Neue Apple Watch & Telekom eSIM

Wer sich eine neue Apple Watch leistet und sich fragt, ob und wie er die eSIM von der alten Watch auf die neue bekommt, der hat, wenn er die Telekom als Provider hat, Glück.

Der Ablauf ist einfach:

1.) Alte Apple Watch entkoppeln. Dabei wird die Frage gestellt, ob man den vorhandenen Mobilfunktarif behalten oder entfernen möchte. So gern man ja sagen würde: „Natürlich will ich den Tarif behalten“, man sollte trotzdem auf „Entfernen“ tippen. Das „Behalten“ heißt, genau gelesen, „auf der alten Watch behalten. Das wollen wir aber ja nicht, also entfernen.

2.) Neue Watch koppeln. Im Laufe des Installationsprozesses kommt dann die Frage: „Mobilfunktarif konfigurieren?“. Tippt man ja, schaltet sich die Telekom in den Prozess ein: Es kommt eine Telekom-Abfrage mit der Liste aller im Vertrag enthaltenen SIM-Karten und der Frage, welche davon man gern geändert haben möchte. Auswählen, 5 Minuten warten – fertig.

isidocs Version 155 verfügbar…

Speicherplatz? Reichlich!

Heute haben wir zwei wesentliche und eine kleine Verbesserung:

  • 1.) Ausgelagerte Dokumente: isidocs braucht zum Speichern der Dokumente Platz auf der internen Festplatte. Das ist notwendig, damit wir beim Einlesen und Verschlüsseln der Dokumente sicher sein können, dass der Speicherplatz konstant verfügbar ist und nicht z.B. jemand den Stecker der USB-Platte abzieht. Sind die Dokumente einmal abgelegt und protokolliert, können sie theoretisch irgend woanders hin verschoben werden. Diese Möglichkeit haben wir jetzt vorbereitet. isidocs kann ab sofort Dokumente, die auf z.B. NAS-Laufwerken abgelegt sind, ebenfalls nutzen und anzeigen. In den Systemeinstellungen gibt es einen neue Option, „ExternerSpeicher“. Bei Aufruf prüft isidocs jedes angeschlossen Laufwerk, ob es darauf schreiben darf. Dazu wird ein zufälliger Ordner angelegt, und bei Erfolg auch wieder gelöscht. Die schreibfähigen Laufwerke werden dann in einer Liste zur Auswahl angezeigt und können mit dem Haken „aktiv“ als aktuelles Auslagerungslaufwerk eingestellt werden. Ist dieses Auslagerungslaufwerk voll, kann ein weiteres definiert werden. Alle bisherigen Laufwerke werden von isidocs weiter genutzt, so lange sie angeschlossen und verfügbar sind. An einem Werkzeug, wie man vorhandene Dokumente darauf bekommt, wird noch gearbeitet. 
  • 2.) Etikett NICHT enthalten: Wir haben eine erstaunlich lange fehlende Suchoption nachgeliefert: In der Schnellsuche und der Suche kann man schon seit geraumer Zeit die Liste einschränken auf Dokumententypen und Etiketten (auch als „Trennblätter“ bezeichnet). Man konnte also schon immer sich das Regal „Buchhaltung2022“, darin den Ordner „2022-02“ anzeigen lassen und dann die Liste nach „Eingangsrechnungen“ filtern. Was aber NICHT ging, war zu sagen: Ok, und jetzt zeig mir nur alle die an, die KEIN Etikett „verbucht“ haben. Das ist in Version 155 möglich. Dazu haben wir eine subtile Änderung vorgenommen: Neben dem Auswahlmenü für die Etiketten war immer ein kleines, blaues Symbol für Etiketten zu sehen. Das ist jetzt bei Aufruf des Fensters grün, was bedeutet: Bei Auswahl eines Etikettes werden alle Verweise angezeigt, die dieses Etikett enthalten. Klickt man auf das grüne Symbol, dann wird es rot und die Filterung ist jetzt: alle Verweise, die dieses Etikett nicht enthalten.
  • 3.) Einfacher Beenden: Die kleine Verbesserung – Standard beim Beenden eines Programmes ist eigentlich, nur bei ungesicherten und offenen Dokumenten nachzufragen, ob beendet werden soll. Da in isidocs fast alles immer gesichert ist, sparen wir uns diese Nachfrage. Statt dessen fragen wir beim Beenden nur noch nach, ob der Cloud-Ordner synchronisiert werden soll – wenn das erlaubt und eingeschaltet ist.

Fixes: 

– Diverse Fixes in der Bedienoberfläche, verbesserte Bezeichnungen, etc.

– Verweis bearbeiten aus der Aufgabenliste nutzt das neue Eingabeformular

Mehr dazu? Hier

Das Ende des iMac 27″?

Liebe Freunde des großen iMacs: Sie müssen jetzt tapfer sein – es wird nach unserer Einschätzung keine neue Version davon geben.

Warum? Der Reihe nach:

Neuvorstellung iMac 27″? Fehlanzeige!

Gestern hat Apple einen Event abgehalten, zu dem neben diversen iPhone und iPad-Neuigkeiten auch ein 27“ iMac erwartet wurde. iPhone in grün und iPad in neu kamen dann auch, aber: kein iMac 27“. Apple wollte das gesamte Portfolio bis zum Ende dieses Jahres ja auf eigene Chips umgestellt haben. Das hat angefangen mit dem MacBook Air, dem Mac mini und einem MacBook Pro. Als nächstes kamen die iMac in bunt und 24“, und das fand seine Fortsetzung dann in den MacBook Pro (die übrigens IMMER noch sehr schlecht lieferbar sind). Und da war natürlich die Erwartung groß, jetzt einen neuen iMac zu sehen (27“? Oder 30“?). 

Statt dessen: Mac Studio

Vorgestellt wurde der Mac Studio, eine kleine Schachtel in der Größe von zwei aufeinandergestellten Mac minis, begleitet von einem passenden 27“-Display, das, logisch, „Studio Display“ heißt. 

Der Mac Studio von vorn

Angetrieben wird das kleine Kraftwerk von entweder dem aktuellen M1 Max oder von einem neuen Chip, dem M1 Ultra (laut Präsentator der letzte M1-Chip, den Apple bauen will).

Wer unsere Newsletter aufmerksam liest, dem wird das Design des neuen Chips bekannt vorkommen: 

Im Internet haben wir eine schematische Zeichnung der aktuellen Chips gefunden, mit daran angehängten hypothetischen Designs. (nachzusehen gern hier: https://hypercritical.co/2021/05/21/images/city-of-chiplets.png). Damals – zur Vorstellung der MacBook Pro schrieben wir dazu: (Beitrag hier)

Wenn man jetzt mal den Blick nach unten lenkt: Das sind noch zwei Reihen von Chips abgebildet. Wenn die in den iMacs und MacPros auftauchen: Viel Spaß! (Mal so nachgerechnet: Ein hypothetischer MacPro könnte dann 256GB RAM/Videospeicher haben!

Tja. Was soll man sagen: das Design des Ultra-Chips ist tatsächlich der vorletzte in der Zeichnung. Der Ultra besteht eigentlich aus zwei „aneinandergeklebten“ M1 Max-Chips und hat tatsächlich 2 x 64 GB Speicher!

Der Mac Studio mit dem M1 Max-Chip ist gegenüber einem iMac 27 mit 10 Core i9 bis zu 2,5x so schnell, und 50% schneller als der Mac Pro mit 16 Kern Xeon.

Der neue M1 Ultra-Chip hat es in sich: bis zu 3,8x schneller als der schnellste iMac 27, und wer es bei der Ausstattung mit dem Ultra etwas krachen läßt, liegt in der Leistung 60% über dem aktuell schnellsten Mac Pro mit 28 Kernen!

(Alle Angaben von Apple, aber die Werte haben bei den MacBook Pro ja auch gestimmt.)

Zum Ende der Veranstaltung kam dann in der Zusammenfassung der kleine, aber wie ich finde, entscheidende Satz: „Damit haben wir alle Produktkategorien auf die neuen Prozessoren gebracht – aber ein Produkt bleibt noch: MacPro. Das ist eine Sache für einen anderen Tag!“

Da, finde ich, gibt es nicht allzuviel hineinzudeuten: Die neue Produktaufteilung bei Apple sieht so aus:

  • Consumer: Mac mini, MacBook Air, kleines MacBook Pro, iMac 24 – der ja von 21,5 auf 24 gewachsen ist.
  • Pro: MacBook Pro 14 & 16, Mac Studio und Mac Pro.

Rechnet man mal zusammen, dann kommt man zu folgenden Ergebnissen:

 Mac Studio mit Max-Prozessor 2299€ und Studio Display für 1749€, zusammen ca. 4000€

Damit liegt man tatsächlich deutlich UNTER dem Niveau eines passend konfiguriertem iMac 27“ mit 10 Core i9, 64GB RAM, 512 GB SSD, Radeon 5700. 

Gut – der iMac hat zum Preis von 4900€ noch eine Maus und eine Tastatur dabei, wir wollen aber nicht kleinlich sein.

Wenn ich ehrlich sein soll: Ich war früher nie ein Fan von Kompaktanlagen mit CD, Cassette und Radio. Meist gab der CD-Spieler seine Geist auf und war nicht mehr oder nicht zu einem sinnvollen Preis zu reparieren. Man hat dann das restliche Gebilde zum Radiohören genutzt und irgendwann entsorgt.

Genau so etwas sehen wir bei den älteren iMac 27“: Der Monitor ist immer noch genial, aber das Innenleben könnte eine Auffrischung vertragen. Pech gehabt – der Versuch, den iMac als Bildschirm an einem neueren Rechner zu betreiben, scheitert meist. Da gibt es von Apple nur einen sehr engen Nutzungskorridor.

Ich denke, dass die Zeiten des „All in One“ – Rechners im Pro-Bereich zu Ende sind. Die Leistungsdaten des Ultra sind derart beeindruckend, dass ich mich frage, was uns der MacPro bringen wird.

Ich denke, Apple wird noch einige Lücken auffüllen, z.B. den Mac mini in der Leistung noch etwas anheben, damit die Lücke zwischen Mac mini und Mac Studio nicht so ganz groß ist.

Vielleicht liege ich aber ja auch ganz falsch, und demnächst wird ein iMac 32 UltraMax vorgestellt, neben einem MacPro mit HyperUltraMax M2. Das ist dann eine Veranstaltung für die Freunde der ganz dicken Brieftasche.

Vorbestellungen nehmen wir gern unter apple@kunckeledv.de an, zu den Lieferzeiten („verfügbar am 18. März“) sage ich lieber noch nichts…

Google Maps offline nutzen…

Wer Google Maps nutzt, wird sich vielleicht schon mal in Gegenden mit schwachem Netz geärgert haben, dass man Google Maps nicht offline nutzen kann, also wenn mal kein Internet vorhanden ist – soll ja in unserem Land tatsächlich mal ab und an so sein.

Das geht aber, auch wenn es nicht so klar ersichtlich ist. Wie? Einfach.

Den Kartenausschnitt (in der Vergrösserung, die man nutzen möchte) aufrufen. Danach in der Suchleiste einfach „OK Maps“ eingeben, und es erscheint die folgende Abfrage:

Google Maps offline nutzen

Geht doch!

AirTags und Koffer auf Reisen…

AirTags – nützlich oder Spielerei? In unserem ersten Artikel zu den AirTags haben wir den verlorenen Koffer als Symbol genommen, um mal die Fähigkeiten der AirTags zu betrachten. Und aus gegebenem Anlass können wir diesen Koffer jetzt von der Fiktion in die reale Welt entlassen.

Im Rahmen einer kleinen Urlaubsreise lege ich jeweils in einen der beiden Koffer einen vorhandenen AirTag. (Bitte nicht an den Namen stören, ich war zu faul, die umzubenennen.)

Los gehts…

Bei der Abgabe am Flughafen verschwinden beide Koffer auf den Transportbändern im Inneren der Gepäckabfertigung. Wenige Sekunden danach kommt der Alarm, dass zwei Objekte zurückgelassen wurden – soweit alles richtig.

Im Verlaufe des Eincheckvorganges wird der aktuelle Standort immer mal wieder aktualisiert – irgend jemand in der Gepäckabfertigung hat also ein iPhone, aktuelles Betriebssystem darauf und Bluetooth eingeschaltet – soweit auch alles erwartbar.

AirTags in Aktion: Wo sind die Koffer?

Im Flieger selbst reagiert die „Wo ist?“ App nicht, sie will unbedingt eine Internetverbindung – obwohl für die Nahfeldortung ja Bluetooth ausreichen würde.

Gelandet

Bei der Landung am Zielflughafen wird es dann spannend: Ungefähr die Hälfte der Passagiere steigt mit uns aus, der Rest bleibt sitzen und fliegt noch auf die Nachbarinsel weiter. Es wird also auch nur die Hälfte des Gepäcks ausgeladen, und wir hoffen mal, dass es die richtige Hälfte ist.

In der „Baggage Claim“ – Area schalte ich den Flugmodus wieder aus, und siehe da: Vor 10 Minuten war jemand mit iPhone in der Nähe der Koffer. Das spricht schon mal sehr stark dafür, dass die Koffer ausgeladen wurden.

Der blaue Punkt im Bild links ist der aktuelle Standort des Autors, der einsame Schlüssel auf dem Rollfeld ist der „RZ Schlüssel“, darunter unsichtbar der „Autoschlüssel“ – beides AirTags, die in den Koffern liegen.

Dann passiert einige Minuten nichts, bis sich der Standort wieder ändert, jetzt auch im Flughafengebäude, aber noch 100 Meter von uns entfernt. Jetzt kann man schon mal sicher sein, dass die Koffer ausgeladen wurden und auf dem Weg zu uns sind.

Das Gepäckband fängt an zu laufen, in der „Wo ist?“ – App gibt es ein Update, und Sekunden später laufen die Koffer auf das Gepäckband!

Wir hatten auch schon mal den Fall, dass die Koffer auf einem falschen Band ankamen und da inmitten vieler Reisender ihre Runden drehten – das würde man jetzt merken, weil es ja ständig Ortsupdates geben würde.

Fazit

Kann man durchaus gebrauchen. Auch für Koffer sind die AirTags eine kleine zusätzliche Versicherung. Wenn die Koffer tatsächlich mal in Hongkong landen, man würde es bald wissen – auch wenn es einem dann nicht direkt hilft.

NACHTRAG:

Auf dem Rückflug sorgen die AirTags für etwas mehr Informationen: Unser Rückflug macht in Gran Canaria Zwischenstop, wo viele der Passagiere – und deren Gepäck – das Flugzeug verlassen. Wir bleiben in der Maschine sitzen, warten auf die neu Zusteigenden. In den ruhigen Minuten teste ich die AirTags: Mit eingeschalteter Funkverbindung das Flugzeug einmal entlanglaufen, und siehe da: Die Koffer melden sich. Schon mal gut!

Immer wieder ein Quell der Freude – die Lieferkette…

Ich weiß, ich weiß, besonders originell ist dieser Beitrag nicht – er ist ja auch nicht der erste in letzter Zeit. Aaaaaaber:

Nach einer weiteren Woche, in der der Blutdruck unangenehm steigt, wenn man die Verfügbarkeit von Apple-Produkten ansieht, gibt es hier einen kleinen Statusreport – wobei wir nicht wirklich was zu „reporten“ haben.


Die weltweite Chipknappheit hat auch Apple voll erwischt. 


Egal, was wir bestellen – keine Chance. Apple selbst listet auf der Apple Store Webseite z.B. das 96 Watt USB-C-Netzteil mit einer Lieferzeit von 2-3 MONATEN auf, AirTags (die kleinen Dinger gegen vergessene Schlüsselbunde), iPad minis, iPads – alles einfach nicht lieferbar.


Ich kann nur allen Besteller:innen für die Geduld danken und mich für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen.


Wir würden auch viel lieber Geräte ausliefern und Rechnungen schreiben als immer mal wieder so einen traurigen Beitrag zu posten.


Bleiben Sie tapfer, haben Sie ein schönes Wochenende und verlieren Sie nicht den Glauben an die Lieferketten.

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, ebenfalls weisen wir auf unsere Datenschutzerklärung hin... mehr Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen