Neuer Virus? Nein, Logitech Software…

Heute morgen im Support: Aufgeregter Anruf eines Anwenders – er hätte bestimmt einen Virus. Warum? In seinem Userverzeichnis liegt ein kryptischer Ordner „ai_overlay_tmp„, und wenn er den löscht ist er kurze Zeit später wieder da.

Eine kurze Recherche ergibt: Das ist kein Virus, das ist die letzte Glanztat der Firma Logitech. Mit dem Update ihrer „Logi Options+“ – Software auf Version 1.7 gibt es die mehr als fragwürdige Idee, einen „Prompt-Builder“ für ChatGPT einzubauen, d.h. eine Taste an der Maus ermöglicht den direkten Zugriff darauf. Naja. Merkwürdige Idee, aber noch fragwürdiger ist es, einfach Im Userordner einen solchen Ordner anzulegen. Verantwortungsvolle Programmierer legen so etwas in den „Library“ – Ordner.

Erschwerend kommt noch dazu, dass diese LogiOptions+ eine aufgeblähte, fehlerhafte Software ist. Bei jedem Aufruf meckert sie fehlende Privilegien für die Bildschirmsteuerung an und in unregelmäßigen Abständen verweigert das Scrollrad dann seine Funktion, bis man sich erneut durch die Freigabe gekämpft hat – obwohl die immer aktiv war.

Ich arbeite gern mit Logitech – Mäusen, die Software aber ist eine Zumutung und wurde bei mir vor einiger Zeit durch die sehr gute“SteerMouse“ – Software ersetzt. Hochgradige Empfehlung!

Die Logitech Software können Sie auf dem Mac einfach in den Papierkorb werfen.

TABs in Safari anpinnen…

Ein kleiner, aber genialer Trick in Safari:

Wer bestimmte Seiten eigentlich immer braucht, der kann diese Seiten „anpinnen“, so daß die bei jedem neu geöffneten Fenster sofort verfügbar sind – und wenig Platz wegnehmen. Geht ganz einfach, muss man nur erstmal drauf kommen:

  • In Safari auf das Menü „Darstellung“ gehen, dort „Tableiste immer einblenden“
  • Neue Seite mit dem Befehl „Ablage“->“Neuer Tab“ als Tab anlegen (oder Befehl-T)
  • In diesem Tab die gewünschte Seite aufrufen
  • Mit der Maus den Tab oben greifen und ganz nach links schieben.
  • Auf dem Weg nach links schrumpft irgendwann die Tableiste auf das FaviCon (das kleine Icon der Webseite) zusammen.
  • Loslassen, und ab jetzt ist diese Webseite immer bei „Neues Fenster“ in dem kleinen Tab links mit dabei.
  • Rausnehmen geht genau so: Tab nehmen, nach rechts schieben.

Da nich für!

NACHTRAG: Wenn man einen Webseite in einem der angepinnten Tabs angezeigt hat und wählt eine andere URL, dann öffnet Safari automatisch einen neuen Tab, heißt: Im angepinnten Tab ist immer die angepinnte Webseite.

Der iMacPro kommt zurück – „Scary fast“

Der iMacPro kommt zurück – „Scary fast“

Ok, das ist jetzt vorsichtiges Clickbait.

Am 30.10., dem Vorabend von Halloween, hält Apple eine Veranstaltung ab, unter dem Titel „Scary fast“ und um 17:00 Uhr Ortszeit, mitten in der Nacht bei uns.

Wie komme ich jetzt auf die steile Vorlage?

Zunächst mal finde ich die aktuelle Diskussion über was es denn sein kann etwas abgehoben und mehr getrieben von den Wünschen als von Apples Denken.

Neu MacBook Pro 14“ & 16“ mit M3:

Glaube ich nicht. Das wäre etwas kurzfristig. Nach gerade mal 10 Monaten eine neue Prozessorgeneration?

Neue iMac 24″ mit M3:

Passt irgendwie nicht ins Portfolio: Ein absoluter Einsteiger-Mac erhält den schnellsten Prozessor? Neue iMac 24“ wird es wohl geben, gern auch in neuen Bonbonfarben, aber da wird ein M2 drinnen werkeln – auch nicht „Scary fast“.

Dann taucht ein Foto aus der Lieferkette auf, mit den bunten Ladekabeln der angeblichen neuen iMac-Farben.

Auf dem Foto ganz oben links liegt ein schwarzes Kabel. Und wenn wir uns erinnern – schwarz war der iMac Pro 27“.

Und jetzt macht es endlich Sinn. Ein iMac Pro 27“/30“/32“, mit M3 Pro, Max und Ultra.

Einfach „Scary Fast“.

Am 31.10. wissen wir mehr!

Mehrere Monitore am MacBook Air M1/M2

Mit dem Umbau auf die neuen Apple-Chips M1/M2 sind die MacBook Air so leistungsfähig geworden, dass bei immer mehr unserer Kunden die Frage laut wird, ob man nicht mehrere Monitore am MacBook Air M1/M2 betreiben kann – neben dem erlaubten einen.

Apple sagt nein

Apple gibt in den Leistungsdaten genau einen erlaubten Monitor an, und auch, wenn man über ein Dock z.B. mehrere Monitore physikalisch anschließt, dann wird nur einer davon bedient.

Abhilfe

Für (fast) jedes technische Problem bastelt jemand eine Lösung, und auch hier gibt es eine. Man installiert eine Software, die zwei weitere Bildschirme auf den verfügbaren Grafikkernen simuliert und die Daten dazu über USB-C an ein spezielles Dock schickt, die diese gemischten Signale auseinanderbastelt und auf DisplayPort/HDMI schickt. Nachteil: Man muss einen Treiber installieren, und da kann es sein, dass nach Apple Systemupdates das Ganze plötzlich nicht mehr funktioniert.

Wie machen? Gehen wir Schritt für Schritt vor.

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Mal wieder: Lieferketten…

Aus gegebenem Anlass: 

Der Begriff „Lieferkette“ klingt ein wenig wie Hohn, da ist nichts mit Ketten. Aktuell ist der Lieferzeitpunkt für diverses Gerät von Apple mal wieder völlig erratisch. Einen einfachen Mac mini? Ja, irgendwann bestimmt. Ein 16“ MacBook Pro mit allem was geht? Kein Problem, 100+ morgen geliefert. Apple Displays? Guter Witz…

Man möge mir den vielleicht durchscheinenden Sarkasmus verzeihen, aber auf diesem Weg eine stellvertretende Entschuldigung für die lange Lieferdauer…

Windows 11 Pro auf M1/M2-Macs…

Jetzt ist es offiziell: Windows erlaubt den Vertrieb von Windows 11 Home und Pro über die Software Parallels. Starten man die Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine kommt der Hinweis, dass diese Version aktiviert werden muss – man muss eine Lizenz bei Microsoft kaufen.

Dann hoffen wir doch mal, dass diese Entwicklung auch etwas Feuer macht für die weitere Anpassung /Entwicklung von Windows Programmen für ARM.