Dynamische Insel…

Das war auf dem gestrigen Event bei Apple die nächste wirkliche Überraschung.

Es gab, wie erwartet, neue iPhones.

Viel besseres Kamerasystem, Notruf über Satellit, „Always on Display“ – alles wunderbar, aber geschenkt.

Wirklich zum Staunen gebracht hat mich Apple wieder mit der unmöglich erscheinenden Aufgabe, etwas offensichtliches zu verstecken. Sie nennen das „Dynamik island“, und die Aufgabe war es, die diversen Kameras, Sensoren, Radarsender und ähnliches Geraffel so auf dem Display zu verstecken, dass es nicht auffällt.

Im iPhone 13 wurde das Ganze im sogenannten „Notch“ am oberen Rand untergebracht. Der war immer sichtbar, störte manchmal und mit zunehmender Benutzung immer weniger.

Mit dem iPhone 14 hat Apple den Trick fertiggebracht, dass er da ist und doch wieder nicht. Die Sammlung von Sensoren wurde nicht mehr in einer Aussparung untergebracht, jetzt sind es zwei, eine runde und eine „pillenförmige“. Das herauszufinden ist aber nicht ganz einfach, weil Apple diese Elemente so geschickt in die Anzeige eingebaut hat, dass sie einfach nicht auffallen.

Geht zum Beispiel ein Anruf ein, sind die beiden Aussparungen so geschickt in den Dialog eingebaut, dass nichts zu sehen ist. An den Stellen steht dann auf schwarzem Hintergrund einfach kein Text. Ähnlich ist es, wenn man navigiert: Dann sind die Aussparungen ergänzt um Richtungspfeile und Kilometerangaben. Hängt das iPhone am Ladegerät, tauchen Batterieangaben darin aus – man sieht einfach nicht, wo diese Löcher sind.

Klasse gemacht. Zu sehen auf der Apple-Webseite, etwas weiter unten, und auf Knopfdruck animiert.

Neue Traummaße 49/60

Gestern war Apple-Event, und da waren sie, meine neuen Traumzahlen:
49 mm Dislaygröße und 60 Stunden Batterielebensdauer – die nur im neuen Batteriesparmodus, der die Uhr aber weiter benutzbar hält. Ohne Sparen gehen immerhin 36 Stunden. Das – und noch einiges mehr – bringt die neue „Apple Watch Ultra“ mit. Sie bringt leider auch noch eine andere Zahl mit: 999€.
Dafür gibts aber auch einges: Erstens ein Titangehäuse, zweitens einen frei konfigurierbaren zusätzlichen Knopf, drittens bis zehntens drei neue Armbänder, Wasserdichtigkeit bis 100 Meter, tauchfest, geschützt gegen eine Umgebung, in der man wirklich nicht sein will. Eine eingebaute Sirene, genaueren und überarbeiteten Kompass, genaueres GPS, ein spezielles Zifferblatt für die Nacht in dunkelrot und abgedimmt. Wer also große Hände hat oder einfach große Uhren mag: Willkommen bei der AppleWatch Ultra. Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Die Armbänder für die bisherigen 44 und 45 mm – Gehäuse passen auch beim 49er der neuen Uhr. Bestellbar sofort, und gestern Abend kurz nach Freischaltung der Bestellungen lieferbar zum 23.09. Das hat sich inzwischen deutlich nach hinten verschoben – Ende Oktober bis Mitte November. Reicht dann ja noch für solche Extremereignisse wie Freimarkt oder Weihnachtsmarkt.

Darf´s etwas weniger sein?

Diese beim Schlachter gern umgedreht genutzte Floskel wird grad im Apple – Universum von uns immer öfter gestellt. Immer dann, wenn wir mit Ihnen versuchen auszuloten, was es denn für eine Rechnerkonfiguration für den gewünschten Anwendungszweck sein soll.


Mit dem Auftauchen des M1 gab es gewaltige Verschiebungen, und mit dem M2 haben wir jetzt einen Punkt erreicht, an dem man sagen kann: Es reicht.
Es reicht zum Beispiel ein MacBook Air M2 für die meisten Arbeiten, für die man in der Intel-Zeit ein ausgereiztes 16“ gebraucht hat.

Darf´s etwas weniger sein?


Seit einigen Tagen ziert ein MacBook Air mit M2 – Prozessor meinen Arbeitstisch, und die ersten Erfahrungen sind ein wenig unwirklich. Für die etwas anspruchsvolleren Arbeiten, die bei mir anfallen, also Lightroom Classic diverse Masken setzen, in Photoshop mehrere Ebenen und Filter nutzen, all dieser Kram war in der Intel-Zeit anstrengend.

Die Lüfter röhrten fröhlich vor sich hin, Fortschrittsbalken poppten auf und krochen auf 100% zu. All das ist einfach weg mit dem M1. Es war komplett weg auf dem M1 16“ – meinem vorherigen Arbeitsgerät.

Das ist jetzt ersetzt durch das M2 Air, und was soll ich sagen: Da ist es noch genauso weg. Ich merke für meine Arbeiten keinen Unterschied. Lüfter? Hat das 16“ M1 angeblich, nie gehört. Das Air hat nicht mal Lüfter. Wozu? Für das, was ich mit Lightroom und Photoshop mache, das sitzt so ein 16“ auf einem Prozessorkern ab. Und das M2 nimmt dann vielleicht einen zweiten dazu – es ist ziemlich unglaublich, was diese Apple-Chips können.
Ach ja, nicht zu vergessen der Stromhunger: Den gibt es hier auch nicht mehr. War beim Intel 16“ nach 4-6 Stunden Schicht im Schacht, überlege ich beim M2 mittlerweile, ob ich es nach einem Arbeitstag bei über 50% noch zum Laden anschließe.


Und um auf die Eingangs gestellte Frage zurückzukommen:


Darf´s etwas weniger sein?


Mit einem M2 mit der magischen Zahlenkombination 8/10/24 liegt man so weit schon im Profi-Lager, dass sich die richtigen Berserker – Maschinen nur noch empfehlen für Menschen, die ihrem Rechner wirklich Maximales abverlangen: Renderings, 3 D – Modelle, Audio über 100+ Spuren.
Ach so, die magische Zahlenkombination bedeutet 8CPU-Kerne, 10GPU-Kerne und 24GB Arbeitsspeicher – die größte Ausbaustufe beim Air. SSD nach Wunsch und Geldbeutel bis 2TB.

PS: Jemand Interesse an einem 16″ MacBook Pro M1 Max?

NACHTRAG: Gestern Mittag vom Strom genommen, bis zum Abend gearbeitet, heute morgen weiter und heute Mittag noch 72% Batterie!

MacBook Pro 16“ aus Demobestand…

MacBook Pro 16“ (M1MAX/10CPU/32GPU/32GBRAM/2TBSSD) silber Demo verfügbar. Wir erneuern unseren Demobestand regelmäßig, und dieses schicke Gerät sucht ein neues Zuhaus.

[CD28218] Apple M1 Max Chip mit 10‑Core CPU, 32‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine, 32 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher, 2 TB SSD Speicher, 16″ Liquid Retina XDR Display. Drei Thunderbolt 4 Anschlüsse, HDMI Anschluss, SDXC Kartensteckplatz, MagSafe 3 Anschluss. 140W USB‑C Power Adapter. Beleuchtetes Magic Keyboard mit Touch ID – Deutsch. Silber.

Das Gerät ist bei uns in der Ausstellung gewesen, kaum genutzt, neuwertig, normale Garantie, verfügbar ab sofort!

Bei Interesse gern eine Mail an apple@kunckeledv.de

Unsichtbare Dateien auf dem Mac anzeigen

KUNCKEL EDV

Unsichtbare Dateien auf dem Mac anzeigen – ganz einfach!
Apple sorgt ja immer sehr rühren dafür, den Anwender von kompliziertem Computerkram fern zu halten. Das führt zum Beispiel dazu, dass dem Anwender der Zugriff auf Dateien in der eigenen Library nicht so einfach gemacht wird. In der Library sind Voreinstellungen, temporäre Dateien, Vorlagen, etc. enthalten, und manchmal möchte man da was dran ändern. Das geht zum Beispiel, in dem man das Menü „Gehe zu“ im Finder aufruft. Im Normalzustand sieht es so aus:

Menü „normal“

Hält man beim Aufruf die option/alt – Taste gedrückt, taucht zwischen „Benutzerordner“ und „Computer“ die Library auf.

Noch einfacher ist das mit einem Tastenkürzel. Man öffnet ein Fenster im Finder, zum Beispiel den eigenen Benutzerordner, und drückt dann das folgende Tastenkürzel:

Befehl – Shift – .

(Befehl/Command – Shift/Umschalttaste – Punkt/.)

Danach werden alle unsichtbaren Dateien gelistet, unter anderem auch der Library – Ordner. Der ist etwas anders dargestellt, läßt sich aber öffnen.

Zum Ausblenden der unsichtbaren Dateien den gleichen Befehl nochmal…

(getestet mit macOS 12.x)

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