von wok | März 29, 2016 | iOS, TechTip

Smart Battery Case für das iPhone 6
Jemand muss es ja tun: Auch mal die Sachen begutachten, die nicht allen sofort begeistert ins Auge fallen. Und dazu gehören auch so praktische Dinge wir Zusatzakkus für das iPhone 6(s). Das ist, vorsichtigt ausgedrückt, mit einer für kräftige Nutzung knapp zu schwachen Batterie ausgerüstet. Will heißen: Am Ende eine arbeitsreichen Tages neigt sich der Akku schon gern zur Neige. Dem abzuhelfen gibt es diverse Anbieter, und ziemlich zum Schluss ist auch Apple in den Ring gestiegen und hat uns das „Smart Battery Case“ beschert.
Mit dem Spitznamen „Quasimodo“ belegt hat es das arme Teil nicht einfach gehabt. Hohn und Spot gab es für das „praktische“ Design.
Nutzt man es allerdings, fällt einem der Buckel gar nicht so auf: Einmal ist er schwarz gegen eine schwarze Hülle. Die ist aus grifffreundlichem Silikon und zieht Flusen an wie Teufel.
Der Buckel auf der Rückseite hat allerdings auch eine positive Seite: Man hat einen besseren Griff, bei der Bedienung oder beim Telefonieren liegt der Zeigefinger angenehm auf und stabilisiert das Ganze.
Die Akkulaufzeit wird in etwas verdoppelt, man kommt also locker über einen Tag, meistens reicht es für zwei Tage.
Schön ist die Integration ins System: Steckt man es zum Laden ein (über ein Lightning-Kabel), erscheinen kurz auf dem Display zwei Akkusymbole, einmal für das Telefon und einmal für das Case. Der Lightning – Anschluss ist schön, weil alles vorhandene Ladekabelzeug passt, man muss nicht, wie bei anderen Akkus, noch ein Mikro-USB-Kabel mitschleppen. Streicht man von oben über den Bildschirm, werden in der Mitteilungszentrale alle verfügbaren Batterieladungen angezeigt – auch sehr schön.
Und last but not least: Bei der Anzeige der Batterienutzung in den Einstellungen werden Akku und Pack als eine Einheit behandelt, nicht, wie bei anderen Packs, getrennt. Ist bei solche einem Pack der iPhone-Akku leer, muss man per Schalter den Zusatzakku dazuschalten und das gilt dann für das System als neue Ladung. Eine Kleinigkeit, gewiß, aber solche Kleinigkeiten machen ein Produkt erst „rund“.
von wok | Juni 17, 2015 | iOS
Als serviceorientiertes Unternehmen sind wir natürlich verpflichtet, aus erster Hand über die Entwicklung neuer Technologien zu berichten. Deswegen haben wir weder Kosten noch Mühe gescheut, Ihnen einen persönlich gewerteten Beitrag über die ersten Wochen mit der Apple Watch zu berichten. Auf der WWDC 2015 wurde das watchOS 2.0 angekündigt, mit den dort angebotenen Neuerung wird die Uhr deutlich wertvoller.
Am besten passt der Begriff „continuous computing“ für das Thema Smartwatches, bei dem die Interaktionszeit mit den jeweiligen Geräten deutliche Zeitsprünge hat: Den Rechner nutzt man Stunden, das Mobiltelefon Minuten und die Uhr nur wenige Sekunden. Und für diesen Einsatzzweck eignet sie sich wunderbar.
Foto: Die Apple Watch 42mm Edelstahl mit Sportarmband schwarz am Handgelenk des Verfassers.(Auch gut zu sehen: die morgendliche Radrunde hat den einen Aktivitätenkreis gut ausgefüllt)
Erster Kontakt: Apple legt beim 42mm Modell zwei verschieden lange Armbänder bei, es passt also für dünne Handgelenke und – naja, weniger dünne halt. Tragekomfort ist sehr gut, das verwendete Material beim Sportarmband ist sehr angenehm. Weich, warm und nicht sperrig oder wabbelig. Die Kopplung ist einfach: Nach dem ersten Einschalten taucht eine Animation auf der Uhr auf, sieht aus wie ein kosmischer Nebel, der sich bewegt. Richtet man das iPhone mit gestarteter Apple Watch-App darauf, liest die Kamera dieses Muster und koppelt Uhr und iPhone. Alle anderen Einstellungen kann man jetzt bequem vom iPhone aus machen.
Der App-Bildschirm. Den fand ich zu Anfang etwas irritierend. Die Apps sind darauf so arragiert, als wären Sie auf der Oberfläche einer Kugel angeordnet. Dreht man diese Kugel durch Wischen auf dem Bildschirm, werden die aussen liegenden, winzig klein dargestellten Icons größer und rutschen mehr in die Mitte des Bildschirmes. Stellt man in den Einstellungen unter Bedienungshilfen „Bewegungen reduzieren“ ein, dann werden die Icons auf dem Bildschirm alle gleich groß dargestellt. Deutlich angenehmer.
Entriegeln: Mit dem iPhone zusammen, solange sie getragen wird. Abgenommen wird die Uhr auch dann nicht entriegelt, wenn das iPhone entsperrt wird. Ansonsten gelten auch hier die üblichen Mechanismen: Kurzer oder langer Code, und nach 10 Versuchen werden auf Wunsch die Daten der Uhr gelöscht.
Taptic Engine: So nennt Apple eine kleine Ansammlung von Elektromagneten, die dem User eine haptische Rückmeldung geben. Immer, wenn es etwas zu melden gibt, spielt die Uhr einen Ton ab – was man ausstellen kann – und sie tippt einem ganz, ganz leicht auf das Handgelenk. Das ist so unauffällig, aber doch deutlich nur vom Träger der Uhr zu spüren. Zuerst war ich ja skeptisch, ob man das wirklich merkt, und in den ersten Tagen war der Gedanke auch erst: „Hä? War da was?“
Bisher gab es eigentlich nur wenige Momente, wo die Benachrichtigung unterging: Beim Fahrradfahren, wenn die Strecke sehr schlecht ist.
Hebt man bei so einem Hinweis das Handgelenk an, dann erschein a.) ein roter Punkt oben auf dem Bildschirm als Signal, dass es was Neues gibt, und b.) hat man es so eingestellt taucht auch die Mitteilung auf, die man dann mit dem kleinen Rädchen durchkurbeln kann, wenn sie denn länger ist.
Mitteilungen: Der Bereich, der mir als erstes komplett verbessert dank Watch erscheint. Bekommt man eine iMessage, wird die auf der Uhr angezeigt. Ein Tip auf „Antwort“; und man kann aus verscheidenen anpassbaren Mitteilungen wählen, einen Smiley schicken oder per Mikrofon-Symbol Siri eine Antwort diktieren.
Anzeige: Hebt man die Uhr, um eine Blick darauf zu werfen, gibt es eine kleine Nickligkeit: Das Display schaltet erst einige Millisekunden nach Erreichen einer bestimmten Position ein. Das macht diese einstudierte Geste etwas abgehackter, mit einer analogen Uhr ist dieser Vorgang fließender. Heben, während des Hebens bereits erkennen und fließend wieder wegdrehen. Mit der Apple Watch ist der Vorgang etwas strukturierter, also Heben, Halten, Lesen, Wegdrehen. Gewöhnt man sich sicherlich dran.

Telefonieren: geht, klingt auch erstaunlich gut. Hat aber immer so einen seltsamen Eindruck, „Dick Tracy“ im Einsatz. Da nutze ich die Watch nur, um nachzusehen, wer es ist. Und dann ablehnen, oder das iPhone aus der Tasche. Was auch geht: An der Uhr annehmen, „Moment…“ sagen und per Handoff am iPhone weiter telefonieren.
Batterielebensdauer: Gar nicht so furchtbar wie befürchtet. Mit geringer Nutzung (hauptsächlich Zeit ablesen, die eine oder andere Nachricht) reicht der Akku zwei Tage, also von morgens an einem Tag bis abends am zweiten Tag. Mehr Interaktion macht kürzer, man sollte als ein geschicktes Netz der (mit 35€ ziemlich teuren Ladestationen) aufbauen. Ladezeit ist mit 90 Minute recht kurz. Oder man lädt immer abends auf, dann kommt man selbst bei heftiger Nutzung durch den Tag.
Persönliches Resümee: Ich mag sie nicht mehr missen. Und bin gespannt, was da noch so kommt.
von wok | Aug. 30, 2014 | Allgemein, iOS, Mac, MacOS, Meinungen
Inzwischen hat Apple selbst Einladungen für die Keynote am 9.9.2014 verschickt, Titel ungefähr: „Wenn wir doch bloß mehr sagen dürften…“.
Zwei Besonderheiten: Der Ort ist anders als sonst. Apple kehrt nach langer Zeit wieder das Flint Center zurück, wo zuletzt der runde iMac das Licht der Öffentlichkeit erblickte.
Der Ort bietet deutlich mehr Platz als z.B. das „Yerba Buena“ in San Francisco, wo auch schon Produktvorstellungen statt fanden.
-Yerba Buena: 750 Plätze
-Moscone West: 1,500 Plätze
-Flint Center: 2,300 Plätze… uuund: Apple baut direkt am Gebäude noch eine eigene geheimnisvolle Konstruktion an…
Das Gebilde ist groß wie ein 3-stöckiges Haus. Haus? Home? iHome?
It’s probably a full-scale demo of HomeKit in a mocked-up house. Maybe with some next-gen Apple TV set-top box as the hub.
Andere Überlegungen gehen zu einer großen „Hands-On-Area“ für die vielen neuen Produkte.
Könnte spannend werden, am übernächsten Dienstag um 19:00…
von wok | Okt. 10, 2013 | Allgemein, Fotografie, iOS, TechTip
Auf der sowieso lesenswerten Seite connect.dpreview.com gibt es einen ausführlichen Test der neuen Kamera samt iOS7 – Software dafür.
Das Fazit der Tester:
The Final Word
The iPhone 5s, running Apple’s fresh iOS 7, is an excellent phone with a very good camera. Image quality under most conditions is among the top of the class of “conventional” smartphone camera units: you have to look to the Nokia Lumia 1020 to find something that’s hands-down better across the board, though in good light the best 13-megapixel sensors do capture more detail.
The camera app is supremely easy to use, and the 5s’ powerful processing makes for class-leading burst speed and excellent responsiveness. Users looking to upgrade from older iPhones shouldn’t be disappointed.
von wok | Okt. 9, 2013 | iOS, TechTip
Tja, dann haben Sie nach dem Update auf iOS7 ein kleines Problem. iOS7 zeigt nur noch den Vornamen an, wenn man Mails oder Nachrichten öffnet.

Das kann man aber einfach ändern oder anpassen. Die Einstellung findet man unter „Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender“ und dort in der Sektion Kontakte > Kurzname. Am einfachsten ist es, den Schalter „Kurzname“ auf AUS zu stellen, man kann aber auch noch andere Anzeigenoptionen wählen: Vorname und Initial des Nachnamens, Initial des Vornamens und Nachname, etc.
