Vom langsamen Verschwinden eines Klicks

Manche Dinge vermisst man erst, wenn man nach langer Zeit mal wieder darauf gestossen wird. Ging mir jetzt so und hat seinen Ursprung im klassischen Mac Betriebssystem, also VOR OSX. Das ist nur eine Kleinigkeit, allerdings mit großer Wirkung. Im klassischen Mac OS konnte man bei einem Bildschirm voller Fenster auf ein Fenster eines Programmes im Hintergrund klicken, und ALLE Fenster dieses Programmes kamen in den Vordergrund. Das ist übrigens noch immer so, wenn man im Dock auf ein Programm klickt oder sich mit Command-Tab durch die geöffneten Programme arbeitet. Im neuen macOS ist das nicht mehr, schon seit der ersten Version. Klickt man jetzt auf ein Programmfenster, kommt es in den Vordergrund, die eventuell noch offenen anderen Fenster dieses Programmes bleiben da, wo sie sind. Man gewöhnt sich daran, findet es manchmal noch unterbewußt suboptimal. Und jetzt hat sich ein bekannter Mac-Softwareentwickler dieses Problemes angenommen. Es gibt eine App für den Mac, „Front & Center“. Diese App hat nur einen Zweck und auch nur eine Voreinstellung. Man kann einstellen, wie das Verhalten bei Klick in ein Hintergrundfenster ist: alle Fenster eines Programmes nach vorn (altes Verhalten) oder nur das geklickte (neues Verhalten). Und mit Shift-Klick erreicht man das jeweils andere Verhalten. Erstaunlich, wie solche kleinen Dinge den Workflow verbessern: Klicke ich zum Beispiel auf eines von vielen BBEdit-Fenstern, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich noch ein weiteres Fenster benutzen will – das lag aber bisher gern vergraben unter zig anderen offenen Fenstern. Prädikat: Wertvoll, und für 3,49€ sehr erschwinglich.

 

SSD Upgrades im neuen MacPro…

Der neue MacPro verlangt von langjährigen Mac-Usern eine lange verschüttete Gedankenflexibilität: seit Jahren ist das Mantra: einmal gekauft, nie mehr geändert. Heißt: RAM, SSD und Grafikkarte sind (fast) immer fix. Nicht so beim neuen Mac Pro, und das eröffnet einen interessanten Upgradepfad. Apple möchte für das Update von 256GB interner SSD auf 4TB schlanke 1680€ auf dem Tisch des Hauses sehen. Bei diesem Upgrade wird das interne (Boot)-Volumen, also der Speicher, von dem der Rechner aus startet, vergrößert. Will man das tatsächlich so tun, kommt man um den Gang in unsere autorisierte Werkstatt nicht herum: nur autorisierte Apple-Techniker können den T2-Sicherheitschip dazu überreden, den neuen Speicher auch zu akzeptieren. Warum teuer und aufwendig, wenn es auch einfacher und preiswerter geht? Jeder MacPro hat acht PCIe-Erweiterungsslots, für die alles mögliche angeboten wird: Grafikkarten, Audiokarten und SSD-Erweiterungen. So eine bietet die Firma OWC an, mit 4TB für um 1000€. Dieser Speicher wird als separates Laufwerk eingebunden und interessiert den T2-Chip deswegen nur am Rande. Der Einbau ist nicht kompliziert: Deckel des Rechners ab, Karte einstecken, starten. Das wars. Wer dann mal spaßeshalber den „BlackMagic Speed-Test“ startet wird große Augen machen. Die interne SSD, normalerweise die schnellste im Rechner, liefert mit 1312 und 2232MB schreiben und lesend eine ordentliche Performance, die neu eingesteckte Karte läßt die interne im Staub zurück: 4786MB/s schreibend und 5360MB sind mal eine Ansage. Die Älteren unter uns werden sich noch an drehende Festplatten erinnern: 70-100MB waren da das Maß der Dinge.

Der neue MacPro – welche Konfiguration nehmen?

Gute Frage, und eine, die sorgfältig überlegt werden will. Immerhin reicht die Preisspanne von 6000€ bis über 60.000€. Da gibt es Grafikarten, 1,5TB RAM-Speicher, „Afterburner“ – Karten…

Eine nette kleine Demonstration, was der MacPro in der Basiskonfiguration mit der „Afterburner“ – Karte für um die 2000€ alles kann, zeigt dieses kleine YouTube – Video.

https://www.youtube.com/watch?v=pvS7FHtm2BI&app=desktop

Wer Viedeoschnitt macht, der sollte damit eine kleine Hilfestellung haben. Interessant: Während der Streambearbeitung sei der Rechner „dead silent“, also unhörbar, meint der YouTuber, und die Prozessoren würden nur vor sich hin chillen…

Generell kann man immer öfter sagen, dass der Griff zu mehr Kernen Sinn macht. Auf dem 16″ MacBook Pro zum Beispiel arbeite ich oft mit virtuellen Maschinen. Das konnte man auf den Vorgängermodellen sofort merken: Die Lüfter machen Krach. Auf dem neuen 8-Kerner: Stille.

Die neuen iPads und der Weg des Macs…

Die neuen iPads und der Weg des Macs…

Eine kleine Beobachtung zur Einführung der neuen Macs und iPads. Ich habe mir die Keynote jetzt noch mal am Rechner angesehen, und es stimmt, was der Apple-Blogger John Gruber auf „Daring Fireball“ beobachtet hat: Während der Einführung der neuen Macs wurde zwar nicht mit technischen Daten gegeizt, allerdings fiel der Name des Prozessorherstellers nur einmal, und einmal war er auf einer Folie in der Präsentation zu sehen. Ganz anders bei der Vorstellung der iPads: An jeder Ecke war vom „Apple A12 Bionic“ zu hören und zu sehen. Mixt man jetzt noch in diese Beobachtungen die langsam auftauchenden Geschwindigkeitstest der neuen iPads im Vergleich zu den letztjährigen und im Vergleich zu den aktuelle Macs – es nähert sich der Zeitpunkt, an der Apple einen Mac mit Mac OS und eigenen Chips statt Intel ankündigt! Nicht das „ob“ ist fraglich, nur noch das „wann“.

Endlich: ein Mac mini für unter 5000€

Ok, das mag jetzt etwas merkwürdig klingen. Vor allem für Menschen, die den alten Mac mini kennen: Das war ein nicht unbedingt durch Leistung auffallendes, schnuckeliges Kästchen, mit dem viele Leute viele Dinge gemacht haben. Vom Homeserver über den Office-Platz bis zur Photoshop-Maschine war alles möglich. Der Mini war klein, schick, leise und preiswert.  Nach mehreren Jahren hat Apple den Mac mini einmal komplett umgekrempelt. Die Gehäuseform ist gleich geblieben, ansonsten ist alles anders: statt silber jetzt grau, statt mittelmäßiger Leistung jetzt Workstation. Und wie! In der gesamten aktuellen Apple-Palette gibt es nur wenige Geräte, die schneller sind: der iMac Pro und das aktuelle 15“ Macbook mit 6-Kern-Prozessor. Die ersten Tests berichten Wunderdinge, auch was z.B. die Geschwindigkeit der internen SSD angeht. Dabei ist der mini weiterhin flüsterleise. Anschlüsse hat er auch genug: Thunderbolt 3, USB 3 und – tada – auch noch USB 2.0-Anschlüsse. Alle neuen Macs haben eingebaut den Apple-eigenen T2-Chip, der neben der Sicherheit auch noch die Steuerung der SSD übernimmt. Und diese Kombination ist es, die die SSD so irre schnell werden läßt. Rüstet man einen mini voll auf, Prozessor, SSD und Speicher, dann landet man bei knapp unter 5000€. Ein kleiner Lichtblick: der Hauptspeicher läßt sich auch nachträglich durch unsere Werkstatt aufrüsten, die SSD ist verlötet und per T2-Chip fest mit dem Rechner verheiratet. Wir erwarten unsere Testgeräte nächste Woche, wer Fragen dazu hat (oder einen kaufen möchte): Gern zu uns

Neue MacBook Pro – 32GB RAM, 6-Core und mehr

Gebrauchtes Vorserienmodell gefällig?
Apple hat seine MacBook Pro Produktlinie aktualisiert. Das 13“ hat einen neuen Quad-Core Prozessor, kann jetzt auch bis zwei TB aufgerüstet werden, hat einen neuen True-Tone-Bildschirm und soll laut Apple doppelt so schnell sein. Das 15“ kann man jetzt mit einem 6-Core Prozessor bekommen, 32 GB RAM sind jetzzt möglich und 4TB SSD. Für letzteres darf man dann knapp 8000€ auf den Tisch des Hauses Apple legen.
Wir erneuern selbstverständlich unseren Demobestand, um die neuen Maschinen zeigen zu können, und aus diesem Grunde ist ein MacBook Pro 15“ der letzten Generation in hervorragendem Zustand in gute Hände abzugeben.

[16025] 15″ MacBook Pro Space Grau 3,1GHz i7 16GB/1TB Touch Bar (CTO)
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CTO Variante der Grundkonfiguration MPTT2D/A: 3,1 GHz Quad_Core Intel i7 Prozessor (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz), 1TB Flash-Speicher, Radeon Pro 560 4 GB Speicher, Beleuchtete Tastatur (Deutsch).

Einzelpreis brutto: 3992,45€
Einzelpreis netto: 3355,00€

Das Gerät wird verkauft von der Firma Kunckel teampoint, Preisvorstellung 2500€ netto zzgl. MwSt. Nachfragen und Kaufabsichten gern unter 0421-61073712

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