Im Laufe einer Computerkarriere findet eine konstante Anpassung an Geräte und Software statt. Mit der Einführung der iCloud haben plötzlich viele Programme Versionen für alle Plattformen, also Watch, iPhone, iPad und Mac, sind also überall im Zugriff. In letzter Zeit kristallisiert sich eine angenehme Vielfalt an kleine, spezialisierten Hilfsprogrammen heraus, und heute möchte ich eines vorstellen, das meine Arbeitsweise deutlich verbessert hat. Die Rede ist von „Tot“ von Iconfactory (wobei die URL schon Programm ist). „Tot“ stellt genau 7 Notizen zur Verfügung, verfügbar als kleine, farbige Leiste oben am Bildschirm. Jeder farbige Punkt erreicht genau eine Notiz, ist der Rand farbig ist Text in der Notiz, und die aktuell angezeigte Notiz ist ein farbig gefüllter Punkt.
Innerhalb einer Notiz kann Markdown verwendet werden, also z.B. ein von zwei * eingeschlossenes Wort wird in fett dargestellt. Man kann Listen anlegen, mit einfach oder nummeriert, mit Checkbox davor oder nicht.
Alle Texte verbreiten sich augenblicklich auf alle anderen Geräte. „Tot“ hat einen prominenten Platz auf allen meinen Geräten, und in Tot landet alles, was mal eben gemerkt werden muss. Telefonat mit einer Hotline? Vor dem Gespräch eben die wichtigsten Infos zusammensuchen und in einer Notiz eintragen, während des Gespräches erhaltene Infos landen da auch drin. In regelmäßigen Abständen gehe ich die sieben Punkte durch, was aufbewahrenswert ist wandert in meinen „Zettelkasten“ (mehr dazu hier), alles andere wird gelöscht. Ich haben damit die aktuell wichtigsten Projekte überall sofort im Zugriff, ohne große Gedanken, wo denn die Infos sind. Klare Empfehlung für strukturiertes Arbeiten!
Da muss ich doch mal das Loblied auf ein Zubehörteil singen, was bisher unter meinem Radar geflogen ist. Für die Auswahl des Monitores hat man lange gebraucht, technische Daten verglichen, Testberichte gelesen und dann zugegriffen. Steht hier vor mir auf dem Schreibtisch, sieht super aus. 32″, 4k, farbecht. Es ist jetzt früher Abend, es dämmert etwas, und die Nervereien fangen an.
Die Schreibtischlampe: Super Lampe. Designstück, Helligkeit einstellbar, Farbtemperatur einstellbar, sieht gut aus und ist irgendwie immer im Weg. Wirft Schatten, und beim Nachjustieren schmeißt man dann gern das Weinglas um. Damit habe ich mich lange arrangiert, etwas nervig war es unterschwellig schon.
Und dann sitze ich bei einer Kundin vor dem Monitor, und seitdem ist meine Monitorarbeitsplatzwelt nicht mehr so, wie sie war. Die Kundin hat oben auf dem Monitor einen Lichtbalken sitzen, der schattenfreies Licht auf den Bereich vor dem Monitor wirft, ohne auf dem Monitor zu blenden. Gleichzeitig wird die Wand hinter dem Monitor auch angestrahlt, senkt den starken „Hell-/Dunkel“- Kontrast auf angenehme Werte. Das Licht geht automatisch an, wenn man vor dem Monitor sitzt, geht man weg, ist es fünf Minuten später aus.
Die Helligkeit wird auch automatisch geregelt, man kann aber auch auf Wunsch Farbtemperatur und Helligkeit manuell einstellen über ein kleines, schickes Bedienteil, welches drahtlos mit der Lampe verbunden ist. Auf dem Bedienteil werden die Farbtemperaturen angezeigt, man kann also ziemlich zielgenau 6500 Kelvin für Tageslicht einstellen. Und man kann einstellen, ob nur Frontlicht, nur Raumlicht oder beides aktiv ist.
Kleiner Hinweis: Nutzt man die automatische Einstellung, ist die Farbtemperatur auf angenehme 4000 Kelvin festgenagelt.
Das Ganze nennt sich ScreenBar ® Halo 2, ist von BenQ, kostet 179€ und ist jeden Cent des Preises wert. Und nein, ich werde nicht von BenQ gesponsort – echte, eigene, unbezahlte Begeisterung meinerseits. Vielleicht ändere ich jetzt mein LinkedIn Profil, sowas wie „Productivity Enhancer 4.0“ und mache damit schnittig Geld.
Seid Ihr sicher, dass Eure Agenturen den Kram verstanden haben mit Online-Werbung, User-Tracking, SEO und was der banalen Füllwörter mehr sind? Glaube ich einfach mal nicht so richtig, es funktioniert nämlich nicht. Letztens habe ich über einen der diversen Ankaufsdienste nach einem kleinen Preistest eine ausgemusterte Digitalkamera verkauft. Das haben Eure Crawler, Robots und Analytics-Dienste natürlich alles mitgeschrieben, für Fleiß würde ich daher volle Punktzahl geben. Und trotzdem, „Thema verfehlt, 6, setzen“: seitdem werde ich auf nahezu jeder Webseite, die ich besuche und die Werbung schaltet, von Anzeigen verfolgt: „Kamera verkaufen? Beste Preise!“ „Canon Objektive verkaufen? Beste Preise!“ Ich habe dann, unbehelligt von sinnvollen Anzeigen („Psst. Neues Objektiv kaufen? Beste Preise!“), im örtlichen Fachhandel ein neues Objektiv für das erlöste Geld gekauft und freue mich jetzt immer klammheimlich über verschwendete Werbegelder und meine steigende Geringschätzung des ganzen Systems, wenn ich mal wieder aufgefordert werde, doch meine Kamera zu verkaufen…
irgendwie werde ich immer mehr zum heimlichen Fan des Datenschutzes, der so eine Vernetzung aller Dienste verbietet.
September. Der Monat zwischen Sommer und Herbst, im Zuge des Klimawandels wohl eher ein weiterer Sommermonat. Was den September aber zuverlässig auszeichnet: Im September stellt Apple neue iPhones vor. Und da vermutet die Gerüchteküche den 10.September als Termin. (Nachtrag: inzwischen ist die Katze aus dem Sack: es ist der 9.9., um 19:00 unserer Zeit!)
Die augenfälligsten neuen Features: Die iPhones werden größer. Nur ein wenig, weil der Größenzuwachs im Display etwas kompensiert wird durch schmalere Ränder. Neue Kameras soll es geben, unter anderem wandert die 5x Periskop-Linse des iPhone 15 Pro Max jetzt auch ins iPhone 16 (ohne Pro und Max). Alle Geräte sollen den neuen A18 Prozessor erhalten und damit – logisch – fit für Apple Intelligence sein. Die Pro-Modelle sollen einen dedizierten Kamerabutton erhalten, der (gerüchteweise) einen Auslöseknopf simuliert. Also leicht drücken stellt scharf, stärker drücken löst aus. Ein vereinzeltes Gerücht dichtet diesem Button auch die Funktion „Scharfstellen durch streichen“ an, da bin ich mal gespannt, wie das haptisch funktionieren soll. So weit, so iPhone. Manchmal nutzt Apple aber auch die Aufmerksamkeit, um quasi als Beifang neue Geräte vorzustellen.
Und da hätten wir dann:
Neue MacBook Pro 14“ & 16“ mit dem M4-Prozessor, den man ja im iPad schon kaufen kann. Bisher nicht explizit erwähnt wurden der M4 Pro und der M4 Max, da gehe ich aber stark davon aus, daß Apple nicht nur die LowEnd Konfigurationen seiner HighEnd – Reihe vorstellt.
Neuer Mac Studio, vielleicht dann auch gleich mit dem M4 Ultra? Man darf ja noch mal träumen.
Neuer iMac 24“ mit M4. Ob der immer noch hartnäckig herbeigeredete iMac Pro, dann in 30“ oder 32“, kommt – glaube ich eher nicht.
Neuer Mac mini. Und da gibt es interessante Hinweise: Das Gehäuse soll angeblich schrumpfen, in die Größenregion des AppleTV. Das wäre ja mal eine interessante Sache, speziell auch für Leute, die damit Hosting im Rechenzentum betreiben, dann 3 Rechner in einer Höheneinheit. Und das bringt mich wieder zu einem Thema, bei dem ich mich jedesmal frage: Warum will Apple das nicht, sie können es doch?
Die Idee ist natürlich, die sparsamen und trotzdem leistungsfähigen Prozessoren mit einem kleinen Akku für einen Tag Laufzeit zu kombinieren, und im Gehäuse eines MacBook 12“ oder 11“ unterzubringen. Das ist die unschlagbare Kombi für jemanden, der auf einem Rechner unter MacOS arbeiten will und nicht die ganzen Limitierungen einer iPad/Tastatur-Kombi in Kauf nehmen will. Der Markt dafür wäre natürlich schmal, deswegen denkt Apple wahrscheinlich nicht drüber nach. Schade. Wir hatten grad das MacBook 12 eines Kunden zur Neuinstallation hier, und da fällt einem dann schon auf, daß sich in diesem genialen Formfaktor ein viel zu schwacher Prozessor abrackert. Also, Apple: Mach, bitte.
Die ganze Zubehörriege wartet auf Updates, das wären die AirPods (soll die 4.Generation kommen), die AirPod Pro (wahrscheinlich keine neue Hardware, lediglich in iOS 18 diverse neue Funktion – ankommendes Gespräch durch Kopfschütteln ablehnen), und natürlich die AirPod Max. Die haben bei mir immer noch den Status der ungeschlagen besten Over-Ear Kopfhörer, nach einem kürzlichen Hörtest der Sony 1000MX4?5? könnte Apple aber im Bereich das ANC gern nochmal nachlegen.
Jetzt heißt es noch etwas abwarten. Für alle Interessenten an den MacBook Pro mit M4: Wir haben uns mit den Distributoren zusammengetan und einen „Korridor“ an interessanten Konfigurationen definiert, die wir dann sofort nach Auftauchen im Apple Ordersystem reservieren werden. Vielleicht klappts ja mal mit zügiger Belieferung.
Heute morgen im Support: Aufgeregter Anruf eines Anwenders – er hätte bestimmt einen Virus. Warum? In seinem Userverzeichnis liegt ein kryptischer Ordner „ai_overlay_tmp„, und wenn er den löscht ist er kurze Zeit später wieder da.
Eine kurze Recherche ergibt: Das ist kein Virus, das ist die letzte Glanztat der Firma Logitech. Mit dem Update ihrer „Logi Options+“ – Software auf Version 1.7 gibt es die mehr als fragwürdige Idee, einen „Prompt-Builder“ für ChatGPT einzubauen, d.h. eine Taste an der Maus ermöglicht den direkten Zugriff darauf. Naja. Merkwürdige Idee, aber noch fragwürdiger ist es, einfach Im Userordner einen solchen Ordner anzulegen. Verantwortungsvolle Programmierer legen so etwas in den „Library“ – Ordner.
Erschwerend kommt noch dazu, dass diese LogiOptions+ eine aufgeblähte, fehlerhafte Software ist. Bei jedem Aufruf meckert sie fehlende Privilegien für die Bildschirmsteuerung an und in unregelmäßigen Abständen verweigert das Scrollrad dann seine Funktion, bis man sich erneut durch die Freigabe gekämpft hat – obwohl die immer aktiv war.
Ich arbeite gern mit Logitech – Mäusen, die Software aber ist eine Zumutung und wurde bei mir vor einiger Zeit durch die sehr gute“SteerMouse“ – Software ersetzt. Hochgradige Empfehlung!
Die Logitech Software können Sie auf dem Mac einfach in den Papierkorb werfen.
Normalerweise kündigt Apple neue Produkte ja immer mit einer ganzen Batterie von Fanfaren an, und da ist das eher leise Blockflötengepiepe der letzten Produkt-Ankündigung schon merkwürdig. Die Apple Vision Pro ist ab Freitag vorbestellbar und wird am 02.02.2024 in den AppleStores in den USA verfügbar sein,
Interessant auch, wie sehr Apple die Kommunikation steuert: Den Entwicklern wird vorgeschrieben, NICHT die Begriffe AR/VR/XR zu verwenden, man solle doch bitteschön den Begriff „Spatial Computing“ verwenden.
Erinnert an eine andere Produkteinführung: Die Apple Watch. Die wurde mal vorgestellt als „die genaueste Uhr der Welt“, das war quasi der kleinste gemeinsame Nenner. Apple läßt immer gern etwas Raum zur Entfaltung für seine Produkte, beobachtet genau, wohin es sich entwickelt und fördert diese Entwicklung. Die Uhr ist so vom goldenen Luxuszubehör zu einem Gesundheitswächter geworden, und ich denke, bei der Vision Pro werden sie genauso genau beobachten, in welchen Markt sie sich entwickelt. Und da wollen sie natürlich keine Begriffe wie AR/VR/XR mit dem Produkt verbunden haben, die eventuell dann nicht mehr passen.
Die erste Charge wird schnell vergriffen sein, dafür sorgen schon die „early adopters“. Was danach kommt, wird interessant.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.