Und wieder ist ein Jahr vorbei…

iMessageNach über 25 Jahren im Dienste der Kunden-EDV kann man langsam wirklich mal sagen: Kinder, wie die Zeit vergeht. Und was waren das für aufregende letzte Jahre: Umzug, Erweiterung der Firma, neue Kollegen, neue Produkte…

So langsam trudeln die letzten Bestellungen ein, und für uns wird es Zeit, sich etwas zurückzulehnen und zu entspannen.

Wir möchten allen Kunden hiermit auf diesem Wege für die wunderbare Zusammenarbeit bedanken, Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018 (und natürlich darüber hinaus) wünschen.

Wir sind „zwischen den Tagen“ mit einem Notdienst für Sie da, den Sie am 27.12. und 28.12. von 10:00 Uhr bis 16:00 direkt erreichen, am 29:12 von 10:00 bis 15:00.

Die Werkstatt hat zu diesen Zeiten ebenfalls geöffnet.

Ausserhalb dieser Zeiten können Sie uns jederzeit eine Nachricht im System hinterlassen, wir melden uns dann zurück.

Als Ausblick auf 2018 haben wir einmal den iMac Pro, von dem wir in den nächsten Wochen einen zum Testen hier bei uns haben werden. Wenn Sie gern mal ausprobieren wollen, wie schnell „schnell“ wirklich ist: Kurze Anmeldung genügt. Und, nicht zu vergessen: Im Hintergrund lauert ja auch immer noch der angekündigte und von Apple grad wieder bestätigte modulare Mac Pro.

Spannenden Zeiten. Bleiben Sie gesund.

42 externe Geräte am MacPro…!

newmacproIch liebe Nerds. Da hat sich das amerikanische Magazin Macworld hingesetzt und sich gesagt:

„Der MacPro hat 6 Thunderbolt-Anschlüsse, an jeden können sechs Geräte in Kette angeschlossen werden. Und USB und HDMI kann man ja auch noch nutzen. Das probieren wir mal aus.“

Das Ergebnis: 36 Laufwerke, 4 Monitore, insgesamt 42 externe Geräte am MacPro. Neben der schieren Herausforderung, das Ganze aufzubauen, gab es noch eine interessante Erkenntnis (alle nachzulesen im Artikel): Die Geschwindigkeit der Übertragung ist unabhängig von der Anzahl der angeschlossenen Geräte! Ein RAID, allein angeschlossen, liest und schreibt genau so schnell, wenn noch 35 andere Platten daran hängen.

Einziger Unterschied in der Geschwindigkeit: Wenn das Gerät am Anfang der Kette hängt, dann ist die Schreibgeschwindigkeit höher, als wenn das Gerät am Ende der Kette hängt.

Eine stabile Steckdose sollte man allerdings haben: Das ganze Konglomerat verbraucht 1000 Watt.

Neuer Mac Pro upgradebar…

newmacproNeuer Mac Pro upgradebar…
Die ersten Berufenen haben sich drangemacht, den neuen Mac Pro auf Herz und Nieren zu zerlegen. Dabei sind ein paar nette Dinge ans Licht gekommen.
So ist der Zugriff auf die internen Komponenten sehr einfach, es sollte kein Problem sein, Speicher und interne SSD auszuwechseln. Ob Apple selbst dann diese Komponenten anbietet – wie üblich weiß man es nicht. Es wird aber mit Sicherheit andere Anbieter geben, wie zum Beispiel OWC, die dann die passenden Teile zu hoffentlich günstigeren Preisen anbieten.
Ein sehr interessanter Test war es, einfach mal den Prozessor zu wechseln. Das geht, weil Apple den nicht eingelötet hat, der ist nur gesteckt. Und siehe da, funzt: Man kann in einen Mac Pro mit kleinem Prozessor einfach einen größeren stecken, und der läuft, als wäre er von Apple mit offiziellem Segen konfiguriert worden.
Wenn das tatsächlich eine Option ist, dann kann man sich wohl deutlich länger an seinem Mac Pro erfreuen. Im Moment sind die „großen“ Prozessoren noch besinnungslos teuer, das geht aber ab jetzt konstant preiswerter.
Stellt man dann in einigen Jahren fest, es wäre schön mehr Dampf zu haben: Vielleicht kann man dann ja neben SSD und Speicher auch den Prozessor wechseln.
Das wird nicht grenzenlos gehen, immerhin müssen bestimmte Parameter passen, also Stromversorgung und Wäremeableitung, aber ein erlaubter Traum und ein schöner Gedanke ist es doch…
Wobei, wenn ich es richtig bedenke: Neue Prozessoren haben mehr Leistung und verbrauchen trotzdem weniger Strom. Sollte sich hier doch so eine Art „Langzeit-Rechner“ abzeichnen?

Einkaufshilfe MacPro

Nun ist er da, der neue MacPro. Und schon stellt sich die Frage: welchen nehmen?
newmacpro
Der leistungshungrige User neigt ja gern dazu, „alles was geht“ zu nehmen, das kostet allerdings auch „alles was geht“.
Die viel interessantere Frage ist vielmehr: Welche Software nutzt überhaupt alle 12 Kerne? Eine Frage, der im Jahre 2010 mal jemand nachgegangen ist: Interessant ist das Muster in den einzelnen Beschreibungen. Selbst wenn man mal davon ausgeht, dass in den vergangenen drei Jahren mehr und mehr Software mehrere Kerne besser nutzt, ist der Aufwand für einen 12-Kern-Prozessor wohl nur in den Fällen sinnvoll, bei denen jemand eine spezielle Software intensiv nutzt, die auch wirklich die 12 Kerne nutzt. In allen anderen Fällen ist der 12-core langsamer als die 6- oder 8-core.
Bleibt noch die Frage: Bei den Übertaktungs-Taktfrequenzen, die auch aktuelle MacBook Air/Pro haben, sind die dann auch so schnell? Auch dazu hat sich jemand Gedanken gemacht und kommt zu dem Schluss: Im Prinzip ja. Allerdings kann diese Leistung nur sehr kurze Zeit zur Verfügung gestellt werden, und dann regelt der Prozessor herunter. Das Maß für die Dauer der Maximalleistung ist der TPD, der „Thermal Design Point“. Der wird in Watt angegeben und sagt an, wie viel Watt an Wärme der Prozessor abführen kann. Da stinkt so ein MacBook Air mit 15 Watt natürlich gewaltig gegen einen neuen MacPro mit 130 Watt ab. Heißt im Klartext: Beim Air springt sofort der Lüfter an und die Leistung wird nach kurzer Zeit abgeregelt. Kann man in Lightroom schön testen: 200 Bilder exportieren, die bearbeitet sind. Die ersten 20 gehen zügig, dann kommt der Lüfter und es wird langsamer gearbeitet.

Lange Rede kurzer Sinn: Die wahrscheinlich beste Lösung ist einer der 8-core Rechner.

Warmlaufen für den neuen Mac Pro…

Angeblich soll er ja am 16.12. konfigurierbar und dann auch bestellbar sein. Die ersten Berichte, die von einigen wenigen ausgesuchten (und natürlich zur Verschwiegenheit verpflichteten) Testern in den Foren herumgeistern: Positiv bis begeistert.
Die immer wieder auftauchende Frage, was man denn als Monitor nehmen sollte, hat neue Nahrung erhalten. In einigen europäischen Online-Shops von Apple tauchte für einige Tage ein Monitor auf, der perfekt passen würde:
sharpdisplay
Inzwischen ist des Angebot wieder verschwunden. Bisher war der Tenor der Gerüchteküche immer: „Zur Vorstellung des neuen MacPro stellt Apple auch überarbeitete Cinema-Displays vor, wahrscheinlich in 4K Auflösung.“
Auch Spekulationen über ein neues Apple Display in Retina – Auflösung und mit 27″ gab es.
Schön aufgedröselt sind die ganzen Überlegungen zum neuen Display hier.

Ach, warten kann doch ganz schön sein. Ob aufs Christkind oder den neuen MacPro…

😉