Fehlende iMessages

iMessage

„Ey, warum antwortest Du nicht?“ oder „Drum prüfe, wer sich ewig bindet…“

Wer sich – frevelhafterweise – von seinem iPhone verabschiedet und ein Telefon eines anderen Fabrikates nutzen möchte…
Ich weiß, ein ungeheurer Gedanke, aber es soll ja gerüchteweise schon vorgekommen sein. Wer das tut, den ereilt die gerechte Strafe: Soziale Isolation.
Warum? Apple bietet ein wunderbares Feature für Kurzmitteilungen an, iMessage. Wer eine SMS schicken möchte und jemanden als Empfänger auswählt, der auch iMessage aktiviert hat, dem leitet Apple die (kostenpflichtige) SMS in eine kostenlose iMessage – Nachricht um. So weit, so gut, so sparsam. Nach dem gleichen Prizip arbeitet „WhatsApp“.

Man schickt eine SMS/iMessage – Verabredung an jemanden, der iMessage auf dem iPhone, dem iPad und dem Rechner aktiv hat: Es döngelt pro Mitteilung an drei Stellen in der Wohnung. Er antwortet auf Ihre Mitteilung, sie schlagen einen Teffpunkt vor und gehen dann entspannt mit ihm oder ihr einen Wein trinken. Soweit alles richtig.
Jetzt stellen wir uns – nur mal theoretisch – vor, sie hätten Ihre heiße Liebe zu Android entdeckt und würden stolz ein „Samsung XPeria One“ besitzen. Und wollten sich zum Bier oder einer Fahrradtour verabreden. Sie schicken eine SMS (Android kann keine iMessage), die taucht beim Empfänger AN EINER STELLE auf: dem iPhone, weil nur das echte SMS empfangen kann. Ihre Verabredung antwortet darauf, und hier nimmt das Unheil seinen Lauf: Die Antwort wird als iMessage geschickt. Und als zugestellt markiert.
Wenn Sie Glück haben, kommt diese Antwort bei Ihnen auf dem iPad an und auf dem Mac, aber NICHT auf dem „Samsung XPeria One“.
Und schon haben Sie zunehmende soziale Spannungen…

😉

Der Fehler ist Apple bekannt, man arbeite an einer Lösung, kann aber noch nichts Hilfreiches sagen.

Also: Ein Grund mehr: Finger weg von Android. Zumal ja laut einer kürzlichen Untersuchung Android – User Bier trinken und Bus fahren und nicht Wein und Fahrrad …

Wer mag: Ein Artikel, eines Autors, der dieses Problem hat und…

1 Kommentar

  1. Jörg Roßdeutscher 20. Mai 2014 um 11:43

    …wohl eher „Finger weg von proprietären Ökosystemen“.

    Mir kommt nichts auf welches Gerät auch immer, was ich irgendwann nicht „mitnehmen“ kann. Sei es Musik, Messenger, Bilder, Adressen, POIs,… Das allerdings Daten gleich für die Zukunft mitgekapert werden gibt dem ganzen eine neue Dimension.

    Mir kann keiner erzählen, dass da nicht schon in der Entwicklung mal ein Techie die Hand gehoben hat und gesagt „…ja, aber, was ist denn, wenn der das Gerät gar nicht mehr hat“?

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