WWDC 2021 – voll virtuell, ey!

AppleM1„Glow and behold“. Die Einladung kam heute an, die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz findet vom 07. Juni bis 11. Juni statt, sie ist komplett online und kostenfrei. Bisher waren durch die Gerüchteküche immer schon die wesentlichen Dinge durchgesickert, so richtig dicke Überraschungen gab es kaum. Aus dieser Ecke kommen die fast schon üblichen Verdächtigen, also neue iPad, die mysteriösen „Air Tags“ und mehr in dieser Liga. Was die Sache dieses Jahr spannend macht: Apple ist auf einen eigenen Prozessor umgestiegen, die Einstiegsklasse in Form von Mac mini, Mac Book Air und Pro 13“ hat für erstaunliche Furore gesorgt. In den letzten Wochen ist der iMac Pro eingestellt worden, und bei den Lieferanten sind bestimmte iMac-Modelle knapp geworden oder gar nicht mehr lieferbar. Ich wette ungern, aber hier würde ich mal eine Ausnahme machen: wir werden als Ankündigung neue Modelle sehen, mit einem etwas aufgebrezelten Prozessor („M1X“?) und Leistungsdaten, die das Vorgängermodell in den Schatten stellen. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, einen iMac zu kaufen und nicht auf den Intel-Prozessor angewiesen ist (Stichwort Windows auf dem Mac), der sollte vielleicht seinem alten Rechner einen freundlichen Klaps auf den Prozessor geben, damit er noch drei Monate durchhält. Wir werden an dieser Stelle informieren, und auf Wunsch verkaufen wir Ihnen die neuen Geräte dann auch..

Nachtrag: das mit den Airtags hat sich erledigt. Die wurden im April vorgestellt und sind verfügbar!

Photoshop auf M1 und Gerüchte, Gerüchte…

AppleM1Adobe hat eine Version von Photoshop veröffentlicht, die nativ auf dem M1 läuft. Erstes Fazit: 50% schneller als die ohnehin schon schnelle Arbeit mit Rosetta 2. Wer mag, hier ist ein erster Testbericht. Was ebenfalls neu ist: Eine Funktion namens „Super Resolution“ in Camera RAW. Verdoppelt die Bildgröße in jeder Richtung (also 4x soviele Pixel) und laut namhaften, kritischen Fotografen unglaublich gut. „Schärfer als das Originalbild“ ist eine Aussage dazu. Einen M1 zu kaufen macht also immer mehr Sinn, bei Interesse: gern. Und wenn das, was die aktuelle Gerüchteküche so ansagt, wahr ist, dann haben wir interessante Geräte von Apple zu erwarten. Angeblich ist ein „MacPro mini“ mit einem neuen Prozessor (M2? M1X?) in der Mache. Etwas größer als der Mini, Leistungsdaten in der Nähe des MacPro. Spannende Zeiten. Nachtrag: Das jetzt grad erfolgte Update der Lightroom – Version hat die neuen Features noch nicht, soll aber zügig kommen.

Programmiersprache und Speicherbedarf

AppleM1In einem interessanten Artikel über den Speicherbedarf des neuen M1-Chips gab es einen kleinen Hinweis, der in die Richtung ging: „Apples Programmierumgebung arbeitet anders als WIN & Android, deswegen brauchen die Rechner weniger Speicher“. Folgt man diesem Gedanken durch das Internet, stellt man fest: Da ist was dran. Kurz zusammengefasst: Ein Programm möchte ein Fenster öffnen. Dazu wird dieses Fensterobjekt in den Speicher geladen. In der Apple Combo aus Programmierumgebung und Prozessor wird jetzt ein sogenannter „Reference Counter“ erhöht. Bei jedem weiteren Öffnen wird dieser Zähler um 1 erhöht, schließt man ein Fenster, wird der Zähler erniedrigt. Ist der Zähler bei 0, wird das Objekt aus dem Speicher geschmissen. Auf Windows und Android ist das anders, da bleibt das Object im Speicher, bis die Müllabfuhr kommt: Die sogenannte „Garbage Collection“. Die kommt, wie die reale Müllabfuhr, regelmäßig, aber mit Abständen. Solange bleiben alle geöffneten Fensterobjekte quasi leblos im Speicher. Apple Kombination aus Hardware und Software ist drastisch optimiert für den Zyklus „Laden – Zähler erhöhen – Zähler reduzieren – Löschen“, und darin liegt das Geheimnis der hohen Geschwindigkeit und des geringeren Speicherbedarfes. Die Empfehlung für Speicherkauf beim Erwerb eines neuen M1 – Notebooks: Wer viele Standardprogramme gleichzeitig nutzt, der kommt mit 8GB lange hin, ohne eine Verlangsamung zu spüren. Wer viele Programme mit hohem Speicherbedarf (Logic, et al) nutzt, der braucht viel Speicher. Und selbst, wenn das System Speicher als virtuellen Speicher nutzt: Die neue SSD ist so schnell angebunden – man merkt nichts.

One more thing…

AppleM1Das war schon interessant gestern Abend, der Apple-Event mit dem Namen „One more thing“. Dieser Spruch ist legendär geworden, weil Steve Jobs ihn am Ende einer Präsentation nutzte, um noch mal den eigentlichen Knaller des Tages anzukündigen, eine Tradition seit der MacWorld Expo in 1999.

Das Apple das jetzt quasi vorwegnimmt, erhöht natürlich die Erwartungshaltung, stellt aber auch die Frage: Wenn sie so eine Erwartung schüren, können sie die überhaupt erfüllen? Erwartung war, dass Apple die schon angekündigten neuen Macs mit den Apple-eigenen Chips mit ARM-Befehlssatz vorstellt. Da musste also was kommen, und es kam.

In schneller Folge in nur 45 Minuten wurden drei neue Rechner vorgestellt, MacBook Air, MacBook Pro 13“ und Mac mini, alle mit einem neuen Prozessor, dem M1. Und wenn der hält, was da versprochen wurde, dann brechen neue Zeiten in der Chipindustrie an. Das neue MacBook Air ist 3,5 mal so schnell wie das alte Modell. Richtig gelesen, nicht irgendwas mit 30%, nein, 3,5 mal so schnell. Kommt noch besser: Batterielebensdauer: 18 Stunden Videogucken. Noch mehr? Ok, kein Lüfter.

Die aktuelle Stimmung bei Intel in der Direktion möchte ich jetzt nicht so richtig wissen…

Und wie Apple dann so ist: Taktfrequenz? Was ist das? Es gab lediglich leicht verständliche Erklärungsansätze für die Leistung: M1 hat 8 Kerne, 4 Hochleistungskerne und 4 energieeffiziente Kerne. Die 4 letzteren kombiniert sind so leistungsstark wie der i7 im Vorgängermodell. Der Speicher ist nicht mehr extern und langsam angebunden, der ist mit auf dem Chip – was eine Erhöhung von 8 auf 16GB nicht ganz preiswert macht, aber einen Geschwindigkeitssprung gibt. Die SSD ist mehr als zwei Mal so schnell angebunden, der Prozessor hat eine 8-Kern-Grafik mit im Chip. Und dann lungert da noch ein 16-Kern Chip für „Machine Learning“ herum. Das Ganze wird angesteuert von dafür optimierter Software. Der Autor arbeitet an einem 16“ MacBook Pro, mit allem Drum und Dran. Mein nächster Rechner wird ein MacBook Air – ich denke nicht, dass ich Leistung vermissen werde.

Das Air hat keinen Lüfter, das Pro hat einen. Beide haben die gleichen Leistungsdaten, das Air wird aber bei anspruchsvollen Aufgaben eher drosseln, das 13“-er durchorgeln. Für den mit Sicherheit kommenden M2 in iMacs etc. prophezeie ich Lüfter und einen weiteren, heftigen Leistungssprung. Alle jetzt vorgestellten Rechner haben eine Apple-Signaturfunktion – leise/lautlos. Die anderen dürfen sanft lüften, dann wird es abgehen. 

Was die Software angeht: Alle jetzt auf den bisherigen Rechnern laufenden Programme werden auch auf den neuen Rechnern laufen, ohne jede Veränderung – dank „Rosetta2“. Sofern sie schon in 64Bit vorliegen. Und laut Aussage einiger Entwickler mit der Geschwindigkeit wie auf den alten Maschinen. Was noch fraglich war: Solche Programme wie Parallels Desktop und vmware sind auf Intel-Prozessoren angewiesen. Was wird damit? Parallels schreibt in einem Supportartikel: „Good news: A new version of Parallels Desktop for Mac that can run on Mac with Apple M1 chip is already in active development.“

Ach ja, und auch hier „One more thing“: auf den neuen Rechnern laufen auch iPhone und iPad-Programme – ohne große Anpassungen von Seiten der Entwickler. 

Spannend? Spannend.

Nachtrag: Die ersten Geekbench-Resultate sind da. Herztropfen griffbereit? Das neue MacBook Air ist mit ABSTAND der schnellste Mac im Single-Core-Test. Nochmal langsam: Nicht der neue MacPro, nicht der iMacPro, nein, das neue MacBook Air. Im MultiCore Test liegt es an 4.ter Stelle, nach MacPro, iMacPro, fettestem 27“ iMac. VOR ALLEN weiteren MacBook Pros. Da passiert grad was Großes. 4D läuft in der Version 18.3 bereits volle Lotte darauf. Und ich denke, wir werden wohl in nicht zu ferner Zukunft eine serverfähige Maschine bekommen.

Von verbesserten Abläufen…

Wer diesem Blog folgt, weiß über das Interesse (oder sagt man besser schon Obsession) des Verfassers mit den Aspekten der Fotografie, speziell den Arbeitsabläufen. Mit iOS 14, neuen Versionen beliebter Programme und verbesserter Hardware hebt die Idee, das iPhone als primäreren Fotoapparat zu nutzen, immer öfter und immer hartnäckiger das Haupt.

In den letzten Tagen gab es wieder einen kleinen Baustein für den von mir favorisierten Ablauf, und aus diesem Grunde folgt jetzt für alle, die auch gern mit der „immer-dabei-Kamera“ des iPhones ansprechende Fotos machen und bearbeiten wollen, eine kleine Skizze, wie mein eigener Arbeitsablauf aktuell aussieht.

Rot-Gelb-Grün (iPhone 11 Max, Halide 2, Lightroom)

Grundsätzliches

Der Kamerachip im iPhone ist sehr klein. Er löst mit 12 Megapixeln auf, die drängeln sich aber auf einer sehr kleinen Fläche, so dass jedes Pixel nur eine winzige Fläche zur Verfügung hat – im Gegensatz z.B. zu einer Vollformatkamera, die wesentlich größere Pixel hat. Das ist deshalb wichtig, weil größere Pixel mehr Licht sammeln können, bevor sie überlaufen. Wer auf dem iPhone mit der eingebauten Kamera-App eine Aufnahme macht, der setzt eigentlich ein komplexes Computer – Netzwerk in Bewegung. Es werden diverse Aufnahmen gemacht, gewichtet, verglichen, kombiniert und dann ein ansprechendes Ergebnis darauf errechnet. Das liefert beeindruckende Aufnahmen, man hat allerdings nicht allzu viele Möglichkeiten des Eingriffes.

The Power of RAW

Der engagierte Fotograf hätte gern Ausgangsmaterial, in dem soviel Bildinformation drin sind wie möglich. Dazu nutzt man gern das RAW-Format, ein Format, in dem die Bilddaten vom Kamerachip im wesentlichen unbearbeitet sind und eine höhere Qualität haben, als die eingedampften und auf ein optimales 8-bit Ergebnis zusammengerechneten JPEG-Daten, die die Kamera-App normalerweise liefert. Die eingebaute Kamera-App liefert wahlweise ein JPEG, voreingestellt ist allerdings ein anderes Format, HEIF (High Efficiency Image File Format). Das speichert in einem sehr platzsparenden Format mit immerhin 10 Bit ab. Dieses Format wird auch immer mehr von anderen Kameraherstellern verwendet, ich bin mir aber nicht so sicher, ob dieses Bild nicht auch schon auf ein optimales Ergebnis hin zusammengerechnet wurde und noch genug „Luft“ für eine weitreichende Bearbeitung hat – da traue ich einem RAW mehr zu. Ach so, kleine Bemerkung dazu: Auf dem iPhone werden die RAW-Bilder im Format DNG gespeichert, wenn ich also das Wort DNG benutze – das ist das RAW.

RAW – gut versteckt!

Nun ist die RAW-Bearbeitung auf dem iPhone/iPad nicht so ganz gradlinig, wie man sich das wünschen würde. Apple, immer getreu seiner Devise, es dem User so einfach wie nur irgend möglich zu machen, „versteckt“ das RAW gern. Das RAW – Bild landet oft zusammengefasst mit dem HEIF/JPEG-Bild in der Bildersammlung, bearbeitet man dann das Bild, muss man, je nach Programm, deutlich aufpassen, was man denn da grad bearbeitet. Aus diesem Grunde habe ich mir einen Workflow ausgedacht, in dem ich gezielt auf dieses Bild zugreifen kann.

Workflow und Bestandteile

1.) Hauptbestandteil meines Workflows ist ein iPhone 11 Pro Max. Das ist schön groß, einer der Vorteile der Größe ist, dass man es gut halten kann, ein weiterer Vorteil ist die lange Batterielebensdauer – in der Regel fast zwei Tage, bei heftigem Fotografieren mindestens einen Tag.
2.) Batteriehülle dafür. Die macht das Ganze noch etwas größer, muss man mögen. Hat drei Vorteile: Mehr Batterie (3 Tage), mehr Gewicht und einen eigenen Auslöser und Aufrufknopf für die Kamera. Mehr Gewicht ist gut für Handling und ruhig halten, und der Auslöseknopf ist ein eigener, also nicht der Lautstärkeknopf. Drückt man den, startet die Kamera-App, und man kann auch damit auslösen. Nachteil: Dieser Knopf löst auch nur die eingebaute Kamera-App aus, und nicht eine eventuell gestartete Fremdkamera App.
3.) Eine Kamera-App, die RAW kann. Da habe ich mich vor einiger Zeit für „Halide“ entschieden, warum ich da immer noch dran festhalte – kommen wir gleich zu.
4.) RAW-Bearbeitung. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, von „Darkroom“ über diverse andere Apps bis zu Lightroom. Da ich sowieso eine Adobe – Photo -Abo habe und in Lightroom mittlerweile gut zu Hause bin, ist das meine Wahl.
4.) Ministativ. Bei Langzeit-Aufnahmen immer noch der beste Bildverbesserer. Nichts geht über einen stabilen Stand bei längeren Belichtungszeiten, auch, wenn Apple wahre Wunderwerke vollbringt, was die Kamera und den Nachtmodus angeht, mit mehreren Sekunden aus der Hand fotografiert.

Halide, RAW, bearbeitet in Lightroom auf dem iPad

Vorbereitungen

Apple hat sich immer noch den unfairen Vorteil gegönnt, dass die Default-Kamera im iPhone immer die Apple-eigene ist. Dem kann man mit Siri und dem Programm Kurzbefehle aber etwas entgegenwirken. Ich habe mir einen Kurzbefehle angelegt, der das Programm „Halide“ startet. Und diesen Kurzbefehl habe ich in iOS 14 auf das doppelte Tippen auf die iPhone – Rückseite gelegt. (Einstellungen->Bedienungshilfen->Tippen->Auf Rückseite tippen). Das klappt ganz gut, nicht immer, aber irgendwann hat man es raus. Warum Halide? Eine Kameraapp mit sehr guten Ergebnissen und sehr einfachem Bedienkonzept. Fokuslupe, Zebra, Fokuspeeking, sehr einfaches manuelles Fotografieren und einem direkten Zugriff auf das RAW-Bild. In „Halide“ habe ich RAW eingestellt. Für den Austausch der Bilder noch einen Ordner in iCloud Drive anlegen und es kann losgehen.

Und los…

1.) Nach der Aufnahme habe ich ein korrekt belichtetes Bild. Halide zeigt ein Histogramm des Bildes an, ich kann sehr genau gucken, wo Lichter wegbrechen. Halide bietet mir nach der Aufnahme ein unbearbeitetes DNG Bild an, etwas flau und flach. Da ich weiß, was man da raus holen kann, lasse ich das meistens gut sein, ich kann aber auch über den Knopf „Instant“ eine schnelle Berechnung des Bildes nach JPEG durchführen.

2.) Will ich dieses Bild bearbeiten, wähle ich in „Halide“ die Ansicht DNG aus und tippe auf den Pfeil zum exportieren des Bildes. „Halide“ fragt dann nach, ob ich das JPEG oder das DNG exportieren will. Ich wähle dann das RAW aus und sicher es über „In Dateien sichern“ in einen Ordner im iCloud Drive, den ich mir weiter oben angelegt habe. Vorteil dieser Arbeitsweise: Wenn ich die gewünschten Bilder in Lightroom übernehme, dann sind es wirklich nur die, die ich weiterbearbeiten und aufbewahren will. Was bei der Preispolitik bei Adobe und Speicherplatz durchaus ein Vorteil ist.

3.) In Lightroom wähle ich jetzt den Knopf „Bilder hinzufügen“, der in den Bereichen „Alle Fotos“ und „Zuletzt hinzugefügt“ direkt neben dem kleinen Kamera – Knopf unten rechts in der Ecke ist. Im folgenden Dialog habe ich dann seit einiger Zeit auch die Möglichkeit, Bilder aus dem iCloud Drive hinzuzufügen.

4.) Bild bearbeiten, was auf dem iPad mit Pencil wunderbar funktioniert, und dann in die Fotosammlung exportieren.

Halide, heftige Bearbeitung in Lightroom

Warum nicht die Lightroom Kamera nutzen? Zwei Gründe. Einmal mag ich „Halide“ von der Bedienung mehr, und zweitens landen alle Aufnahmen mit der LR-Kamera auch gleich in der Adobe Cloud – siehe Speicherplatz weiter oben.

 

Vom langsamen Verschwinden eines Klicks

Manche Dinge vermisst man erst, wenn man nach langer Zeit mal wieder darauf gestossen wird. Ging mir jetzt so und hat seinen Ursprung im klassischen Mac Betriebssystem, also VOR OSX. Das ist nur eine Kleinigkeit, allerdings mit großer Wirkung. Im klassischen Mac OS konnte man bei einem Bildschirm voller Fenster auf ein Fenster eines Programmes im Hintergrund klicken, und ALLE Fenster dieses Programmes kamen in den Vordergrund. Das ist übrigens noch immer so, wenn man im Dock auf ein Programm klickt oder sich mit Command-Tab durch die geöffneten Programme arbeitet. Im neuen macOS ist das nicht mehr, schon seit der ersten Version. Klickt man jetzt auf ein Programmfenster, kommt es in den Vordergrund, die eventuell noch offenen anderen Fenster dieses Programmes bleiben da, wo sie sind. Man gewöhnt sich daran, findet es manchmal noch unterbewußt suboptimal. Und jetzt hat sich ein bekannter Mac-Softwareentwickler dieses Problemes angenommen. Es gibt eine App für den Mac, „Front & Center“. Diese App hat nur einen Zweck und auch nur eine Voreinstellung. Man kann einstellen, wie das Verhalten bei Klick in ein Hintergrundfenster ist: alle Fenster eines Programmes nach vorn (altes Verhalten) oder nur das geklickte (neues Verhalten). Und mit Shift-Klick erreicht man das jeweils andere Verhalten. Erstaunlich, wie solche kleinen Dinge den Workflow verbessern: Klicke ich zum Beispiel auf eines von vielen BBEdit-Fenstern, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich noch ein weiteres Fenster benutzen will – das lag aber bisher gern vergraben unter zig anderen offenen Fenstern. Prädikat: Wertvoll, und für 3,49€ sehr erschwinglich.

 

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