Zweistufige Autorisierung vs. Zwei-Faktor-Autorisierung

Zweistufige Autorisierung vs. Zwei-Faktor-Autorisierung

zweiFaktorVor fast zwei Jahren haben wir Ihnen hier bereits einmal die Wichtigkeit einer guten Absicherung Ihrer Apple-ID erklärt.
Damals gab es bei Apple die „zweistufige Autorisierung“, bei der Sie ein weiteres Mittel zur Identifikation benötigt haben, also ausser Benutzernamen und Kennwort auch noch einen temporären Code. Dieser Code wurde von Apple an ein weiteres, mit Ihrem Account gekoppeltes Gerät geschickt. Dieses Gerät mussten sie jeweils vor der Versendung des Codes auswählen.
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: ein potentieller Angreifer muss nicht nur Benutzernamen und Passwort wissen, er muss auch Zugriff auf den „zweiten Faktor“ haben, also z.B. auf das iPhone.
Im Laufe der Jahre hat Apple das System verbessert und weiter in die Systeme verlagert. Seit OS X El Capitan und iOS 9.3 ist das neue Sicherheitssystem tief im System verankert und nennt sich jetzt „Zwei-Faktor-Autorisierung“.
Auch, wenn sie sehr ähnlich klingen: Die „zweistufige Autorisierung“ ist NICHT die „Zwei-Faktor-Autorisierung“.
Die neue „Zwei-Faktor-Autorisierung“ ist besser, weil Sie z.B. bei Zugriffsversuchen auf Ihre Apple-ID auf ALLEN vertrauenswürdigen Geräten eine Benachrichtigung bekommen, und mit dieser Benachrichtigung können Sie diesen Zugriff auch sofort ablehnen, wenn Sie ihn nicht selbst ausgelöst haben. Bei der Benachrichtigung wird Ihnen auch gleich der ungefähre Ort angezeigt, von wo der Zugriff erfolgte: Und wenn dann da ein merkwürdiges Land auftaucht, sollten Sie erstmal ablehnen.
Ein weiterer Vorteil des neuen Systems: Sie brauchen sich jetzt keinen Wiederherstellungscode auszudrucken und nutzen, wenn Sie das Passwort vergessen und die autorisierte Geräte verlegt haben. Zugriff auf Ihren Account bekommen Sie jetzt über den Apple-Support. Wie genau, sagt Apple aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich.
Alles Gründe also, das neue System zu nutzen.

Wer es noch nicht nutzt, für den ist die Einrichtung ziemlich einfach:

Am besten starten Sie auf einem iPhone. Gehen Sie dort in die Einstellungen, dort dann in den Bereich „iCloud“. Sie müssen jetzt zwei der drei hinterlegten Sicherheitsfragen beantworten, dann können Sie loslegen.
Einmal tippen auf Ihren Namen im oberen Bereich öffnet das Blatt mit den Einstellungen für zugeordnete Geräte und Sicherheit.
Im Punkt Sicherheit können Sie dann mit der „Zwei-Faktor-Autorisierung“ starten.
Ist dieser Punkt nicht verfügbar, kann es zwei Gründe haben: Ein schwaches Kennwort oder weniger als drei Sicherheitsfragen. Das müssen Sie ändern, dann kann es weitergehen.
Eventuell erhalten Sie noch einen Hinweis, dass ältere Geräte, die mit Ihrem Account verbunden sind, diese neue Art der Autorisierung nicht können. Bei denen müssen Sie dann die 6-stellige PIN an das Kennwort anhängen.
Besser ist es aber, bei den Geräten aufzuräumen. Im Punkt Sicherheit/Geräte stehen alle Geräte, die jemals mit Ihrer Apple-ID verbunden waren und sind. Sie erkennen einige Geräte nicht (mehr)? Die können Sie alle ohne Probleme entfernen. Falls Sie ein noch genutztes Gerät entfernen, werden Sie bei der nächsten Benutzung nach dem Kennwort für die Apple-ID gefragt und das Gerät taucht nach erfolgreicher Autorisierung wieder in den Geräten auf.
Zurück zur Einrichtung: Der wichtigste Schritt ist es, dem System eine Mobilfunknummer zu geben, auf der Sie SMS erhalten können. Wenn Sie diese Einrichtung auf dem iPhone starten, geben Sie dessen Mobilfunknummer an. Sie erhalten dann eine SMS mit einem Bestätigungscode, den Sie eingeben. Auf dem iPhone trägt das System die PIN automatisch ein.
Ab sofort gilt Ihr iPhone als vertrauenswürdiges Gerät, das auch Bestätigungscodes empfangen kann.

Mit Hosenträger und Gürtel

Sie sollten jetzt, als zusätzliche Sicherung, eine weitere Telefonnummer hinterlegen. Das muss keine SMS-fähige Nummer sein, eine  normale Festnetznummer reicht: Dann wird Ihnen der Code vorgelesen.
Wenn Sie diese Nummer eingeben, halten Sie bitte das passende Telefon bereit: Sie werden angerufen, Ihnen wird eine Nummer vorgelesen, die Sie dann eingeben müssen.
Jetzt haben Sie bereits zwei vertrauenswürdige Instanzen, der Rest ist einfach: Melden Sie sich auf allen anderen Geräten in iCloud an. Bei jeder Anmeldung eines neuen Gerätes erhalten Sie auf allen anderen bereits als vertrauenswürdig markierten Geräten einen kleinen Hinweis, dass es einen Zugriff auf Ihren iCloud-Account gibt, und an der Stelle können Sie den ablehnen, wenn er nicht von Ihnen kommt. Wollen Sie einen eigenen Zugriff autorisieren, dann müssen Sie den angezeigten Code auf dem zugreifenden Gerät eingeben.

Umstieg von der „zweistufige Autorisierung“ auf die „Zwei-Faktor-Autorisierung“

Der Umstieg von der alten „zweistufige Autorisierung“ auf die neue „Zwei-Faktor-Autorisierung“ geht leider nicht direkt. Sie müssen sich auf appleid.apple.com anmelden (mit Bestätigung über ein autorisiertes Gerät), und dort die „zweistufige Autorisierung“ ausschalten. Das System fordert  jetzt drei Sicherheitsfragen, die Sie bitte beantworten und sich GUT merken – die brauchen Sie bei der Einrichtung des neuen Systems (siehe oben).
In Einzelfällen haben wir es gehabt, dass Sie nach dieser Umstellung 48 Stunden warten mussten, bis bei der Aktivierung statt „zweistufige Autorisierung“ dort dann „Zwei-Faktor-Autorisierung“ steht. Es kann auch sein, dass Sie ein schwaches Kennwort haben (nach Apples Richtlinien). Das müssen Sie dann ändern – und leider auf allen Geräten auch.
Ist das alles erledigt, können Sie jetzt die „Zwei-Faktor-Autorisierung“ einschalten.
iCloud und Apple-ID sicher machen…

iCloud und Apple-ID sicher machen…

iCloud_SystemeinstellungUnd mit „sicher machen“ meinen wir auch, im Falle eines Falles den Zugang dazu wieder herstellen zu können.
Die Apple-ID ist Ihre zentrale Identität im Apple- Universum. Diese zentrale Schaltstelle Ihrer gesamten Daten und Einkäufe sollten Sie so gut wie möglich absichern.
Die meisten Apple-Nutzer nehmen Ihre Apple-ID so hin, wenige machen sich Gedanken über die Auswirkungen, die diese eindeutige Kennung mittlerweile hat. Wir möchten hier an den Fall des Journalisten erinnern, dessen Apple-ID gekapert wurde und dem dann sein komplettes digitales Leben zerstört wurde: Alle Geräte aus der Ferne gelöscht, alle Backups in iCloud vernichtet…
Wie Sie sich davor schützen zeigen wir Ihnen hier Schritt für Schritt.

Was ist überhaupt eine Apple-ID?

Das beantwortet uns Apple selbst am besten:
„Eine Apple-ID ist Ihr Benutzername für alle Interaktionen mit Apple. Sie verwenden Ihre Apple-ID zum Einkaufen im iTunes Store, zum Aktivieren von iCloud auf allen Ihren Geräten, zum Einkaufen im Apple Online Store, für Reservierungen in einem Apple Store, zum Zugriff auf die Apple Support-Website und vieles mehr.“
Das ist nur ein kleiner Teil des digitalen Ganzen, daran hängen z.B. auch die gesamten Daten, Mails, Kontakte, Backups, alle Dokumente im iCloud-Drive, etc. Ganz schön viel, und deswegen sollten Sie den unberechtigten Zugriff darauf so schwer wie möglich machen.

(mehr …)

Sicherheit auf dem Mac…

Im Zuge der doch leider verstärkt auftretenden Viren (z.B. „Flashback“, den wir schon hier schon gewürdigt haben) stellt sich immer öfter die Frage: Sind wir bald genau so gefährdet wie Windows – Nutzer? Bin ich sicher? Was muss ich tun? Brauche ich unbedingt ein Virenschutzprogramm?

Alle bisher für den Mac erhältlichen Programme haben das Problem, was auch alle Windows – Programme haben: Keines ist fehlerfrei, und alle senken Sie die Leistung des Systemes.

Die Sicherheit, die Sie mit dem Kauf und der Installation erhalten ist also eine Teilzeitsicherheit.

Was Sie auf jeden Fall tun können: Beachten Sie ein paar wenige einfache Tips, dann sind schon mal die größten Tore geschlossen.

Der Zugriff von Dunkelmännern erfolgt fast ausschließlich über den Browser oder Mail. Es gilt also, das System deutlich skeptischer zu machen, was Installationen, etc. angeht.

Dazu gehört auch und gerade das Wissen um das, was man da aktuell herunterladen will. Oft wird versucht, über den Umweg einer angeblichen Nachinstallation von Hilfsprogrammen solche Schadstoffe einzubringen. Um bestimmte Filme anzusehen (ts,ts!), z.B. wird gern ein angeblich nötiger CODEC nachgeladen. Man gibt dann arglos sein Admin – Kennwort ein, und – zack – hat man einen häßlichen Virus.

Hier gilt: Gesundes Misstrauen. Der Mac kann von Haus aus alle Quicktime – Formate abspielen, und weitere nötige Formate kann man über offizielle CODECS direkt von der Microsoft-Website ergänzen, z.B. mit Flip4Mac.
Wenn nach der Installation dieser Komponente später noch mal Nachfragen nach „ergänzenden CODECS“ kommen – ablehnen.

<b>Wer den Flash-Player noch braucht</b>, sollte ihn direkt von der Adobe-Seite herunterladen und nicht über dubiose Download-Portale.

<b>Wer noch etwas weniger Flash möchte:</b>
Kein Flash installieren (oder, wenn installiert, wieder deinstallieren). Laden Sie sich Googles Chrome Browser herunter. In Safari die Einstellungen öffnen, den Reiter „Erweitert“ wählen und ein Häkchen in „Menü ‚Entwickler‘ in der Menüleiste anzeigen“ setzen.
Immer, wenn Sie jetzt auf eine dieser nervigen Webseiten mit Flash stossen, passiert einmal – ihr Browser hinterläßt im Log des Webservers einen Eintrag, dass er kein Flash kann. Das hilft, diese programmtechnische Pest auf lange Sicht loszuwerden. Wenn Sie jetzt den Inhalt betrachten wollen, gehen Sie in Safari auf das neu erschienene Menü „Entwickler“ und sagen dort: „Seite öffnen mit…“ und wählen dort Google Chrome aus. Der hat nämlich einen Flash-Player eingebaut…
Damit haben Sie schon mal die zwei wichtigsten Einfallstore geschlossen.

Der Rest ist Kleinkram:
(Wir gehen mal davon aus, dass Sie die Vorschläge aus unseren Tips für verschlüsselte Verzeichnisse und Anmeldekennworte befolgt haben…)
In den Systemeinstellungen des Rechners den Reiter Sicherheit anklicken.
Im Bereich „Allgemein“ auf den Knopf „Weitere Optionen…“ klicken.
Dort einen Haken setzen bei „Administratorkennwort für den Zugriff auf geschützte Systemeinstellungen verlangen“. Da müssen Sie dann öfter bei Änderungen am System das Kennwort eingeben, Sie verhindern aber damit auch, dass bösartige Programme das im Hintergrund tun und sich so selbst den Zugang einfacher machen.

Und den Haken darunter sollten Sie auch gleich aktivieren: „Liste für sichere Downloads automatisch aktualisieren“. Der Mac hat nämlich tatsächlich ein Virenerkennungsprogramm, und mit diesem gesetzten Häkchen geben Sie ihm die Chance, sich die neuesten Infos bei Apple abzuholen.

Nutzen Sie Evernote?

Dann werden Sie in den letzten Tagen mit Verwunderung festgestellt haben, daß Ihr Kennwort nicht mehr funktioniert.
Kann auch nicht, denn Evernote hat alle Kennworte geändert und fordert die Nutzer auf, ein neues Kennwort zu vergeben.
Warum das alles?
Jemand hat dort alle E-Mail-Adressen und die verschlüsselten Kennworte entwendet. An die Userdaten ist laut Aussage Evernote niemand gekommen. Wenn Sie Evernote nutzen, dann ist das wichtigste schon passiert: Ihr Passwort ist geändert, jetzt müssen Sie es noch einmal ändern, damit Sie auch wissen, wie es ist.
😉
Was dann weiter wichtig ist: Irgendwo sitzt jetzt jemand an seinem Rechner und guckt grad auf Ihre E-Mail-Adresse und Ihr verschüsseltes Kennwort. Die Verschlüsselung ist mathematisch unumkehrbar, d.h. aus dem verschlüsselten Ergebnis kann der freundliche Hacker niemals auf Ihr Kennwort schließen. Warum sollte ihn das auch interessieren, das hat Evernote (und Sie) doch bereits geändert?

Er geht einfach davon aus, dass Sie zu der leider immer noch großen Gruppe von Menschen gehören, die ein- und dasselbe Kennwort für alle Dienste nutzen, also damit bei Amazon einkaufen, bei iTunes Filme ausleihen und dergleichen mehr.
Deswegen würde er das Kennwort gern wissen, um dann auszuprobieren, ob er sich nicht was schickes Neues bei Amazon kaufen kann – auf Ihre Rechnung, natürlich.

Also versucht er jetzt, dieses Kennwort zu knacken. Geht ja nicht rückwärts, also macht er das anders: Er nimmt eine riesige Bibliothek an beliebten Kennworten – die kursieren im Internet – und läßt ein Kennwort nach dem anderen verschlüsseln* und vergleicht es mit Ihrem Ergebnis. Und wenn er das richtige Kennwort geraten hat, dann sind – Bingo – die Ergebnisse gleich. Wenn Sie so etwas sinnvolles wie „12345“ oder „passwort“ nutzen, dann dauert es ungefähr 0,01 Sekunden, bis er das herausgefunden hat.

Wenn Sie ein komplizierteres Kennwort genommen haben, dann sollten Sie jetzt noch Zeit genug haben, dieses Kennwort bei ALLEN Diensten, wo Sie es einsetzen, zu ändern.

Lassen wir die Gebetsmühle noch mal laufen: Nehmen Sie komplizierte Kennworte, am besten zufällig erzeugt. Und nehmen Sie für JEDEN Dienst ein anderes.

*-Leider gibt es auch bereits Tabellen, die diese verschlüsselten Ergebnisse („Hashes“) schon haben. Braucht er das nicht mehr zu rechnen, vergleichen reicht!

Sichere Kennworte am Mac

Im ersten Teil unserer Serie über Sicherheit auf dem Mac ging es um Backup und Verschlüsselung. Wenn Sie nun schon dabei sind, Ihren Rechner sicherer zu machen, dann können Sie auch gleich über sicherere Kennworte nachdenken – und über deren Verwaltung. Am besten wären natürlich komplizierte und konstruierte Kennworte, die Sie sich alle merken können. Merken ist deswegen wichtig, wenn Ihnen Ihr Rechner mal gestohlen wird – ein Festplattencrash macht Ihnen ja nun nichts mehr aus, wenn Sie unseren Artikel über Backup eines FileVault befolgt haben.
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Nun ist es aber für Normalsterbliche eher ungewöhnlich, sich mehrere hundert Kennworte – unterschiedliche, und alle so eingängig wie 1-0/k+z!mpw – zu merken. Aus diesen Gründen empfiehlt sich hier der Einsatz eines Hilfsprogramms, das Ihre Sammlung von Kennworten für Sie verwaltet. Wenn Sie unseren Artikel über den FileVault gelesen und beherzigt haben, dann kann Ihre Passwort – Sammlung auf dem Rechner ein einfaches Textdokument sein, Ihr Benutzerverzeichnis ist ja per FileVault verschlüsselt.

Nun ist aber manchmal ein kleiner Schuss Paranoia sinnvoll, es empfiehlt sich also, diese wertvolle Sammlung noch einmal extra zu schützen. Und bei einiger der verfügbaren “Kennwortaufbewahrungsprogramme” gibt es zusätzlich zur Verschlüsselung auch noch einige Komfortfunktionen dazu. Von diesen Programmen gibt es viele, wir greifen eines heraus, welches wir selbst gern einsetzen.

Der Vorteil des von uns erwählten Programmes: Es gibt einen iPhone-Zwilling, der sich mit dem Pendant auf dem Mac abgleicht. Es nennt sich 1Password, kostet einmalig 40€, ist auf Deutsch verfügbar und erleichtert das ganze Handling von vielen Kennwörtern ungemein.

1Password speichert seine Dateien seinerseits wieder mit einem Masterpasswort geschützt UND verschlüsselt ab. Wenn Sie hier ein anderes Kennwort als für Ihren FileVault nehmen und auch dieses Kennwort kompliziert ist, dann brauchen Sie sich nur zwei Kennworte merken. Und wie Sie Sich solche Kennworte erzeugen und merken, das sei hier noch einmal wiederholt:

Nehmen Sie „uneinfache“ Kennworte. Ihr Geburtsdatum, den Hochzeitstag, die Namen Ihrer Haustiere oder Kinder – all das ist einfach herauszufinden. Benutzen Sie Kennworte, die nicht einfach erraten werden können. Und da man sich so etwas ja auch mit Hilfe einer Eselsbrücke merken will: Bauen Sie sich eine schöne stabile Brücke. Ein Musikstück, das Sie mögen? Nehmen Sie von den ersten Worten die Anfangsbuchstaben, mischen eine Zahl und ein Satzzeichen rein und fertig ist die Passwort – Brücke. Um aus „botw,s+g“ auf „Bridge over troubled water, Simon + Garfunkel zu kommen: Das setzt schon etwas Zeit, Wissen und Rechenleistung voraus. Und natürlich eine gewisse Affinität zur Musik der 70er und 80er… Geht übrigens auch mit Filmtiteln, Zitaten und Buchtiteln.

Neben der reinen Speicherung von Kennworten bietet 1 Password noch eine Reihe sehr hilfreicher Features: A.) Jede Website bekommt ein anderes Kennwort 1Password Klinkt sich auf Wunsch in die Menüzeile Ihres Lieblingsbrowsers ein. Am Beispiel von Safari sehen Sie das hier. Der Knopf mit dem 1P ruft ein Menü auf, aus dem heraus Sie sich automatisch ein Kennwort erzeugen lassen können.

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Das schöne daran ist: 1Passwood merkt sich Kennwort und URL, und wenn Sie diese Seite wieder besuchen, bietet es Ihnen die automatische Anmeldung über den “1P”-Knopf an. 2.) Kundenkonten einfach anlegen Auch bei den mitunter nervigen Anfragen, doch bitte einen User-Account anzulegen kann Ihnen 1 Password helfen. Dazu macht man sich bei der Einrichtung des Programmes einmal Gedanken darüber, unter welchem Namen und mit welchen Daten man sich anmelden möchte. Wenn der Account z.B. beruflich sein soll, trägt man eine so genannte “Identity” ein, in der alle beruflichen Daten zusammengefasst sind. Für private Anmeldungen verfährt man entsprechend. Und stehen natürlich bei einem erneuten Besuch (siehe oben) zur Verfügung. Wenn das gut vorbereitet ist, reicht zukünftig bei der Aufforderung ein simpler Klick und die entsprechenden Daten samt eines einzigartigen, nur für diesen Fall erzeugten Passwords werden eingetragen, gespeichert und verschlüsselt.

Hintergrund: Nehmen Sie bitte nicht für alle oder die meisten Anmeldungen ein und dasselbe Kennwort. Benutzen Sie so ein “ewiges” Kennwort und auf einer Website werden die Daten gestohlen: Dann kann es Ihnen passieren, dass plötzlich jemand mit etwas Geduld auf Ihrem Amazon – Konto einkauft

Kennworte to go So Sie auch die iPhone-Version von 1Password besitzen, dann haben Sie nach einer einmaligen Einrichtung alle Ihre Kennworte unterwegs immer dabei. Auch die Kennworte auf den iPhone sind durch Verschlüsselung gegen Missbrauch geschützt.

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Intelligent ist die Idee, die Kennworte durch ein zweistufiges System zu schützen. In das der ersten Stufe gibt man auf dem iPhone nur einen 4-stelligen Code ein, dann kann man alle angelegten Datensätze darin sehen, allerdings nur von den Daten die Kennworte, die in der geringeren Sicherheitsstufe angesiedelt sind. Um die wichtigeren Daten zu sehen, muss man erst das (komplizierte) Hauptkennwort eingeben.
Und noch ein Wort zum Backup: In so einem Szenario ist ein funktionierendes Backup (siehe hier) extrem wichtig. Sollte Ihnen der Rechner gestohlen werden oder die Festplatte den Dienst verweigern: Dann brauchen Sie ein Backup. Oder haben Sie sich heimlich die 300 unterschiedlichen Kennworte gemerkt?

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