Im Laufe einer Computerkarriere findet eine konstante Anpassung an Geräte und Software statt. Mit der Einführung der iCloud haben plötzlich viele Programme Versionen für alle Plattformen, also Watch, iPhone, iPad und Mac, sind also überall im Zugriff. In letzter Zeit kristallisiert sich eine angenehme Vielfalt an kleine, spezialisierten Hilfsprogrammen heraus, und heute möchte ich eines vorstellen, das meine Arbeitsweise deutlich verbessert hat. Die Rede ist von „Tot“ von Iconfactory (wobei die URL schon Programm ist). „Tot“ stellt genau 7 Notizen zur Verfügung, verfügbar als kleine, farbige Leiste oben am Bildschirm. Jeder farbige Punkt erreicht genau eine Notiz, ist der Rand farbig ist Text in der Notiz, und die aktuell angezeigte Notiz ist ein farbig gefüllter Punkt.
Innerhalb einer Notiz kann Markdown verwendet werden, also z.B. ein von zwei * eingeschlossenes Wort wird in fett dargestellt. Man kann Listen anlegen, mit einfach oder nummeriert, mit Checkbox davor oder nicht.
Alle Texte verbreiten sich augenblicklich auf alle anderen Geräte. „Tot“ hat einen prominenten Platz auf allen meinen Geräten, und in Tot landet alles, was mal eben gemerkt werden muss. Telefonat mit einer Hotline? Vor dem Gespräch eben die wichtigsten Infos zusammensuchen und in einer Notiz eintragen, während des Gespräches erhaltene Infos landen da auch drin. In regelmäßigen Abständen gehe ich die sieben Punkte durch, was aufbewahrenswert ist wandert in meinen „Zettelkasten“ (mehr dazu hier), alles andere wird gelöscht. Ich haben damit die aktuell wichtigsten Projekte überall sofort im Zugriff, ohne große Gedanken, wo denn die Infos sind. Klare Empfehlung für strukturiertes Arbeiten!
Im neuen iOS26 gibt es ja die Möglichkeit, die Symbole auf dem Home-Bildschirm generell anders darzustellen, also halbdurchsichtig, dunkel oder eingefärbt. Wenn man die Option »eingefärbt« wählt taucht ein Farbwähler auf, und der hat eine (oder zwei) besondere Farben.
Unten links gibt es eine speziell Farbfläche, zwei wenn das Telefon in einem Apple Case ist: einmal die Farbe des Telefones – cosmic orange, was sonst – und einmal die Farbe des Cases. Sofern es denn von Apple ist. Deren MagSafe Zubehör kommuniziert mit einem NFC Chip mit dem Telefon. Wenn ein Batteriepack angeheftet wird oder das Telefon in eine Hülle eingelegt wird, meldet der Chip bei den Hüllen, welche Farbe die Hülle hat – und es wird dann eine exakt passende Icon-Farbe vorgeschlagen!
Wie man dahin kommt: Auf dem Home-Bildschirm so lange auf ein beliebiges Icon drücken, bis alle anfangen zu wackeln. Im aufklappenden Menü „Home-Bildschirm bearbeiten“ tippen, links oben in der Ecke „Bearb.“ tippen, dann „Anpassen“.
Grad bei der Recherche für ein anderes Thema drauf gestoßen:
Wenn man den nationalen Notruf (110/112) auf dem iPhone wählt, dann greift das iPhone dabei automatisch auf einen verfügbaren Provider zu. Heißt: Wenn Sie bei Vodafone sind und da keine Netzabdeckung haben, die Telekom aber z.B. noch Empfang bietet – dann nimmt das iPhone sofort das Telekom-Netz.
Und, noch besser: Man braucht nicht einmal eine SIM-Karte. Ein altes iPhone geladen rumliegen haben – und man kann immer Polizei und Feuerwehr rufen.
Und: BItte NICHT ausprobieren. Die Menschen in den Leitstellen haben genug zu tun und sind von Testanrufen Ü-BER-HAUPT nicht begeistert!
Apple hat mit iOS 18 den Notizen ein weiteres Update verpasst, und über die Versionen und Jahre ist da ein richtig gutes Programm für die Verwaltung von wichtigen und interessanten Informationen geworden. Im letzten Update ist die Möglichkeit dazu gekommen, Notizen zu verlinken, ein wichtiger Schritt zu einem Wissensmanagement-System.
Sieht man sich mal an, was an anspruchsvollen Notizenapps so auf dem Markt sind, dann gibt es für sie Verwaltung großer Mengen von Notizen diverse Kandidaten, Notion und Obsidian hier besonders erwähnt. Notion ist für Organisation und Bearbeitung von Notizen im Team, Obsidian für alles, was möglich ist für den Einzelnutzer. Die Apple-Notiz-App ist auf allen Geräten, verbunden über iCloud und gut eingebettet in das Apple-Universum und kann viel und ist flexibel genug, dass jeder Nutzertyp damit klar kommt. Wir haben uns mal einige Gedanken gemacht, wie man das Notizprogramm ausreizt. Viel Spaß beim Lesen und Nutzen!
Wer viel mit Mail macht, braucht gute Organisationwerkzeuge. Und da gab es bis vor Kurzem die wirklich gute Erweiterung für Apple Mail, „MailTags“. Damit konnte man Mails mit Tags versehen, sie Projekten zuordnen, Ausgefeilte Regeln erstellen, die z.B. auch auf die eigentlich verborgenen Header von Mails zugreifen konnten. Leider musste MaiTags seine Arbeit einstellen, weil Apple keine Erweiterungen für Mail mehr erlaubt hat. Die Entwickler von MailTags, die Firma SmallCubed, hat damals angekündigt, alle Fähigkeiten von MailTags in ein eigenes Mailprogramm einzubauen, und das liegt seit kurzem in der ersten Beta-Version vor: MailMaven. Mit allem, was MailTags ausgezeichnet hat.
Wer ein Programm sucht, mit dem man sehr ausgefeilt seinen Mailverkehr organisiert, sollte die öffentliche, kostenlose Beta-Phase nutzen, um da einen Blick reinzuwerfen.
Apple hat mit iOS 17.3. eine Sicherheits-Schwachstelle beseitigt, die zur kompletten Übernahme der AppleID durch Fremde führen konnte. Da haben wir schon eine Anleitung zur Absicherung geschrieben („Sicherheitshinweis“, hier zu finden.) Im Lichte des Updates haben wir unseren Beitrag überarbeitet und geben Ihnen im folgenden eine step-by-step Anleitung, wie Sie unter iiOS 17.3 das iPhone richtig absichern, ohne dass die einfache Bedienung darunter leidet.
Szenario:
Das Opfer wird beim Entsperren des iPhones beobachtet oder heimlich ein Video gemacht. Das Telefon wird dem Opfer entwendet. Der Böse meldet sich mit der beobachteten oder gefilmten PIN sofort an, ruft die iCloud-Einstellungen auf und muss dazu die ausspionierte PIN eingeben. Dann kann er das Kennwort für iCloud durch ein neues ersetzen, ohne das alte Kennwort zu kennen! Es erfolgt keine Zwei-Faktor-Abfrage oder die Nutzung eines Sicherheitsschlüssels. Anschließend werden alle im Account befindlichen Geräte gesperrt, damit der rechtmäßige User ausgeschlossen wird. Danach erfolgt die „Ernte“. Der Angreifer startet Banking-Apps und testet die mit der Anmelde-PIN. Klappt das, macht er eine Überweisung. Das Sicherheitsverfahren ist dann meist eine Push-TAN, und die Push-TAN-App ist gesichert mit welcher PIN? Sicherheitshalber kann er in der Passwort-Datei von iOS nachsehen – die ist auch nur mit der Geräte-PIN gesichert.
Wie schützen Sie sich am besten gegen so einen Fall?
Wir haben unsere bisherige Empfehlung „Sicherheitshinweise“ mit den neuen Features unter iOS 17.3 erweitert und geben einen „Step-by-Step“ Anleitung, wie man sein digitales Leben sicher sichert…
Verkauf und Service von Apple-Geräten in Bremen. Wie ist der aktuelle Stand? Wo finde ich Hilfe, wo kann ich nach Beratung kaufen? Mehr dazu hier..
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