AirPods Pro 2: Gut! Besser? Viel besser!

Nach einigen Tagen unwissenschaftlicher und zutiefst subjektiver Tests ist mein persönliches Resümee: Viel besser.

Der Klang: Deutlich mehr Bass. Wenn Stücke in Dolby Athmos laufen, dann ist der Klangeindruck deutlich „eintauchender“.

Die aktive Geräuschunterdrückung war bei den ersten AirPods Pro wahrnehmbar, jetzt ist sie deutlich wahrnehmbar. Der Transparenzmodus ist besser, man kann die Stöpsel eigentlich auch bei Gesprächen drinlassen – wenn es denn nicht so verdammt unhöflich wäre. Man hört sein Gegenüber fast besser als ohne AirPods.

Sonstiges: das Ladecase biept jetzt, hilft beim Suchen. Die Lautstärkeeinstellung an den „Auslegern“ durch auf- und abstreichen funktioniert überraschend gut und ist sehr hilfreich. Alternative war entweder das iPhone rausnehmen, auf der Watch einstellen oder – ganz peinlich – „Hey, Siri -LAUTER“ brüllen.

Dynamische Insel…

Das war auf dem gestrigen Event bei Apple die nächste wirkliche Überraschung.

Es gab, wie erwartet, neue iPhones.

Viel besseres Kamerasystem, Notruf über Satellit, „Always on Display“ – alles wunderbar, aber geschenkt.

Wirklich zum Staunen gebracht hat mich Apple wieder mit der unmöglich erscheinenden Aufgabe, etwas offensichtliches zu verstecken. Sie nennen das „Dynamik island“, und die Aufgabe war es, die diversen Kameras, Sensoren, Radarsender und ähnliches Geraffel so auf dem Display zu verstecken, dass es nicht auffällt.

Im iPhone 13 wurde das Ganze im sogenannten „Notch“ am oberen Rand untergebracht. Der war immer sichtbar, störte manchmal und mit zunehmender Benutzung immer weniger.

Mit dem iPhone 14 hat Apple den Trick fertiggebracht, dass er da ist und doch wieder nicht. Die Sammlung von Sensoren wurde nicht mehr in einer Aussparung untergebracht, jetzt sind es zwei, eine runde und eine „pillenförmige“. Das herauszufinden ist aber nicht ganz einfach, weil Apple diese Elemente so geschickt in die Anzeige eingebaut hat, dass sie einfach nicht auffallen.

Geht zum Beispiel ein Anruf ein, sind die beiden Aussparungen so geschickt in den Dialog eingebaut, dass nichts zu sehen ist. An den Stellen steht dann auf schwarzem Hintergrund einfach kein Text. Ähnlich ist es, wenn man navigiert: Dann sind die Aussparungen ergänzt um Richtungspfeile und Kilometerangaben. Hängt das iPhone am Ladegerät, tauchen Batterieangaben darin aus – man sieht einfach nicht, wo diese Löcher sind.

Klasse gemacht. Zu sehen auf der Apple-Webseite, etwas weiter unten, und auf Knopfdruck animiert.

Neue Traummaße 49/60

Gestern war Apple-Event, und da waren sie, meine neuen Traumzahlen:
49 mm Dislaygröße und 60 Stunden Batterielebensdauer – die nur im neuen Batteriesparmodus, der die Uhr aber weiter benutzbar hält. Ohne Sparen gehen immerhin 36 Stunden. Das – und noch einiges mehr – bringt die neue „Apple Watch Ultra“ mit. Sie bringt leider auch noch eine andere Zahl mit: 999€.
Dafür gibts aber auch einges: Erstens ein Titangehäuse, zweitens einen frei konfigurierbaren zusätzlichen Knopf, drittens bis zehntens drei neue Armbänder, Wasserdichtigkeit bis 100 Meter, tauchfest, geschützt gegen eine Umgebung, in der man wirklich nicht sein will. Eine eingebaute Sirene, genaueren und überarbeiteten Kompass, genaueres GPS, ein spezielles Zifferblatt für die Nacht in dunkelrot und abgedimmt. Wer also große Hände hat oder einfach große Uhren mag: Willkommen bei der AppleWatch Ultra. Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Die Armbänder für die bisherigen 44 und 45 mm – Gehäuse passen auch beim 49er der neuen Uhr. Bestellbar sofort, und gestern Abend kurz nach Freischaltung der Bestellungen lieferbar zum 23.09. Das hat sich inzwischen deutlich nach hinten verschoben – Ende Oktober bis Mitte November. Reicht dann ja noch für solche Extremereignisse wie Freimarkt oder Weihnachtsmarkt.

Darf´s etwas weniger sein?

Diese beim Schlachter gern umgedreht genutzte Floskel wird grad im Apple – Universum von uns immer öfter gestellt. Immer dann, wenn wir mit Ihnen versuchen auszuloten, was es denn für eine Rechnerkonfiguration für den gewünschten Anwendungszweck sein soll.


Mit dem Auftauchen des M1 gab es gewaltige Verschiebungen, und mit dem M2 haben wir jetzt einen Punkt erreicht, an dem man sagen kann: Es reicht.
Es reicht zum Beispiel ein MacBook Air M2 für die meisten Arbeiten, für die man in der Intel-Zeit ein ausgereiztes 16“ gebraucht hat.

Darf´s etwas weniger sein?


Seit einigen Tagen ziert ein MacBook Air mit M2 – Prozessor meinen Arbeitstisch, und die ersten Erfahrungen sind ein wenig unwirklich. Für die etwas anspruchsvolleren Arbeiten, die bei mir anfallen, also Lightroom Classic diverse Masken setzen, in Photoshop mehrere Ebenen und Filter nutzen, all dieser Kram war in der Intel-Zeit anstrengend.

Die Lüfter röhrten fröhlich vor sich hin, Fortschrittsbalken poppten auf und krochen auf 100% zu. All das ist einfach weg mit dem M1. Es war komplett weg auf dem M1 16“ – meinem vorherigen Arbeitsgerät.

Das ist jetzt ersetzt durch das M2 Air, und was soll ich sagen: Da ist es noch genauso weg. Ich merke für meine Arbeiten keinen Unterschied. Lüfter? Hat das 16“ M1 angeblich, nie gehört. Das Air hat nicht mal Lüfter. Wozu? Für das, was ich mit Lightroom und Photoshop mache, das sitzt so ein 16“ auf einem Prozessorkern ab. Und das M2 nimmt dann vielleicht einen zweiten dazu – es ist ziemlich unglaublich, was diese Apple-Chips können.
Ach ja, nicht zu vergessen der Stromhunger: Den gibt es hier auch nicht mehr. War beim Intel 16“ nach 4-6 Stunden Schicht im Schacht, überlege ich beim M2 mittlerweile, ob ich es nach einem Arbeitstag bei über 50% noch zum Laden anschließe.


Und um auf die Eingangs gestellte Frage zurückzukommen:


Darf´s etwas weniger sein?


Mit einem M2 mit der magischen Zahlenkombination 8/10/24 liegt man so weit schon im Profi-Lager, dass sich die richtigen Berserker – Maschinen nur noch empfehlen für Menschen, die ihrem Rechner wirklich Maximales abverlangen: Renderings, 3 D – Modelle, Audio über 100+ Spuren.
Ach so, die magische Zahlenkombination bedeutet 8CPU-Kerne, 10GPU-Kerne und 24GB Arbeitsspeicher – die größte Ausbaustufe beim Air. SSD nach Wunsch und Geldbeutel bis 2TB.

PS: Jemand Interesse an einem 16″ MacBook Pro M1 Max?

NACHTRAG: Gestern Mittag vom Strom genommen, bis zum Abend gearbeitet, heute morgen weiter und heute Mittag noch 72% Batterie!

Geheimnisse des Betriebssystems…

Teil 1873…

Interessant, was das Betriebssystem einem so alles bietet. Beim Versuch, einen Ordner mit ca. 100 PDF-Dokumenten zu komprimieren, bekommt man dann so eine nachdenklich stimmende Anzeige:

1 Million Tage

49 von 1 Byte, und das in 579 Millionen Tagen – hoffentlich wird es noch fertig, bevor die Sonne zur Supernova wird…

Der Personalausweis wird ePerso

Bei meiner Bank bestelle ich eine Kreditkarte, im Laufe des Vorganges stellt sich heraus, dass mein hinterlegter Personalausweis abgelaufen ist. Kein Problem, man kann sich per Videolegitimation legitimieren. Beim Aufruf des Links werden zwei Verfahren angeboten, einmal „normale“ Videolegitimation und einmal über den ePerso. Für erstes braucht man einen vernünftigen Hintergrund und sollte einigermaßen präsentabel sein, für letzteres braucht man nur die PIN des Ausweises.

Ich lade die dazu benötigte App herunter, suche die damals vergeben PIN heraus – dank Passwortverwaltungsprogramm auch einfach gemacht – und halte den Personalausweis bereit.

Beim Start des Authentifizierungsprogrammes wird eine TAN angezeigt, die auf der Webseite einzugeben ist und die wohl in den weiteren Prozess „eingebacken“ wird, um die Identifikation der Verbindung sicherzustellen. Dann wird die PIN des Ausweises abgefragt und es kommt die Aufforderung, den Ausweis direkt an das Telefon zu halten. „Der Leseprozess wird gestartet“, danach muss man Vorder- und Rückseite des Ausweises fotografieren.

Es wird etwas gerechnet und nachgedacht, und dann kommt eine Ziffernfolge, die auf der wartenden Webseite einzugeben ist.

Dauer: 2 Minuten.

Die Frage, die ich mir nur stelle: In den Jahren, in denen ich den neuen Ausweis schon habe und in denen ich diverse Male mit Ämtern und Behörden zu tun hatte und mich mühevoll legitimieren musste – warum ist das jetzt das erste Mal, dass es so schick und einfach geht? Ist das der Digitalisierungsstau, von dem immer alle reden?

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