hypothetischer MacPro könnte dann 256GB RAM/Videospeicher haben!

GeekBench (ein Programm zur Messung der reinen CPU-Leistung) stellt eine Verdopplung der CPU-Leistung vom M1 zum M1 Max fest. Das ist aber, siehe weiter oben, nur ein Teil der Wahrheit. Und hier fällt das Verschwinden der Prozentzahlen auf: Vorher war ein neuer Rechner XX% schneller als der Vorläufer, hier tauchen jetzt nur noch Multiplikatoren auf: 3x, 4x, 8x, 11x…

Der interne Speicher ist unglaublich schnell angebunden, Wartezeiten für das Laden großer Dateien – nicht existent. Dazu passt auch die Ansage, dass diverse 8k-Videospuren live bearbeitet werden können.

Grafik

Die integrierte Grafik ist bei den M1 Max so schnell wie die schnellste aktuelle externe Grafikeinheit  für Notebooks – und das bei sparsamen Stromverbrauch. 

Was auch schön ist: Alle Irrungen der letzten Entwicklungsstufen sind korrigiert: Es gibt keinen Touchbar, statt dessen große Funktionstasten und alle Rechner haben wieder üppig Schnittstellen. Thunderbolt 4, SD-Karte und HDMI. Kleiner Wermutstropfen hier: Der HDMI-Anschluss ist nur Version 2.0, nicht der aktuelle 2.1. Bedeutet: Ein 4k Display läuft nur mit 60Hz statt 120Hz.

Alle Thunderbolt und HDMI-Ports kombiniert kann der M1Pro zwei 6k-Displays mit 60Hz gleichzeitig betreiben, der M1 Max sogar 3 6k Displays und noch einen 4k Disply.

Laden

Als Ladekabel kann man über USB-C laden, und es kehrt zurück der geliebte MagSafe-Adapter. Beide Modell können „schnell laden“, von leer auf 50% in 30 Minuten. Das 14“ kann das über USB-C, das 16“ braucht dafür den MagSafe-Anschluss.

Noch eine Kleinigkeit für die Audio-Fans: Der Audioausgang akzeptiert jetzt auch hochohmige Konfigurationen.

Was jetzt nehmen? 

Nach diversen Leistungstests, Aussagen von Entwickler, die frühen Zugang zu den neuen Maschinen hatten, trotz Apple „3x, 5x, 11x“ – Aussagen: Wem die Leistung eines M1 auf seinem bisherigen Rechner nicht ausreicht, der ist mit dem M1Pro in seinen diversen Ausprägungen gut bedient. Wer wirklich das letzte aus den Maschinen herausholen will, z.B. Logic ausquetschen, 3D Renderings am laufenden Band macht – der sollte den M1Max in Betracht ziehen.

Wermutstropfen

Einen wichtigen Nachteil haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Alle Rechner mit den neuen Chips können KEINE Virtualisierung von Windows. Die Firma Parallels sagt das zwar vollmundig auf der Webseite, aber, wie bei Mobilfunkbetreibern liegt die Wahrheit dunkelgrau auf hellgrau in 4 Punkt Schrift: „Dazu brauchen Sie Windows on ARM, und das bekommen Sie nur als Teilnehmer eines Windows-Technologie-Programmes“. Wer so etwas braucht: alten Rechner aufbewahren. Vielleicht bewegt sich ja auf Seite von Windows noch was…

Bei allen Konfigurationsfragen helfen wir gern, was Preis und Lieferfristen angeht: Mail an w.kunckel@kunckeledv.de oder unser Online-Shop unter 0421-40889824!

iPad Multitasking – endlich gut…

iPad Multitasking – es hat sich was bewegt

Ich hatte es ja als Wunsch für die Vorstellung von iOS 15, und tatsächlich bin ich erhört worden.

Was gibt es Neues? Der merkwürdige Tanz mit irgendie nach rechts oben ziehen, sich ärgern, dass die gewünschte zweite App nicht im Dock ist, sich dann nicht erinnern, wie man vom schwebenden Fenster auf SplitView kommt…

In iOS 15 vorbei. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Ich starte eine App, ganz oben im Fenster sind drei kleine Punkte. Tippt man darauf, ploppt ein kleines Fensterchen auf, in dem man schwebendes Fenster oder SplitView wählen kann. Man startet dann eine weitere App und beide teilen sich wunderbar die Bildschirmfläche. Änderungen kann man wieder über die drei Punkte vornehmen. Warum denn nicht gleich so?

isidocs Version 148 ist fertig…

Version 148 – Cloud!

(und Verbesserungen im Büro)

Ein vielfacher Wunsch geht in Erfüllung: Wer möchte, kann isidocs-Dokumente jetzt in der Cloud haben. Unser Ansatz bei isidocs ist ja, möglichst alle Dokumente nicht auf fremden Servern zu halten. Gleichzeitig möchten wir aber ermöglichen, dass man von unterwegs Zugriff auf ausgewählte Dokumente hat. Geplant ie es, die Serverversion von isidocs mit einem Webzugriff auszustatten. Bis dahin gibt es jetzt sowohl für Nutzer der Serverversion als auch der Einzelplatzversion eine Möglichkeit, eine Auswahl an Dokumenten in einen Ordner zu synchronisieren, der bei einem Cloud-Anbieter liegt. Das kann Dropbox, iCloud oder ein eigenes NAS sein, z.B. Synology Drive. Vorteil dieser Lösung: Die Dokumente werden in der Struktur abgelegt, in der sie auch in isidocs sind, also Regal/Ordner oder Mappenart/Mappe.

Voraussetzungen: 

– der angemeldete User muss für dieses Auslagern von sensiblen Daten freigeschaltet sein. Das kann der Admin einstellen: Benutzer bearbeiten, einen Haken setzen bei „Berechtigungen“, „Ordner/Mappen in der Cloud“.

– Ist diese Markierung gesetzt, kann jeder Benutzer Ordner oder Mappen mit der Markierung „Cloud“ versehen.

– Der Benutzer muss in den „Voreinstellungen/Weiteres“ einen Ordner auf einem Cloud-Laufwerk auswählen.

– Beim Beenden des Programmes werden dann alle markierten Ordner/Mappen in diesen Ordner synchronisiert. 

– Die Synchronisation ist in eine Richtung, manuelle Änderungen am Ordner werden NICHT in isidocs zurückgespielt.

– Bei der jeweils ersten Synchronisation eines Ordners/einer Mappe werden alle enthaltenen Dokumente geladen, bei folgenden Synchronisationen nur die neu hinzu gekommenen Verweise. 

– Durch diese Vorgehensweise ist die Synchronisation sehr schnell. Löschungen von nicht mehr synchronisierten Ordner im Cloud-Ordner werden auf Wunsch bei Abwählen des Ordners vorgenommen.

– Da man theoretisch Regale, Mappen, Ordner und Dokumente mit gleichem Namen haben kann, setzt isidocs an die jeweiligen Namen am Ende eine eindeutige Nummer.

Verbesserungen im Büro

– In der Artikelliste in der Kalkulation gibt es ein Rechtsklick-Menü, mit dem man die Artikelnummer kopieren kann, den Originalartikel aufrufen und den EK festsetzen kann.

– Bugfixes:

– Wird eine Rechnung verbucht, kommt auch der Druckdialog, wenn Drucken angehakt war.

– Wird ein Projekt neu angelegt und „in einem Rutsch“ Artikel hinzugefügt, Rechnung erzeugt und gedruckt dann wurde die Liste der Artikel nicht gespeichert.

Fritzbox-Besitzer: Sichere DNS Abfragen…

Ein ganz wesentlicher Bestandteil des Internets ist der Domain Name Service, kurz als DNS bezeichnet. DNS ist quasi die Telefonauskunft des Internets. Möchten Sie die neuesten Nachrichten über den Rücktritt von Herrn Kurz auf spiegel.de lesen, dann tippen Sie in Ihrem Browser www.spiegel.de ein. Ihr Browser geht mit dieser Information zu einem sogenannten DNS-Resolver und fragt den: „sag mal, wo finde ich denn im Moment den spiegel.de?“. Der DNS-Resolver würde dann zum jetzigen Zeitpunkt mit der IP-Adresse 128.65.210.8 antworten. Diese Adresse steuert der Browser dann an.

Die Antwort des DNS-Resolvers kann aber auch lapidar lauten „keine Ahnung“. Dann haben Sie sich entweder bei der Eingabe des Namens vertippt oder die Adresse kann im Moment nicht gefunden werde – siehe Facebook, Instagram, WhatsApp letzte Woche.

Das DNS-System datiert aus den Anfängen des Internets, und Datenschutz war da nicht so das Ding, heißt: Alle Abfragen gehen unverschlüsselt durch das Netz. „Der Anwender XYZ möchte spiegel.de besuchen“.

Benutzer der Fritzbox mit aktuellem Betriebssystem (zum Zeitpunkt des Artikels ist das 7.28) können das für alle Rechner im Heimnetz sicherer machen. Es gibt DNS-Resolver, die verschlüsselte Anfragen annehmen und bearbeiten. Die Fritzbox verschlüsselt dann die DNS-Anfragen, und der DNS-Server antwortet ebenfalls verschlüsselt. Kein Mensch kann ab sofort die Kommunikation mitlesen.

Um das in der Fritzbox einzurichten, brauchen wir die Auflösungsnamen der DNS-Server. Das findet man in der Regel bei den Anbietern dieser Server heraus.

Ein Besuch auf der Seite von Cloudflare gibt diese benötigten Informationen preis, die wir dann in der Fritzbox unter „Internet/DNS-Server“ eingeben:

  • 1dot1dot1dot1.cloudflare-dns.com
  • one.one.one.one

Cloudflare ist ein großer Internet-Dienstleister, deren DNS – Server sind auch unverschlüsselt gut und sehr schnell zu nutzen. Die IP ist leicht zu merken: 1.1.1.1.
Das tragen wir auf der Seite in der Fritzbox ein, und dann setzen wir noch einen Haken bei „DNS over TLS (DoT)“. Es öffnet sich ein Textfenster, und hier geben wir die beiden Auflösungsnamen ein, einen proZeile.

Das Ganze noch mit „Übernehmen“ bestätigen, und ab sofort belauscht niemand mehr, was sich ihr Haushalt so im Internet ansieht.

Batterielebensdauer iPhone 13 Pro

Seit dem 24.09. ist mein iPhone 13 Pro (nicht Max) jetzt in Betrieb, und bei der längeren Batterielebensdauer hat Apple nicht übertrieben. Aufgeladen vorgestern um 08:00, heute, also zwei Tage, zwei Nächte und 3 Stunden später kommt die Meldung: noch 10% Batterie. Nutzung mäßig, einige Telefonate, einige Photos, Mail, Surfen, einige Stunden Musik hören.

Ein Tip für Langlebensdauerliebhaber: in der Kurzbefehle-App kann man eine Automatisierung anlegen, die den Stromsparmodus bereits bei 40% oder 50% einschaltet. Wesentliche Nachteile hat das nicht, bestimmte Animationen fallen weg, aber Nachrichten, Mail und Konsorten kommen immer noch an.

NACHTRAG: wenn man das MagSafe Batterie Pack ansetzt, dann wird das 13 Pro recht zügig bis auf ca. 60% aufgeladen.

Der iPhone-Event gestern: iterativ, (Adjektiv)…

1.) wiederholend

2.) sich schrittweise in wiederholten Rechengängen der exakten Lösung annähernd

So bezeichnet der Duden das, was wir da gestern gesehen haben. Ein langsamer, kontinuierlicher Prozess, ein Produkt immer weiter zu perfektionieren ohne es zu verbasteln. Konnte man gestern in vier Produkten sehen:

iPad Nummer 9

iPad: Ordnungsnummer 9. Mehr braucht man auch kaum zu sagen

iPad mini

Das war schon mehr als iterativ, allerdings hinkte das iPad mini auch dem Entwicklungsstand deutlich hinterher und hat jetzt aufgeholt. Randloses Display, Designsprache der aktuellen iPad Pro, TouchID im Einschaltknopf und kompatibel mit dem Pencil zweite Generation. Leistung satt, alle schicken Features der Pro. Center Stage, bessere Kamera, etc.

Apple Watch

Da lag die versammelte Grüchtekochmannschaft dann doch daneben: Angesagt war eine leichte Vergrößerung von 44mm auf 45mm (√), allerdings einhergehend mit einer Änderung des Designs hin zu geraden Seitenkanten. Das Gegenteil ist der Fall, dass Display ist in die Rundungen gezogen und damit 20% größer als in der Serie 6. Die jetzt verfügbare komplette Bildschirmtastatur hat ein „Gschmäckle“, wie man so sagt: Sie entspricht ziemlich genau einer 3rd-Party-Tastatur, die Apple grad abgelehnt hatte – weil sie eine Tastatur auf der Watch war. Bemerkenswert: Die Lademimik der Watch wurde verbessert, sie lädt jetzt um ein Drittel schneller. So langsam kommt man dem Zustand nahe, wo man die Uhr mal eben 10 Minuten auf die Ladestation legt und so locker über den Tag kommt.
„Ladestationen pflasterten seinen Weg“

iPhone 13

Hier ist der iterative Prozess am besten zu betrachten. Etwas größere Batterie, alle Kamerasysteme leicht verbessert, deutlich besseres Display. Neuer Prozessor, schneller, höher, weiter. Im Bereich Video hat sich dann doch etwas Bemerkenswertes getan: Es gibt einen Aufnahmemodus, bei dem sich in der Nachbearbeitung der Fokuspunkt festlegen läßt und bei dem die Kamera automatisch den Fokus verschiebt, wenn eine Person im Frame das Gesicht einer anderen Person zuwendet (ein kurzer Clip aus der Demo hier). Das löste schon leichte Beben in der Video-Fraktion aus.

Wenn man sich dann noch die Foto-Beispielaufnahmen ansieht, die Apple veröffentlicht, dann wird einem klar, warum die komplette Kameraindustrie die kleine „Point and Shoot“ – Produktkategorie so langsam (oder auch schneller) sterben läßt…

NACHTRAG: Die iPhone 13 Pro und Pro Max haben identische Kamerasysteme, also nicht, wie sonst, Vorteile z.B. durch optischen Bildstabilisator für die Max-Modelle. Und endlich ist es soweit: meine drei Lieblingsbrennweiten in einem Gerät (alles umgerechnet auf Vollformat): 13mm Ultraweitwinkel, 26mm Weitwinkel und – tadaaaa! – 77mm Tele! Das ist eine deutliche Steigerung zu 56mm auf dem 12ProMax.

Das ist tatsächlich das, was ich an „richtigen“ Kameras meist als Brennweite nutze, an der Nikon Z7 zum Beispiel: 14-30mm und 24-70mm. Das kombiniert mit der Tatsache, dass im 13er alle Objektive jetzt den „NightMode“ unterstützen – da freue ich mich doch schon auf die dunkle Jahreszeit. Und wenn dann noch Halide (starke Kaufempfehlung!) ihre Kamera-App auf das 13er gebracht hat…

Es ist offiziell…

Am 14. September möchte uns Apple neue iPhones, die Apple Watch mit neuem Design, neue Macs mit M1X/M2 – Prozessor mit mehr RAM und mehr Kernen, den Einstieg von Apple in das Geschäft mit Flugtaxis* und das AppleCar* vorstellen. 19:00 unserer Zeit, wir werden wie immer Rosinen picken und berichten!

*ok, das sind jetzt vogelwilde Spekulationen, aber warum nicht?

Nachtrag: Als aufmerksamer Beobachter pRüfen wir natürlich auch regelmäßig den Lagerbestand der in Frage kommenden Geräte. Gibts keine mehr kurz vor dem Termin, dann kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neues Modell. Beim iPhone passt das nicht mehr so richtig, weil Apple ja seit einiger Zeit die alten Modell als Einstiegsmodelle in der Produktpalette nach unten durchreicht. Beim normalen iPad, dem iPad 8, ist es jetzt aber soweit: bei keinem Distributor vernünftige Lagerbestände.

DJI Drohnen und Capture One

Wer uns länger folgt, weiß, daß eines unserer Schwerpunkte die Fotografie ist. Da haben wir viele Artikel über Lightroom geschrieben (zu finden hier) und einige über Capture One. Vor einigen Monaten habe ich angefangen, von Lightroom auf CaptureOne umzusteigen. Steile Lernkurve, und wenn man es einigermaßen beherrscht, dann braucht man weniger Photoshop.

Mein „Luftstativ“

Ebenfalls vor einigen Monaten habe ich mir eine Drohne angeschafft, eine DJI Mavic Air2, mit einem 1″ Sensor mit 20 Megapixel. Nach diversen Stunden „Testflügen“ in den wenigen erlaubten Bereichen immRaum Bremen trudeln jetzt so die ersten aufbewahrungswürdigen Fotos auf,

Blick nach Westen
Blick nach Westen – aus 100 Meter Höhe

In der Kamera-App kann man neben der Default-Einstellung JPG auch die Kombination JPG und RAW wählen. Bei dieser Einstellung speichert die Kamera die Bilder zweifach, einmal als JPG und einmal als DNG.

CaptureOne

Und, siehe da und o Wunder: Die DNG Dateien lassen sich einwandfrei einlesen und bearbeiten. Durch den 1″ – Sensor ist die Qualität einigermaßen robust, es lassen sich Schatten noch kräftig anheben und in der HDR-Bearbeitung ist auch noch Leben in den Lichtern.

Baustelle, direkt poetisch

Tastatur mit TouchID am MacBook Air

Gestern gekommen, natürlich heute sofort ausprobiert.

Anschluss

Einfach, wie von Apple gewohnt. Das mitgelieferte USB-C auf Lightning – Kabel mit dem entsperrten Rechner verbinden, einige Sekunden später kommt eine Mitteilung, dass die Tastatur jetzt genutzt werden kann. Das USB-Kabel ist jetzt mit einer Art Stoffhülle umgeben und wirkt etwas stabiler als die bisherigen Lightning-Kabel.

Betrieb

Absolut unauffällig, bis es darum geht, z.B. 1Password zu entsperren. Man klickt dann auf die Schaltfläche mit dem Fingerabdruck, der Dialog für die Fingerabdruck-Entsperrung öffnet sich. Einen der am Rechner angelernten Finger kurz auf den Sensor an der Tastatur legen, zack, geöffnet. Im ersten Überblick funktioniert alles damit, beim besten Banking-Programm für den Mac MoneyMoney kommt zuerst die Frage, dass man doppelt auf die Seitentaste der Uhr tippen soll, wenn man in den Voreinstellungen des Programmes die Uhr als Entsperrgerät eingetragen hat. Bricht man das ab, kann man auch hier auf die Schaltfläche mit dem Fingerabdruck klicken und dann den Sensor nutzen. Es muss KEIN neuer Fingerabdruck angelernt werden, d.h. die Tastatur hat keine eigene „Secure Enclave“, sie reicht die erkannten (neutralen) biometrischen Daten an die „Secure Enclave“ auf dem Mac weiter, und die nickt die Anfrage anhand der gespeicherten Daten dann ab – oder eben nicht.

Fazit

Wieder ein kleiner Schritt, die Benutzung des Mac zu perfektionieren. Erst, wenn man es öfter nutzt, fällt es einem auf, wie man diesen Komfortgewinn schätzt. Erkennung ist genau wie auf dem Rechner, gefühlt dauert es auf der Tastatur 1/10 Sekunde länger… 😎

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