Der Autoschlüssel? Gute Frage…

Gestern war es soweit: die AirTags mussten ihre Nützlichkeit beweisen.

Der Einkauf der Woche steht an, dazu wird gern das Auto genommen, zumal es regnet. Der erste Griff zum Autoschlüssel am Schlüsselbrett geht ins Leere, da ist er nicht. Kein Problem, dann ist er mit Sicherheit in der zuletzt getragenen Jacke. Ein schnelles Durchsuchen der Garderobe bringt mehrere halbvolle Packungen Fischermens, die lange gesuchte Speicherkarte für die Kamera und 4,30€ zu Tage, aber keinen Autoschlüssel. Auch die Suche an den üblichen „gedankenlosen Schlüsselablageorten“ (Regal, Stubentisch, Kühlschrank) bringt kein Ergebnis.

Die Befürchtung „Mist, den hab ich verloren“ wird überlagert von der Erkenntnis, dass am Autoschlüssel ja zu Testzwecken ZWEI (2) Schlüsselfinder befestigt sind: Chipolo für Finden und Vergessenalarm und ein AirTag für Finden (der Vergessenalarm kommt in iOS15 dazu). Kluges Telefon holen, Versuch 1, die Chipolo-App. Die sagt, dass das Telefon mit dem gesuchten Chip in der Nähe meines aktuellen Standortes verbunden ist. Das bleibt auch so beim Gang durch die gesamte Wohnung. Der Schlüssel ist aber irgendwo in der Wohnung und nicht verloren (gut), aber wo zum Kuckuck ist er denn nun?

Versuch zwei: „Wo ist“ starten, auf Objekte gehen. Auch da wird der Autoschlüssel als in der Nähe angezeigt, aber jetzt schlägt die Stunde des Apple UWB (UltraWideBand) – Chips: den gesuchten Autoschlüssel antippen, dann auf „Suchen (in der Nähe)“ tippen. Es erscheint eine Grafik, mit dem Text: „Signal ist schwach, versuche dich an einen anderen Ort zu bewegen“. Das tue ich, unten taucht eine abnehmende Meterangabe auf. Unter 3 Meter wird der Bildschirm grün, es taucht ein Pfeil auf. Dem folge ich und lande wieder vor der Garderobe. Mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal darauf hingewiesen werde, dass sich der Schlüssel unten befindet. Unten stehen die Schuhe, und als ich mich den Winterstiefeln nähere, vibriert das iPhone. Und da liegt er drin, direkt unter der zuletzt getragenen Jacke, wahrscheinlich beim Herausnehmen des Hausschlüssels mitgerissen und in die Tiefe gestürzt. Ohne AirTags hätte ich den Schlüssel wohl erst gefunden, wenn der Winter sich nähert.

NACHTRAG: Mehr Texte zum „digitalen Leben“ gibt es hier…

Siri – besser zur Verfügung…

Kleine Info am Rande der WWDC 2021: Siri braucht jetzt zur Auswertung der Anweisungen keine Internetverbindung mehr, also keine „Ich bin dabei, noch etwas Geduld“-Mitteilungen, wenn man etwas wissen will und die Verbindung ins Netz schlecht ist. Sicherlich auch geschuldet den „Maschine Learning“ – Kernen in den neuen Apple-Prozessoren…

(Ab iPhone 11/Xr)

Liefersituation iMac 24″

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die ersten 24″ iMacs sind in der Auslieferung. Wunderbarerweise auch wild durcheinander, also nicht zuerst die Standardgeräte, sondern auch schon abseitige CTO-Konfigurationen dazwischen.

Wer bestellt hat und sehnsüchtig wartet: Es wird…

macOS Monterey verschiebt Fenster…

In den letzten Systemversionen gibt es schon das Feature „Sidecar“, mit dem man ein iPad als zweiten Bildschirm nutzen kann. Bisher war es so, dass beim Verschieben eines Fensters vom Hauptmonitor auf den (kleineren) iPad-Bildschirm das geschobene Fenster immer irgendwie auf dem iPad auftauchte und erstmal durch Stauchen, Schieben, Zerren auf eine passende Größe gebracht werden musste.

In der aktuellen Developer-Preview ist das unmerklich und doch deutlich besser geworden: Das geschobene Fenster passt sich in den Proportionen dem neuen Monitor an!

Quelle…

WWDC 2021, Teil 1…

Das war sie dann, die WWDC 2021. Wieder wie üblich aufgeheizt mit Spekulationen, wieder unterschiedliche Wahrnehmungen. Diese WWDC war eine ohne Hardware-Ankündigung, dafür gab es viel Neues im Softwarebereich. Ich werde das, was mir so an Kleinigkeiten aufgefallen ist, schmucklos hier veröffentlichen.

iOS 15 – AirTags Update…

In meinem Artikel zu den Airtags (AirTags und der verlorene Koffer) hatte ich schon bemängelt, dass den AirTags ein wichtiges Feature fehlt: Der Entfernungsalarm. Bei Chipolo und Tile kann man für einzelne Geräte, zum Beispiel den in der Kameratasche, einstellen, ob man einen Alarm bekommt, wenn man aus der Reichweite der Bluetooth-Verbindung kommt. Das finde ich ziemlich wichtig, weil das so ein erster Schritt ist: Warum sollte ich das Gerät vergessen und dann aufwändig und sicherlich sehr schick über das „Wo ist“ – Netzwerk suchen und hoffentlich wiederbekommen, wenn schon der Ansatz des Verlustes blockiert wird? Man schließt vor dem Biergarten sein Fahrrad auf, und im selben Moment poppt eine Nachricht auf: „Kann es sein, dass Du grad Deine Kamera vergessen hast?“. Und dieses wunderbare Feature wird jetzt in iOS15 nachgereicht…

Die Zutaten sind da…

… was noch fehlt, ist das Rezept. Und jemand muss den Herd anschalten. Wer, wie ich, zwischen dem Mac und dem iPad wechselt, um an einer Aufgabe auf beiden Plattformen zu arbeiten, dem kommt das Arbeiten auf dem iPad vielleicht auch etwas vor, als würde man am Mac mit Handschuhen arbeiten. Da ist das macOS durch Jahre der Verfeinerung einfach besser…

Der Elefant im Raum

Seit der Vorstellung des iPad Pro 12,9 habe ich das nagende Gefühl, etwas zu übersehen. Etwas, das so klar und groß vor Augen ist, dass man es, wie den sprichwörtlichen Elefanten im Raum, übersieht.

Zutat 1: M1

Der gleiche Prozessor, der in den aktuellen Macs ist, wird jetzt auch im neuen iPad Pro genutzt. Die Leistungsdaten sind, erwartungsgemäß, überbordend – für ein iPad.

Zutat 2: Display

Das im iPad verbaute Display ist quasi ein Ausschnitt aus Apples ProXDR Display – zu kaufen für schamfreie 6000€. Farbraum, Kontrast, alles da für was immer man professionell farbig bearbeiten möchte – Fotos, Videos, Renderings…

Zutat 3: Magic Keyboard

Mit der Vorstellung des Magic Keyboard und iPadOS13 hat das iPad einen Cursor bekommen: Einen kleinen, grauen Punkt, den man mit dem Trackpad über den Bildschirm schubsen kann. Das funktioniert überraschend gut.

Zutat 4: Speicherplatz

Das neue iPad Pro 12.9 (warum eigentlich nicht einfach 13“?) kann mit bis zu 2 TB Speicherplatz ausgestattet sein. Sicherlich, für Menschen, die viel in 4k oder 8k Video schneiden oder hunderte von Photos bearbeiten, ganz sinnvoll. Aber wer tut das? Wenige, denke ich.

WWDC 2021 voraus

In wenigen Tagen ist WWDC, und es ist keine große Wahrsagekunst anzunehmen, dass Apple neue Versionen von iOS, iPadOS und macOS vorstellen wird. Und meine Überzeugung ist, dass wir mindestens eine deutliche Neuerung im iPadOS sehen werden – oder: Schalten wir den Herd mal an und köcheln etwas Gerüchte. Entweder fährt Apple die langsame Strategie und baut das iPad OS deutlich aus, oder es wird eine Überraschung geben: eine Möglichkeit, MacOS zusätzlich auf dem iPad zu installieren. Warum nicht? Die nötigen Bestandteile sind alle da (siehe oben), und eine Möglichkeit, entweder als iPad zu booten oder als macOS sollte sich auch einbauen lassen. Dazu ein gemeinsam genutzter Speicherbereich über iCloud Drive und fertig ist die Laube.

Was ich gern sehen würde auf dieser WWDC:

Hardware: Guckt man sich die letzten 20 Konferenzen an, dann gab es auf 13 davon eine Hardwareankündigung. Mein Favorit: Ein 14″ MacBook Pro mit einem leicht verbesserten M1, also M1X.

Verbessertes iPad OS: Endlich ein vernünftiges Multitasking-System auf dem iPad. Ganz im Ernst: Wer jemals versucht hat, eine nicht im Dock befindliche App in SplitView zu bekommen und das iPad dabei nicht an die Wand geworfen hat, der hat meine Hochachtung was Geduld angeht. Also, Apple, da ist Raum für Verbesserungen und ein dankbares Publikum.
Wetten werden angenommen!

Die ProApps von Apple auf dem iPad!

Wetten werden angenommen!

Nachträge:

Retweetet von JLG: VM auf iPad?

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