Mac mini für AI/KI abzugeben

Der Mac mini hat in letzter Zeit eine beeindruckende Karriere bei den Freunden von AI/KI hingelegt, so beeindruckend, dass es schlicht eine Zeit lang keine gab. Wir haben noch einen im Demo-Bestand, und zwar einen

Mac mini M4Pro 14CPU/20GPU, mit 64GB und 1TB SSD

Das ist aktuell tatsächlich ein besonderes Gerät, weil Apple die 64GB-Variante aus dem Programm gestrichen hat. Wer also gern seine lokalen LLMs schnell und gut laufen lassen möchte: Bei Interesse gern eine Mail an apple@kunckeledv.de.

Liefersituation Apple

Eine kleine Meldung in eigener Sache:

Wir haben im Moment eine ziemlich angespannte Liefersituation, speziell die CTO (Configure to order) – Konfigurationen mit mehr Speicher. Soll angeblich an der Speicherkrise liegen, da ja im Moment alles an Speicher von den KI/AI-Firmen aufgekauft wird, um noch bessere halluzinierte Antworten zu erzeugen. Da aber Apple eigentlich keinen Speicher zukauft, weil der ja immer direkt auf den Chips eingebaut ist, glaube ich das nicht so richtig. Fakt ist, die Lieferzeiten sind im Moment von unschön bis grauenhaft:


MacBook Neo2-3 Wochen (zitrus gern auch länger)
MacBook Air 132-3 Wochen
MacBook Air 13 mit 32GB RAM3-4 Wochen
MacBook Pro 14″ und 16″2-4 Wochen
Mac mini (M4) 16GB RAM7-8 Wochen
Mac mini (M4) 24/32GB RAM12-18(!) Wochen
Mac mini (M4 Pro) alle Varianten12-18(!) Wochen
Mac Studio bis 96GB RAM9-13 Wochen
Mac Studio 128GB/256GB4-5 MONATE!
Mac Studio 512GBaus dem Programm genommen

Interessante kleine Helferlein (#6): SwiftStrip

DragThing ist wieder auferstanden!

Oder um einen Werbespruch zu zitieren:

„Es gibt sie noch, die guten Dinge!“


Wer schon länger einen Mac benutzt, wird es vielleicht noch kennen: DragThing von James Thomson, ein kleines Programm, mit dem man alle benötigten Programme und Dokumente in einer kleinen Leiste kompakt am Bildschirmrand haben konnte. Version 5.9.17 erscheint am 16. November 2016. Danach schafft Apple die 32bit-Umgebung für Software ab, und das markiert dann das Ende von DragThing.

Aaaaaber: es gibt jetzt einen legitimen Nachfolger: SwiftStrip von Marc Mennigmann.

SwiftStrip sammelt alle Programme und Dokumente auf einzelnen Reitern, den TABs. Bei mir ist jeder dieser Reiter thematisch genutzt, und jeder Reiter hat 2 x 12 Kacheln. Wie das Ganze aussieht kann man ausführlich einstellen. Fahre ich mit der Maus an den linken unteren Bildschirmrand (auch alles einstellbar) fährt das Dock hoch. Ich wähle den Reiter aus (durch Klick oder drüberfahren – auch einstellbar) und dann das gewünschte Programm oder Dokument. Soweit, so gut, für mich kommen zwei weitere gut durchdachte Features dazu:

1.) Starten per Drag und Drop

SwiftStrip aufgeklappt

Viele meiner Projekte sind in BBEdit-Projekten. BBEdit ist als Programm in der oberen Reihe, die Projekte liegen darum gruppiert. Ich kann ein Projekt greifen und auf das Symbol von BBEdit ziehen, und BBEdit startet mit diesem Projekt. Häufig genutzte Projekte liegen direkt neben dem BBEdit-Icon, seltener genutzte weiter weg.

2.) Überwachter Ordner


Ein weiteres, sehr durchdachte Feature des Programmes ist der überwachter Ordner.
Für einen Tab kann man einen Ordner auswählen, der dann von SwiftStrip überwacht wird, d.h. alle Elemente in diesem Ordner werden auf den Kacheln angezeigt.
Wer meine Serie „Interessante kleine Helferlein“ verfolgt hat, weiß, dass es diverse Tools gibt, um einen perfekten papierlosen Workflow auf dem Rechner zu installieren. Als zentraler Punkt für den papierlosen Workflow ist ein Ordner zugeordnet, der als Drehscheibe fungiert. In diesem Ordner landen alle PDFs, die auf dem Rechner ankommen, sei es per Scan, per Mail, per iPhone oder auf sonst irgendeine Art und Weise. Diesen Ordner habe ich als Reiter in SwiftStrip, und immer, wenn es Zeit ist, die eingegangenen Dokumente zu sichten, wähle ich diesen Reiter aus und klicke dann ein Dokument an. Dieses Dokument öffnet in Vorschau, hier kann ich Tags und Titel vergeben und dann sichern. In diesem Moment greift sich Hazel dieses Dokument, entfernt es aus dem Ordner und legt es woanders ab. (Mehr dazu in diesem Artikel).

Es gibt jetzt ein Dokument weniger im Ordner, SwiftStrip aktualisiert die Anzeige. Ist der Reiter leer, habe ich alle eingegangenen Dokumente abgearbeitet.

Fazit: Klare Kaufempfehlung

Interessante kleine Helferlein (#4): Arq

Kein Backup, kein Mitleid

Getreu der in Admin-Kreisen beliebten Aussage, es gäbe nur zwei Arten von Daten: Solche, die gesichert sind und solche, die noch nicht verloren sind, gefolgt in der Regel vom Spruch: „kein Backup, kein Mitleid!“, empfiehlt sich genau das: ein Backup.

Ein BackUp auf dem Apple einzurichten ist im einfachsten Falle ein Weg mit zwei Schritten: erstens eine Festplatte anschließen und zweitens bestätigen, wenn das System nachfragt, ob es die für ein BackUp nutzen wollen.

Ein ungeschriebenes Gesetz aller IT-Systemadministratoren besagt: ein gutes BackUp muss drei Bedingungen erfüllen. 

  • Erstens sollte die Sicherung automatisch passieren
  • zweitens, es muss mindestens zwei Sicherungen geben und 
  • drittens sollte einer dieser Sicherungen an einem entfernten Ort liegen.

Wer ein TimeMaschine BackUp nutzt, erfüllt zumindestens schon mal eine dieser Bedingungen. Die Sicherung wird automatisch jede Stunde gemacht, so lange die Festplatte angeschlossen ist.

Unsere Empfehlung: Arq

Und für die zweite und dritte Bedingung kommt jetzt unser kleines Helferlein Nummer vier ins Spiel. Beide Bedingungen erfüllen wir bei unseren Kunden durch den Einsatz von Arq, unsere vierten kleinen aber wichtigen Hilfssoftware auf dem Mac. Arq besteht aus zwei Software-Teilen, einem Agenten, der im Hintergrund läuft, und einem Programm, mit dem man die Einstellungen vornehmen kann.

Der Agent im Hintergrund wird immer sofort bei Systemstart mitgestartet und ist die ganze Zeit aktiv.

Die erste, berechtigte Frage ist natürlich: Warum sollte ich für ein Backup- Programm Geld ausgeben, wo doch Time Maschine auf dem Mac kostenlos dabei ist? 

Der wichtigste Grund ist, dass Arg nicht nur Festplatten als Sicherungsziel nutzen kann (oder NAS Speicher, die sich für Time Maschine auch als Sicherungsziel anbieten) sondern auch eine ganze Reihe von Cloud-Diensten wie Dropbox, AWS, OneDrive und zusätzlich auch noch die Sicherung der Daten per SFTP möglich macht. 

Das erlaubt es, eine Sicherung zum Beispiel auf ein entfernten NAS zu machen, und dabei nur bestimmte Ordner oder Dateien vom Rechner zu sichern. Über ein sehr ausgefeiltes Regelwerk kann man effektive Regeln entwerfen, welche Dateien wie gesichert werden und welche ausgeschlossen werden. 

Zusätzlich bietet Arg auch an, eine Sicherung nach dem „Zero-Knowledge-Prinzip“ durchzuführen, bei dem die Daten auf einem Cloud Dienst gespeichert werden, aber vor der Übertragung auf dem eigenen Rechner verschlüsselt werden, und dieses Passwort für die Verschlüsselung verlässt den Rechner nie. Sollte also mal eines Tages jemand bei dem Cloud- Anbieter einbrechen, dann hat er von ihnen nur unbrauchbaren Datenmüll. 

Einstelldialog der Sicherungszeiten
Einstelldialog der Sicherungszeiten

Kleiner Bonus: man kann eine E-Mail Benachrichtigung verschicken (lassen), entweder bei jedem Backup oder nur bei Fehlern. Für unsere Kunden nutzen wir ersteres, so können wir mit einem Blick in ein spezielles Postfach sehr schnell feststellen, ob Probleme drohen – dann gibt es eine Fehlermeldung – oder ob das Programm überhaupt seine Aufgaben erfüllt. Läuft es nicht korrekt, bleibt die tägliche Gesundheitsmeldung aus und wir können nachsehen. 

Erfolgsmeldung von Arq
So fängt eine Erfolgsmeldung von Arq an…

NACHTRAG: Ich kriege grad aus der Technik einen Rüffel, weil ich einen wesentlichen Punkt beim Backup übersehen habe: Man MUSS regelmäßig prüfen, ob man aus dem Backup zufällige Daten wiederherstellen kann. Das also noch einmal nachgeschickt.

Zu finden für kleines Geld hier.

MacBook Pro 14″ mit M5

Grad angekündigt, und die ersten Nachfragen:

„Warum sollte ich mir das kaufen statt eines preiswerteren MacBook Air in 15″?“

Gute Frage, Die Unterschiede sind gering:

  • M5 – 10-15% schneller
  • Neue GPU mit Zusatzprozessor für KI in der Grafik
  • Mehr Anschlüsse (wobei die Thunderbolt-Anschlüsse Version 4 statt 5 wie bei den ProPro und ProMax MacBooks liefern)
  • Farbe schwarz

Mein Argument wäre: Man kann (gegen Aufpreis, klar) einen matten Bildschirm bekommen.

😜 Und natürlich ein kleines Statussymbol: Man hat ein MacBook PRO in der Tasche und kein schnödes MacBook Air!