Version 151 von isidocs ist verfügbar…

Version 151 von isidocs – Neue Eingabe, bessere Suche, Hilfe bei der Einordnung

Ordner und Regale können jetzt von der Schnellsuche aus bearbeitet werden (Doppelklick). Löschen von hier aus NICHT möglich.

– Für unseren Support haben wir ein Art „Gesundheitscheck“ eingebaut. Ruft man im 4D-Menü den Eintrag „Über isidocs“ auf, ist links oben entweder ein grüner Haken oder ein roter Punkt. Grüner Haken heißt: Alle drei Schlüssel sind vorhanden und der angelegte Ordner für die Hilfsdatein ist vorhanden. Bei rotem Punkt kann man im Text sehen, was davon fehlt.

Schnellsuche: Die Liste der Ordner kann gefiltert werden über das Suchfeld über der Ordnerliste. Hilfreich bei vielen Ordnern.

Schnellsuche: Es gibt eine Möglichkeit, den Inhalt des angezeigten Ordners nach Dokumententyp zu filtern

Datum aus Dokument: Wenn ein PDF mit erkanntem Text in isidocs eingelesen wird, dann versucht isidocs aus dem Dokument alle enthaltenen Daten zu extrahieren. Werden welche gefunden, bietet isidocs die als Auswahlmenü bei der Bearbeitung des Verweises an. WICHTIG: Die Übernahme des erkannten Textes erfolgt in isidocs im Hintergrund. Nach dem Einlesen des Dokumentes kann es bis zu 5 Minuten dauern, bis der Text zur Verfügung steht.

Neue Art der Verweisbearbeitung: Mit Doppelklick auf einen Verweis in der Liste wurde bisher ein sehr komplexes Fenster geöffnet. Es konnte damit nur ein Verweis zur Zeit bearbeitet werden. Das ist geändert: Per Doppelklick öffnet sich ein beliebig vergrößerbares und verschiebbares Fenster. Davon können mehrere Fenster geöffnet werden. In diesem Fenster gibt es im linken Teil die Möglichkeit, den Verweis einzuordnen. Da haben wir kräftig aufgeräumt. Der erste Reiter heißt Ablage und hat eine einfache Ansicht für die wichtigsten Einordnungsmerkmale:  Belegdatum, Regal, Ordner, Dokumentenart und Kontakt. Mit dem Knopf „mehr“ werden die Eingabenmöglichkeiten für Mappen, das zusätzliche Bemerkungsfeld und die Sichbarkeit eingeblendet. Isidocs merkt sich die zuletzt genutzte Einstellung. Alle weiteren Eingaben sind logischer strukturiert und umgeordnet, wobei der wichtige Punkt der Notizen umbenannt wurde in „Diskussion“ und einen eigenen Reiter bekommen hat. 

Serverversion: die neue Eingabe hat für Nutzer der Serverversion eine wichtige Verbesserung: jeder geöffnete Verweis wird bei Doppelklick direkt zur Bearbeitung geöffnet. Versucht ein anderer Anwender dann, denselben Verweis zu öffnen, wird wie bisher nicht mehr der komplette Zugriff verweigert. Der Verweis wird im „Nur-Lesen“-Modus geöffnet, sichtbar durch ein kleines Schloss links oben in der Maske und eine rote Linie oben im Fenster. Unten rechts taucht dann ein Knopf auf „Zur Bearbeitung anfordern“ auf. Ist der Datensatz nicht mehr woanders in Bearbeitung kann er hier zur Bearbeitung geöffnet werden.

Büro: Mehrere Kalkulationen und mehrere Artikel können aus den jeweiligen Listen gleichzeitig geöffnet werden.

Lizenzbehandlung: Ab sofort kann isidocs auch nach Ablauf der Lizenz weiter benutzt werden in vollem Funktionsumfang mit einer Ausnahme: Nichts neues mehr. Es lassen sich keine neuen Dokumente mehr einlesen, und im Büro können keine neuen Projekte mehr angelegt werden und auch keine neuen Rechnungen und Angebote erzeugt werden.. 

Bugfixes…

– Prüfung, ob der Verweis geändert wurde beim Klick auf „Abbrechen“ verbessert, es wird jetzt bei ungesicherten Änderungen nachgefragt.

Weitere Infos gern unter www.isidocs.de

Weihnachtsessen mit Roboter…

Aus unserer lockeren Reihe: „Technik im Alltag…“

Zum ersten Weihnachtstag ist es in der Familie Tradition, ein chinesisches Büffetrestaurant aufzusuchen. Unser bevorzugtes Restaurant hat eine Möglichkeit, sich selbst zusammengestellte Tellergerichte frisch in einer offenen Küche zubereiten zu lassen. Dazu befestigt man an seinen Teller eine kleine Klemme mit Tischnummer und einem Buchstaben, 50B zum Beispiel. 
Am Büffet füllt man dann die Dinge auf den Teller, die man gern zubereitet haben möchte. Diesen gefüllten Teller gibt man am Küchentresen ab, der Koch bereitet das Essen zu und der Teller wird dann an den Tisch gebracht, erkennbar ja an der 50 auf der Klammer. Das passierte in den letzten Jahren immer durch eine Mitarbeiter:in, in diesem Jahr übernimmt diese Aufgabe ein Roboter.

Der freundliche Roboter von Nebenan
Der freundliche Roboter von Nebenan

Ungefähr 1,5 Meter hoch, auf Rollen, mit einem Gesicht auf dem Bildschirm und beleuchteten Katzenohren. Auf die Höhe verteilt sind vier Ablageflächen, jeweils mit einem blauen Leuchtstreifen am Rand. Ist ein Gericht fertig, stellt jemand den Teller auf eine der vier Ablageflächen, gibt die Flächen und den Tisch ein. Das wiederholt sich solange, bis die Flächen voll sind oder keine Teller mehr auf den Abtransport warten.

Der Roboter setzt sich dann in Bewegung entlang der vorher programmierten Wege, wobei er laute, chinesische Musik abspielt – akustische Warnung, damit ihn niemand umrennt.

Er findet den Weg erstaunlich gut, weicht Hindernissen aus und stoppt, wenn jemand im Weg steht. Am Tisch angekommen, ertönt statt der Musik eine Stimme, die den Tisch nennt, den Gast begrüßt und ihn bittet, das Essen zu entnehmen. Die Fläche, auf dem der oder die Teller für diesen Tisch stehen, leuchtet blau auf. Man entnimmt die Teller, und nach einiger Wartezeit (oder einem Tippen auf einen Knopf auf dem Bildschirm) verabschiedet sich der Roboter, die Musik setzt wieder ein und er nimmt Kurs auf den nächsten Tisch oder zurück zur Ausgabe. Interessant ist, dass alle am Tisch sich beim Roboter bedanken und ihm ebenfalls ein freundliches „Tschüs“ nachrufen.

Version 150 von isidocs ist verfügbar…

Unser Weihnachtsupdate!
An dieser Stelle einmal ein fettes „Dankeschön“ an unsere emsigen Betatester und mitentwickelnden Kunden von isidocs. Was würden wir nur ohne Ihre dauernde Kritik, Ihre Wünsche und Ihre sinnvollen Verbesserungswünsche machen…
😀
Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest, einen guten Rutsch und ein hoffentlich normaleres 2022!
Wir werden in den nächsten Tagen noch ein stilles Update nachschieben, ein Bug ist uns nachgemeldet worden, der aber nur kosmetische Folgen hat.

Version 150, 17.12.2021 – Neue Aufgaben im Büro, Fixes

WICHTIG: Für alle Beta-Tester der Einzelplatz-Version auf dem Mac: Am Ende der ReleaseNotes gibt es einen Hinweis für Nutzer der Betriebssystemebersionen BigSur und Monterey!

  • von den Projekten aus läßt sich eine (oder mehrere) Aufgaben anlegen, die auch bei den eigenen Aufgaben und im Überblick auftauchen.
  • Das Konzept des „Trennblattes“ innerhalb von Ordnern haben wir etwas deutlicher gemacht.
  • Mappe archivieren: Das Ankreuzfeld wird jetzt auch angezeigt, wenn die Arcivansicht nicht gewählt ist
  • Verbesserungen & Bugfixes:
  • In der Schnellsuche wurde beim Einfügen z.B. einer Rechnungsnummer aus der Zwischenablage keine Suche durchgeführt. Das ist behoben.
  • In der normalen Suche haben wir die Volltextsuche etwas umgebaut: Zur Beschleunigung wird jetzt nicht nach jedem eingegebenen Buchstaben gesucht, statt dessen wird die Suche gestartet mit der „Return“ – Taste. 
  • Cloud-Ordner: Die Einstellung führt bei mehreren genutzten Rechnern pro User nicht mehr zu einer Fehlermeldung
  • Lizenzabfrage verbessert
  • Neueinrichtung: Bei der Seriennummerneingabe werden nur noch gültige Zeichen erlaubt
  • In der Kalkulation (Bereich Büro) sind die Vorlagen zum Druck alphabetisch sortiert.
  • Mappen Startfenster: Bei Auswahl eines Verweise einer Mappe und klick auf die Vorschau wird das PDF angezeigt
  • In der Artikelliste (Bereich Büro) wird bei Einsetzen eines Begriffes in das Suchfeld eine Suche ausgelöst
  • Einlesen von Text aus PDF unter Big Sur und Monterey: Da wir in der Entwicklungszeit aktuell unsere App noch nicht notarisieren (von Apple offiziell als trichinenfrei zertifizieren) lassen, haben wir eine Möglichkeit eingebaut, die für diese Funktion nötigen Programme in einen Ordner zu legen, der nicht bei jeder neuen Version ersetzt wird. Alle Beta-Tester mögen bitte die separat bereitgestellte ZIP-Datei laden und den Anweisungen darin folgen! Nur einmal nötig, und ja, wir kümmern uns jetzt endlich um das Notarisieren der Apps bei Apple.

Mein Kopfhörerstapel löst sich auf – Dank AirPod Max

Warum der AirPod Max für Gebrauchtverkäufe sorgt…

AirPod Max verkleinert diesen Stapel
Von unten nach oben besser…

Ich höre gern Musik. Noch gerner über kleine In-Ear-Kopfhörer (mehr dazu hier), so vom Schlage eines Sennheiser Momentum TrueWireless oder eines AirPod Pro. Am gernsten allerdings über kabellose, geschlossene Bluetooth – Kopfhörer mit ANC (Active Noise Cancellation, Aktive Geräuschunterdrückung). Und da gab es viele Versuche auf dem Weg zum optimalen Kopfhörer.

Von Unten: Bose QC35, Sony WH-1000XM2, Sennheiser Momentum.

Der Sony hatte gegenüber dem Sennheiser die bessere Geräuschunterdrückung, der Sennheiser klang runder und präziser. Sony und Sennheiser nerven an leisen Stellen bei eingeschaltetem ANC mit leisem Rauschen. Was bei allen Kopfhörern suboptimal ist: Die müssen über Bluetooth mit jedem einzelnen Gerät aus meinem kleinen Apple-Zoo gepaart werden. Schaltet man den Kopfhörer dann ein, verbindet er sich mit dem letzten verbundenen Gerät/dem am besten zu erreichenden Gerät. Das nervt: Man sitzt oben auf dem Sofa und er verbindet sich mit dem iPad unten. Wieder ausschalten, iPhone oben entriegeln, Bluetooth Einstellungen öffnen, Kopfhörer wieder einschalten und hoffen, dass es klappt.

Seit einiger Zeit ist der Sony WH-1000XM4 auf dem Markt, laut Testern mit besserem Klang und besserem ANC, wobei einige Tester einen zu machtvollen, etwas schwammigen Bass bemängeln. Irgendwann bei der Suche nach Gründen für die Anschaffung eines WH-1000XM4 stolpere ich dann über einen ernstzunehmenden und restlos begeisterten Testbericht für den AirPod Max, und bei der weiterführenden Suche reiht sich ein positiver Test an den nächsten. Den hatte ich überhaupt nicht auf dem Zettel.

Zum einer ist der doch beachtliche Preis von 600€, zum anderen bin ich bei den InEars nach anfänglicher Begeisterung von den AirPod Pro nicht mehr überzeugt. Über die Zeit ist der Sitz im Ohr schlechter geworden, der automatische Passtest liefert kein Ergebnis mehr und Bässe klingen dünn. Ersatzpolster aus Memory Foam bringen auch keine Besserung.

Die Testberichte sind aber so euphorisch…

Also in den sauren Apfel gebissen, ein BlackFriday – Angebot abgewartet und zugeschlagen. Auspacken, aufladen, einschalten – zack, mit dem grad genutzten Gerät verbunden. Soweit schon mal wunderbar, damit wäre das Verbindungsdurcheinander gelöst.

Aufsetzen, erster Eindruck – schwer. Nicht so gut geeignet für Herumlaufen und heftige Kopfbewegungen – Headbangen fällt damit aus.

Lieblingsplaylist gestartet. Puh. Da geht was. Knackige, sehr klare Bässe, nie übersteuert. Selbst bei Billie Eilish „Bury a friend“ mit den monströsen Basseinsätzen bleibt der AirPod Max sauber. Instrumente sind klar differenziert, und wenn Dolby Athmos zuschlägt, dann fächert sich die Musik unglaublich auf. Für meinen Musikgeschmack perfekt. Das Salz in der Suppe ist aber der „Transparenz“ – Modus. Stellt man den ein, ändert sich am Klang im Gegensatz zum ANC exakt gar nichts, man bekommt lediglich mit, was um einen herum passiert. Und das ist so unglaublich gut ausgewogen, die Umgebungsgeräusche werden nicht überzeichnet, Stimmen in der Umgebung kommen aus der Richtung der Sprecher.

Er sitzt perfekt, selbst nach einigen Stunden Hörens keine warmen Ohren. Es macht einfach unglaublichen Spaß, damit Musik zu hören. Beim Durchhören meiner Jazzfavoriten entdecke ich manche Stücke komplett neu. John Scofield, „Al Green Song“ – jedes Detail der Gitarre kommt rüber.

Fazit: Wer sich selbst – oder anderen Menschen – noch ein wunderbares Geschenk machen möchte: 5 Sterne von mir.

Vertikale Aufbewahrung Dank MagSafe

MagSafe…?

Die letzten beiden Generationen der iPhones haben ein Feature mit dem Namen MagSafe, bei dem mit Hilfe diverser Magnete Zubehör automatisch optimal an die Geräte angedockt werden kann. Mit den neuen MacBook Pro zieht MagSafe auch wieder bei den Features ein.

Magnete spielen schon länger eine „haltende Rolle“ im Apple-Unversum, von den Hüllen des iPad über das Ladeteil für die AppleWatch bis hin zur Aufbewahrung des Apple Pencil 2.

Neben den „normalen“ Vorteilen wie genaue Positionierung beim Laden, automatische Trennung bei Zug am Kabel, etc. kommt noch eine Nettigkeit dazu

Vertikale Aufbewahrung

Wer irgendwo eine kleine Metallfläche hat, kann sich einen neuen Ort für die Ablage seiner diversen Apple-Gegenstände aussuchen. Warum nicht mal griff- und sichtbar an einer Wand oder einem Metallschrank?

MagSafe
Platzsparende Aufbewahrung

Hier sehen wir griffbereit plaziert zwei AppleWallets, ein Batterie Pack, ein iPhone 12 mini, einen Apple Pencil und ein iPad mini.

Liefersituation Apple…

Wir – und wahrscheinlich auch Sie – warten sehnsüchtig auf die neuen MacBook Pro, neue iMacs und mehr.

Wir hatten gestern ein längeres Gespräch mit den Distributoren, und da ergibt sich der folgende Sachstand:
Alle bisher aufgegebenen Bestellung sollen noch dieses Jahr geliefert werden, eine erste größere Lieferung der CTO-MacBook Pro 14 & 16 wird Ende November erwartet, vorher kommen sie spärlicher, aber sie kommen…

iMacs sind im Zulauf, das sollte in den nächsten Tagen stattfinden.

Bestellungen ab jetzt werden wohl nicht mehr in 2021 ausgeliefert, d.h. wenn Sie noch dringend ein Gerät dieses Jahr brauchen, können wir das wohl ordern, Sie müssten aber mit Ihrem Steuerberater über eine Ansparabschreibung reden.

isidocs Version 149 verfügbar

Von unserem einfachen Dokumentenmanagement – System isidocs gibt es eine neue Version:

Version 149 – Register in Ordnern

Wir haben den Schnellbrowser noch effektiver gemacht. Eine Organisationsebene war in isidocs nur sehr versteckt vorhanden, die Registerblätter in Ordnern. Das haben wir deutlicher gemacht und vereinfacht.

In isidocs dienen die „Etiketten“ als Registerkarten. Damit ist eine weitere Unterteilung in Ordnern machbar. Legen Sie sich Etiketten (TAGS) mit den gewünschten Bezeichnungen an und weisen Sie diese Bezeichnungen den Verweisen zu. In der Schnellsuche gibt es oben neben dem Volltext-Suchfeld das Auswahlmenü für Etiketten, und damit kann man in einem (oder mehreren) Ordnern schnell auf diese „Registerkarte“ filtern.

Wie gehts?

1.) Überlegen Sie, wie sie einen Ordner unterteilen wollen. Nach Datum brauchen Sie nicht, sie können jederzeit alle angezeigten Listen mit den Datumswerkzeugen unten links filtern. Nach Dokumententyp können Sie innerhalb eines Ordners sortieren. Nehmen wir als Beispiel den Rechnungsstatus, also bezahlt/unbezahlt. 

2.) Wählen Sie den Ordner aus und markieren alle Verweise. Mit Rechtsklick und „Schlagworte zuweisen“ können Sie ein einzutragendes/zu entfernendes Schlagwort auswählen.

3.) Oben rechts gibt es ein Aufklappmenü für Schlagworte, hier können Sie jetzt den Ordnerinhalt auf die neuen Registerkarten filtern.

TIP: isidocs gruppiert die Etiketten nach dem ersten Buchstaben, wollen Sie gleichartige Register in einem Menüpunkt zusammen halten, setzen Sie einen passenden Buchstaben, in unseren Beispiel „R bezahlt“ und „R unbezahlt“.

4.) Verweise zwischen Registerkarten verschieben: zum Beispiel alle unbezahlten Rechnungen markieren, Rechtsklick und „Schlagworte zuweisen“, „R bezahlt“ auswählen. Danach diese Verweise noch einmal mit Rechtsklick und „R unbezahlt“ und entfernen anhaken.

– 

Bugfixes:

– Benutzer neu anlegen im Client/Server- Betrieb setzt korrekt die Gruppe „Alle“

– Verbesserungen Benutzeroberfläche „Schnellsuche“

Mehr dazu? Viele weitere Infos, Fallbeispiele und Preise gibt es hier

iPad Multitasking – endlich gut…

iPad Multitasking – es hat sich was bewegt

Ich hatte es ja als Wunsch für die Vorstellung von iOS 15, und tatsächlich bin ich erhört worden.

Was gibt es Neues? Der merkwürdige Tanz mit irgendie nach rechts oben ziehen, sich ärgern, dass die gewünschte zweite App nicht im Dock ist, sich dann nicht erinnern, wie man vom schwebenden Fenster auf SplitView kommt…

In iOS 15 vorbei. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Ich starte eine App, ganz oben im Fenster sind drei kleine Punkte. Tippt man darauf, ploppt ein kleines Fensterchen auf, in dem man schwebendes Fenster oder SplitView wählen kann. Man startet dann eine weitere App und beide teilen sich wunderbar die Bildschirmfläche. Änderungen kann man wieder über die drei Punkte vornehmen. Warum denn nicht gleich so?

Neue Macs oder „das Verschwinden der Prozentzahlen“

Gestern war es so weit: Auf einem mit Spannung erwarteten Event hat Apple neue Rechner vorgestellt: 

Das MacBook Pro 14“ und das MacBook Pro 16“.

Beide ab sofort mit neuen, eigenen Chips betrieben. Es gibt jetzt neben dem normalen M1 noch einen M1Pro und einen M1Max.

Unterschiede sind die Anzahl der CPU-Kerne, GPU-Kerne und die Kerne für ML („Machine Learning“ – da fragt man sich doch, wofür die konkret genutzt werden: Zum Beispiel in Photoshop für das automatische Freistellen von Vordergrund-Objekten.).

Wie schnell? Sehr schnell!

Und eine Prozentzahl gab es dann doch: der M1Pro sein 70% schneller als der M1, und dann ist da noch der M1Max. Bald wird Apple einfach als Leistung schlicht „genug“ angeben. Es meldeten sich dann diveres Entwickler zu Wort, und da ging es dann zur Sache: 4x so schnell, soundsoviele 4k Streams gleichzeitig colorgraden, und mehr.

Apple hält sich ja bedeckt, was die Taktfrequenz angeht, man kann allerdings davon ausgehen, dass der gewaltige Leistungssprung nicht daher kommt, dass Apple die Taktung stillschweigend nach oben getrieben hat. Die Taktfrequenz werden sie wahrscheinlich bei einem komplett neuen Chip („M2“) ändern. Der Leistungssprung hat andere Ursachen: Ein normaler Rechner hat sorgsam voneinander abgegrenzte Rechenwerke, und der Rechner ist viel Zeit damit beschäftigt, die Daten zur Bearbeitung hin- und herzuschieben, von der CPU zum Grafikrechner und zurück. Apple hat jetzt den Arbeitsspeicher auch als Grafikspeicher eingerichtet, d.h. die zu bearbeitenden Daten müssen nicht mehr transportiert werden.

Tip 1:

Hieraus leitet sich der erste „Investitionstip“ ab: Wenn es die Geldbörse hergibt, lieber mehr RAM.

Die hauptsächliche Leistungssteigerung kommt von der Anzahl der Kerne, also CPU/GPU/ML. Und die kann man konfigurieren.

Alle Modelle sind in (fast) alle Konfigurationen erhältlich, die Entscheidung für eine Rechnergröße ist wirklich eine Entscheidung für eine Rechnergröße. Eine kleine Ausnahme: am unteren Ende beim 14“ gibt es noch eine „Sparversion“, beschnitten auf 8 statt 10CPU-Kernen, 14 statt 16 GPU Kernen. Wer mehr als 32GB RAM haben möchte, muss auf den M1Max-Prozessor gehen, nur der unterstützt 64GB.

Nachtrag: das 16“ mit dem M1Max-Prozessor hat angeblich einen „High Power Mode“, der intensive Aufgaben schneller abarbeitet, aber das „may result in more fan noise“. Und einem schneller geleerten Akku, natürlich.

Im Internet kursiert ein Schaubild, das die (geleakte) Timeline der AppleChips zeigt. (https://hypercritical.co/2021/05/21/images/city-of-chiplets.png – ob die stimmt, weiß man natürlich nicht, sie macht aber durchaus Sinn). Oben in der ersten Reihe ist der aktuelle M1 zu sehen, und in der zweiten Reihe von oben sind die beiden neuen Prozessoren: Der M1Pro ist ein „zurechtgeschnittener“ M1Max. Wenn man jetzt mal den Blick nach unten lenkt: Das sind noch zwei Reihen von Chips abgebildet. Wenn die in den iMacs und MacPros auftauchen: Viel Spaß! (Mal so nachgerechnet: Ein hypothetischer MacPro könnte dann 256GB RAM/Videospeicher haben!

GeekBench (ein Programm zur Messung der reinen CPU-Leistung) stellt eine Verdopplung der CPU-Leistung vom M1 zum M1 Max fest. Das ist aber, siehe weiter oben, nur ein Teil der Wahrheit. Und hier fällt das Verschwinden der Prozentzahlen auf: Vorher war ein neuer Rechner XX% schneller als der Vorläufer, hier tauchen jetzt nur noch Multiplikatoren auf: 3x, 4x, 8x, 11x…

Der interne Speicher ist unglaublich schnell angebunden, Wartezeiten für das Laden großer Dateien – nicht existent. Dazu passt auch die Ansage, dass diverse 8k-Videospuren live bearbeitet werden können.

Grafik

Die integrierte Grafik ist bei den M1 Max so schnell wie die schnellste aktuelle externe Grafikeinheit  für Notebooks – und das bei sparsamen Stromverbrauch. 

Was auch schön ist: Alle Irrungen der letzten Entwicklungsstufen sind korrigiert: Es gibt keinen Touchbar, statt dessen große Funktionstasten und alle Rechner haben wieder üppig Schnittstellen. Thunderbolt 4, SD-Karte und HDMI. Kleiner Wermutstropfen hier: Der HDMI-Anschluss ist nur Version 2.0, nicht der aktuelle 2.1. Bedeutet: Ein 4k Display läuft nur mit 60Hz statt 120Hz.

Alle Thunderbolt und HDMI-Ports kombiniert kann der M1Pro zwei 6k-Displays mit 60Hz gleichzeitig betreiben, der M1 Max sogar 3 6k Displays und noch einen 4k Disply.

Laden

Als Ladekabel kann man über USB-C laden, und es kehrt zurück der geliebte MagSafe-Adapter. Beide Modell können „schnell laden“, von leer auf 50% in 30 Minuten. Das 14“ kann das über USB-C, das 16“ braucht dafür den MagSafe-Anschluss.

Noch eine Kleinigkeit für die Audio-Fans: Der Audioausgang akzeptiert jetzt auch hochohmige Konfigurationen.

Was jetzt nehmen? 

Nach diversen Leistungstests, Aussagen von Entwickler, die frühen Zugang zu den neuen Maschinen hatten, trotz Apple „3x, 5x, 11x“ – Aussagen: Wem die Leistung eines M1 auf seinem bisherigen Rechner nicht ausreicht, der ist mit dem M1Pro in seinen diversen Ausprägungen gut bedient. Wer wirklich das letzte aus den Maschinen herausholen will, z.B. Logic ausquetschen, 3D Renderings am laufenden Band macht – der sollte den M1Max in Betracht ziehen.

Wermutstropfen

Einen wichtigen Nachteil haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Alle Rechner mit den neuen Chips können KEINE Virtualisierung von Windows. Die Firma Parallels sagt das zwar vollmundig auf der Webseite, aber, wie bei Mobilfunkbetreibern liegt die Wahrheit dunkelgrau auf hellgrau in 4 Punkt Schrift: „Dazu brauchen Sie Windows on ARM, und das bekommen Sie nur als Teilnehmer eines Windows-Technologie-Programmes“. Wer so etwas braucht: alten Rechner aufbewahren. Vielleicht bewegt sich ja auf Seite von Windows noch was…

Bei allen Konfigurationsfragen helfen wir gern, was Preis und Lieferfristen angeht: Mail an w.kunckel@kunckeledv.de oder unser Online-Shop unter 0421-40889824!

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, ebenfalls weisen wir auf unsere Datenschutzerklärung hin... mehr Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen