Sicherheit bei Apple…

Alles über Sicherheit bei Apple. Apple hat auf seinen Webseiten eine interessante Zusammenfassung veröffentlicht, in der es um Sicherheit geht. In Englisch, aber leicht zu lesen und nicht allzu nerdy.

Man merkt es ja selbst: Von Systemversion zu Systemversion wird das System sicherer gemacht. Fällt einem erstmal dadurch auf, das bestimmte Dinge nicht mehr so einfach gehen wie vorher und man immer mehr Erlaubnisse explizit abnicken muss. Rechner steuern, Festplattenvollzugriff, Systemerweiterungen freigeben…

Warum das so ist und wie die Hardware mit dem System und der Software zusammenspielt, das ist in diesem Artikel sehr schön auf den Punkt gebracht.

Manche Punkte leuchten sofort ein: die allermeisten Angriffe richten sich gegen Prozessor und Speicher, und mit der Einführung des T2 – Prozessors auf dem Mac und der „Secure Enclave“ auf iOS umgeht Apple elegant diese Gefahr. Dieser Bereich des Rechners ist logisch komplett getrennt von Rest des Rechenwerkes. Braucht die CPU eine Freigabe für irgend etwas, kann sie den T2 nur fragen: „Ist das der User, der er vorgibt zu sein?“ und bekommt als Antwort nur ein Ja oder Nein. Die gesamte Fingerabdruckerkennung oder FaceID wird ausschließlich in diesem gesicherten Bereich durchgeführt und verlässt das Gerät nie. Auch der sehr wichtige Hauptschlüssel für die Verschlüsselung der SSD wird nur in der Secure Enclave vorgehalten und nie an die CPU durchgereicht – wo bösartige Software ja eventuell Zugriff darauf hätte.

WWDC 2019 – „Write code, Blow minds“ -Teil 2: iPadOS

Da wir hier ja streng subjektiv vorgehen, präsentiere ich heute meinen zweiten wichtigen Punkt der Entwicklerkonferenz: die Trennung von iOS, dem Betriebssystem für alle iPhones und iPads in ein iOS weiterhin für iPhones und ein iPadOS für die iPads. Klingt erst einmal trivial, birgt aber großes Potential. Bisher war durch die enge Verzahnung der Geräte ungefähr Gleichstand bei den Features, und erste zaghafte Versuche, das zu durchbrechen gab es auch schon: mit iOS 11 haben die iPads Multitasking gelernt, also zwei Programme gleichzeitig anzuzeigen. Den richtigen Schritt ist Apple jetzt gegangen mit dem iPadOS. Damit ist der Unterschied in den Features quasi offiziell, und Apple kann jetzt befreiter spezielle Features für jede Plattform weiterentwickeln. Zu den speziell auf dem iPad zu erwartenden Neuerungen gehören herausgepickt die vier folgenden:

1.) Noch bessere Anbindung des Apple Pencil: Wenn man mit einem Stift arbeitet, dann ist ganz wesentlich für ein angenehmes Schreibgefühl die Latenz, das ist die Zeit zwischen Stiftbewegung und dem Zeitpunkt, an dem die Linie auf dem Bildschirm gefolgt ist. Bisher gibt Apple dafür eine Zeit von 20ms an, was schon sehr gut ist und woher dieses sehr natürliche Zeichengefühl auf dem iPad rührt. In iPadOS 13 wird die Zeit halbiert und liegt dann nur noch bei 9ms. Was das schon gute Gefühl beim Schreiben Zeichnen und z.B. der Bildbearbeitung in Lightroom noch einmal verbessern wird.

2.) Safari zeigt statt der mobilen Webseite jetzt die Desktop-Webseite an. Das iPad wächst damit immer mehr in Richtung Desktop-Rechner. Bisher bekam man von jeder Webseite immer ungefragt die mobile Version geliefert und angezeigt – so vorhanden, ab iPadOS 13 ist das anders: Dann kommt immer die Seite zur Ansicht, die auch auf dem Rechner geladen wird. Vorteil: Schlecht gemachte mobile Webseiten nerven nicht mehr so, und man stutzt nicht mehr so oft über fehlende Menüs oder verschobene Inhalte.

3.) Neue Gesten für diverse Funktionen. Das umfasst Copy & Paste, das umfasst aber vor allem die Undo/Rückgängig-Geste: Dazu musste man das Gerät immer schütteln. Was auf dem iPhone noch funktioniert, sieht spätestens auf einem 13“ iPad Pro albern aus. 

4.) Files. Das Beste zum Schluß. Endlich, endlich gibt es den direkten Zugriff auf Speichermedien, die in den Lightning bzw. USB-C – Anschluß des iPad gesteckt werden. Damit fallen diverse Umwege und Krücken weg. Es wird ENDLICH möglich sein, Bilder von der Kamera/Karte DIREKT in Lightroom mobile einzulesen, ohne erst den Umweg über die Photos – App machen zu müssen. Das hat Einfluß auf den Arbeitsablauf im Lightroom-Universum, unseren Artikel darüber haben wir schon mit einem Hinweis versehen und werden ihn nach Release von iPadOS13 aktualisieren!

SMS-Probleme mit der Apple Watch (Serie 3)…

SMS-Probleme mit der Apple Watch (Serie 3)…

Beim Ausprobieren bin ich drüber gestolpert: Hat man nur die Apple Watch (LTE) mit, dann klappt manchmal das Versenden von SMS nicht, und Benachrichtigungen von Slack, WhatsApp und anderen „nicht-Apple-Apps“ kommen dann auch nicht an. Etwas Recherche im Internet und eigene Tests lassen folgenden Schluss zu:

Es gibt Unterschiede im Verhalten, je nach dem, wie Watch und iPhone miteinander verbunden sind.

1.) Watch ist per Bluetooth mit dem iPhone verbunden: Alles geht.

2.) Watch ist per LTE unterwegs, das iPhone ist aus oder im Flugmodus: Dann treten die oben beschriebenen Probleme auf.

3.) Watch ist per LTE unterwegs, und das iPhone liegt irgendwo auf der Welt, aber mit Verbindung zum LTE-Netzwerk (oder im WLAN): Dann gehen alle Benachrichtigungen, und SMS werden gesendet und empfangen. Das iPhone funktioniert als Brücke für diese Dienste. Apps auf der Uhr laufen, wenn sie für diese Art des Betriebes programmiert sind. Das sind scheinbar nicht alle, Slack zum Beispiel funktioniert bei mir nicht.

Wer also auf das iPhone verzichten will, kann das nur halbherzig: Beim Sport oder beim Treffen mit Freunden angeschaltet zu Haus lassen – hat auch Vorteile, wie hier beschrieben

SMS-Probleme mit der Apple Watch (Serie 3)…

Noch ein kleines Juwel für Programmierer…

„Browser Fairy“, ein kleines Programm für MacOS und eine Extension für Safari, Firefox und Chrome. „Browser Fairy“ hilft, URLs in den richtigen Browsern oder Apps zu öffnen. Bei der Installation möchte „Browser Fairy“ gern als Standardbrowser für das System festgelegt werden. In den Voreinstellungen kann man dann URL bzw. Muster in URLs definieren, an Hand deren „Browser Fairy“ entscheidet, mit welchen Browser diese URL geöffnet wird. Arbeitet man z.B. an einem Projekt und bekommt eine URL geschickt, die mit der Adresse des Projektservers beginnt, kann man das so definieren, dass für diese URL Chrome genutzt wird. Alle nicht definierten URLs werden mit einem in „Browser Fairy“ definierten Browser geöffnet. Netter Beifang: Für alle Browser gibt es Erweiterungen, die bei Klick darauf die URL in einem auszuwählenden Browser öffnen. Für kleines Geld im App Store erhältlich!

Uuuuund: Action!

Ein kleines Tool haben wir noch: Alle aktuellen iPhones, iPads und Macs haben eine kleine Kamera eingebaut, die solche schicken Sachen ermöglicht wie Videokonferenzen, Skype und Facetime-Anrufe.

Alles gut und schön, was aber, wenn sich ein ungebetener Gast dieser Kamera unbemerkt bemächtigt? Und uns in Unterhose vor dem Rechner sitzend, das vierte Glas Wein trinkend,  aufzeichnet. Nicht wirklich nett, der Gedanke.

Diese Kameras werden vom Betriebssystem gesteuert, und wenn das durch Viren kompromittiert ist, dann könnte jemand ja unerkannt die Kamera – und das Mikrofon – anschalten und mal ein wenig lauschen. Nun ist in den Macs angeblich so, daß das kleine grüne Licht, was die aktive Kamera anzeigt, hardwareseitig an die Kamera gekoppelt, d. h. wenn die Kamera Strom bekommt, bekommt auch die LED Strom. Wem das aber zu unsicher ist, der kann die Kamera abkleben – was man recht oft sieht – oder man kann ich eine kleine Software installieren, die immer um Erlaubnis fragt, wenn die Kamera angehen soll. Vom gleichen Autor wie „RansomWhere“, heißt „Oversight„, zu finden hier.

WWDC 2017

WWDC 2017

Genau 139 Minuten und 5 Sekunden war sie lang, die Keynote zur Eröffnung der diesjährigen  „Worldwide Developer Conference“.

Und, was soll ich sagen: Jede dieser 139 Minuten war voll gepackt mit Neuerungen. Auf der WWDC werden die Entwickler angesprochen, und von denen waren dann auch 5000 bei der Keynote anwesend. Alles neu, kann man so sagen, und  auch das berühmte „One more thing“ kam in Gestalt eines Lautsprechers auf die Bühne. Aber der Reihe nach.

Sechs Punkte gab es zu besprechen, und der erste war tvOS, und das war sehr schnell abgewickelt – Amazon Prime Video kommt im Laufe dieses Jahres auf das AppleTV.

Weiter geht`s: die Apple Watch. Es gibt keine Ankündigung einer neuen Uhr, es gab aber einen Ausblick auf das watchOS 4.0. Viele kleine sinnvolle Verbesserungen, neue Funktionen im Bereich Fitness und einige neue Zifferblätter. Nichts weltbewegendes, aber auch Apple drängt mit dem neuen Siri-Zifferblatt in die Ecke der künstlichen Intelligenz.

Nächster Punkt: „Jetzt wollen wir über etwas reden, was der Mittelpunkt von Apple ist: Der Mac. Das neue Betriebssystem heißt „High Sierra“, und die „Erweiterung“ des aktuellen Namens sagt schon viel über die wichtigsten Features aus: zu Grunde liegende Technik verbessern und erweitern. Grafik wird deutlich verbessert, die Entwickler bekommen Zugriff auf Schnittstellen für AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality)

Wo man grad dabei ist, stellt man in wenigen Minuten auch mal eben neue iMacs vor: Alle haben jetzt die neueste Prozessorgenaeration „Kaby Lake“, alle haben bessere Grafik und sind deutlich schneller. Die Ankündigung des MacBook Pro Updates dauert ca. 2 Minuten: Auch alle „Kaby Lake“, alle Konfigurationen haben bessere Grafik. Verfügbar: ab sofort.

Da es aber ja User gibt, die vielleicht noch mehr wollen, gibt es auch ein ganz neues Modell: den iMac Pro. Schwarz („Bad ass black“) und schnell. Bei der anschließenden Verlesung der technischen Daten werden im Publikum Herztropfen herumgereicht und die Sanitäter halten die Defibrillatoren bereit: Als Prozessor kann man diesen Rechner mit einem 18-Kern Xeon-Chip ausstatten, als Speicher wird 128GB ECC Ram geboten, intern können bis zu 4TG extrem schnelle SSD verbaut werden. Schnittstellen? Bitte sehr: Vier mal Thunderbolt 3, und, weils so schön ist: ein 10GB-Netzwerkanschluss. Erhältlich ab Dezember, Grundkonfiguration $4999. In der kurz darauf erscheinenden Pressemitteilung weist Apple darauf hin, dass es sich hier NICHT um den versprochenen HighEnd Rechner handelt: Der modulare Mac Pro wird nebenbei entwickelt…

Nächste Thema iOS. Viele Neuerungen, bessere Verzahnung mit macOS, bessere Photos-App mit diversen neuen Effekten.

Und weiter: iPad. Da gibt es ein Update für das 12,9“ Gerät mit einem A10X Prozessor und statt des 9,7“ kommt tatsächlich ein 10,5“ auf den Markt. Letzteres ist kaum größer als das 9,7“, hat aber wesentlich schmalere Ränder und wiegt exakt soviel wie das 9,7“. Das neue iPad hat einen nochmal verbesserten Bildschirm mit doppelt so hoher Bildrate, heißt übersetzt: Jede Animation ist „buttery smooth“. Im Zusammenspiel mit dem Apple Pencil gibt es keine spürbare Verzögerung mehr.

Nächste Thema iOS. Huh? Nochmal? iOS für das iPad. Und DA gibt es Neuerungen, aber hallo.

Man kann iOS 11 mit Fug und Recht als iOS Version für das iPad bezeichenen: Multitasking, Spaces, „Drag and Drop“, und und und. Als Demo gibt es Affinity Photo für das iPad zu sehen – das iPad fängt definitiv an, in der Domäne der Macs zu wildern.

Mittlerweile sind wir zwei Stunden in der Präsentation, und es kommt Punkt Nummer sechs: Apple möchte uns das perfekte Musikerlebnis auch im Wohnzimmer ermöglichen. Auftritt des HomePod. Eine Gerät, das entfernt an einen mit Stoff bezogenen MacPro erinnert, mit vielen Lautsprechern drin und dem Gehirn des aktuellen iPhones. Diese Gehirn rechnet die Musik richtig. Heißt: Der HomePod misst konstant während er Wiedergabe, wie die Musik auf den Raum wirkt und korrigiert die Wiedergabe solange, bis der Schall den Raum perfekt ausfüllt. Zwei HomePods können als Stereopaar verdrahtet werden, und der HomePod reagiert auch auf „Hey, Siri“. Damit kann man aktuell nur rund im die Musik etwas anfangen, also: „Wer spielt das Schlagzeug in diesem Stück?“. Eine Konkurrenz zu Googles und Amazons HomeSpion ist es noch nicht – vielleicht auch ganz gut so.

Wobei diese ganze Sprachsteuerung ja doch etwas merkwürdig ist – oder sie zumindestens mir etwas merkwürdig erscheint: Menschen, die auf der Strasse laut mit sich sprechen, erscheinen mir als „Best Ager“ immer noch etwas suspekt – vielleicht nähern wir uns aber grad einer Normalität, in der alle immer lauter und schriller wild durcheinander reden…

iMacs, MacBook Pro, MacBooks haben wir eingepflegt und freuen uns darüber, Ihre Fragen dazu zu beantworten und Ihnen gern eine Angebot darüber zu machen. Zum iMac Pro halten wir Sie auf dem Laufenden.

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