„Sich einen Wolf konfigurieren“ oder auch: „den neuen iMac konfigurieren“
Grundkonfigurationen:
Farben, RAM, USB: Wie also den neuen iMac konfigurieren?
Low End: 8 Kerne, 7 Kerne GPU. Normale Tastatur (ohne Touch ID), kein Ethernet, keine USB3-Buchsen, nur 4 Farben. Wobei „Low End“ bei der Leistung des M1-Prozessors ein deutliches Understatement ist.
Man kann den Low-End upgraden, sowohl Gigabit Ethernet als auch Tastatur mit Touch-ID ist möglich, es bleiben aber immer 7GPU und keine USB3.
Alle Modelle fangen mit 8GB Ram an und 256GB SSD. 8GB ist mit der neuen Architektur des M1 reichlicher als vorher, SSD nach Gusto…
Farben…
Wer Orange, Gelb, Violett will -> bitte das normale Modell wählen!
Was nehmen? Eine Annäherung…
Getreu der in den letzten Jahren sich bewährt habenden Direktive: Immer das Maximum ordern, was sich nicht nachträglich ändern läßt, würden wir zum „normalen“ Modell greifen. Deswegen zwei mal 8 Kerne, CPU und Grafik. Der „normale“ iMac hat eine Ethernet – Schnittstelle, und hier gilt der Spruch aus der Tuner-Szene: „Hubraum ist nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzen“. Lieber schnelles, ungestörtes Kabel als langsames, mit diversen anderen Geräten geteiltes WLAN. USB-Anschlüsse kann man nicht genug haben.
Soweit so gut. Wie sieht es mit RAM aus? Durch die besondere Architekur des M1-Chips (im Artikel Programmiersprache und Speicherbedarf beschrieben) reichen nach unseren Erfahrungen für die allermeisten Anwendungen 8GB. Im Zweifel gilt aber auch hier: RAM läßt sich nicht nachrüsten, externer Speicher statt interner SSD aber schon – wer hat, nimmt 16GB.
Die interne SSD ist zwar ungeschlagen schnell, es gibt aber mit der Samsung X5 sehr schnelle Thunderbolt3 – SSD, diesen Bereich kann man also nachrüsten.
Tastaturen kann man bei allen Konfigurationen auf TouchID mit oder ohne 10-er-Block dazu ordern.
Zusammenfassung – unsere Gerät der Wahl
16GB RAM, SSD nach Geldbeutel, 8/8 Kerne, USB & Ethernet
Und so (oder anders) direkt bei uns zu ordern: apple@kunckeledv.de oder 0421-40889824
„Glow and behold“. Die Einladung kam heute an, die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz findet vom 07. Juni bis 11. Juni statt, sie ist komplett online und kostenfrei. Bisher waren durch die Gerüchteküche immer schon die wesentlichen Dinge durchgesickert, so richtig dicke Überraschungen gab es kaum. Aus dieser Ecke kommen die fast schon üblichen Verdächtigen, also neue iPad, die mysteriösen „Air Tags“ und mehr in dieser Liga. Was die Sache dieses Jahr spannend macht: Apple ist auf einen eigenen Prozessor umgestiegen, die Einstiegsklasse in Form von Mac mini, Mac Book Air und Pro 13“ hat für erstaunliche Furore gesorgt. In den letzten Wochen ist der iMac Pro eingestellt worden, und bei den Lieferanten sind bestimmte iMac-Modelle knapp geworden oder gar nicht mehr lieferbar. Ich wette ungern, aber hier würde ich mal eine Ausnahme machen: wir werden als Ankündigung neue Modelle sehen, mit einem etwas aufgebrezelten Prozessor („M1X“?) und Leistungsdaten, die das Vorgängermodell in den Schatten stellen. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, einen iMac zu kaufen und nicht auf den Intel-Prozessor angewiesen ist (Stichwort Windows auf dem Mac), der sollte vielleicht seinem alten Rechner einen freundlichen Klaps auf den Prozessor geben, damit er noch drei Monate durchhält. Wir werden an dieser Stelle informieren, und auf Wunsch verkaufen wir Ihnen die neuen Geräte dann auch..
Nachtrag: das mit den Airtags hat sich erledigt. Die wurden im April vorgestellt und sind verfügbar!
Das war schon interessant gestern Abend, der Apple-Event mit dem Namen „One more thing“. Dieser Spruch ist legendär geworden, weil Steve Jobs ihn am Ende einer Präsentation nutzte, um noch mal den eigentlichen Knaller des Tages anzukündigen, eine Tradition seit der MacWorld Expo in 1999.
Das Apple das jetzt quasi vorwegnimmt, erhöht natürlich die Erwartungshaltung, stellt aber auch die Frage: Wenn sie so eine Erwartung schüren, können sie die überhaupt erfüllen? Erwartung war, dass Apple die schon angekündigten neuen Macs mit den Apple-eigenen Chips mit ARM-Befehlssatz vorstellt. Da musste also was kommen, und es kam.
In schneller Folge in nur 45 Minuten wurden drei neue Rechner vorgestellt, MacBook Air, MacBook Pro 13“ und Mac mini, alle mit einem neuen Prozessor, dem M1. Und wenn der hält, was da versprochen wurde, dann brechen neue Zeiten in der Chipindustrie an. Das neue MacBook Air ist 3,5 mal so schnell wie das alte Modell. Richtig gelesen, nicht irgendwas mit 30%, nein, 3,5 mal so schnell. Kommt noch besser: Batterielebensdauer: 18 Stunden Videogucken. Noch mehr? Ok, kein Lüfter.
Die aktuelle Stimmung bei Intel in der Direktion möchte ich jetzt nicht so richtig wissen…
Und wie Apple dann so ist: Taktfrequenz? Was ist das? Es gab lediglich leicht verständliche Erklärungsansätze für die Leistung: M1 hat 8 Kerne, 4 Hochleistungskerne und 4 energieeffiziente Kerne. Die 4 letzteren kombiniert sind so leistungsstark wie der i7 im Vorgängermodell. Der Speicher ist nicht mehr extern und langsam angebunden, der ist mit auf dem Chip – was eine Erhöhung von 8 auf 16GB nicht ganz preiswert macht, aber einen Geschwindigkeitssprung gibt. Die SSD ist mehr als zwei Mal so schnell angebunden, der Prozessor hat eine 8-Kern-Grafik mit im Chip. Und dann lungert da noch ein 16-Kern Chip für „Machine Learning“ herum. Das Ganze wird angesteuert von dafür optimierter Software. Der Autor arbeitet an einem 16“ MacBook Pro, mit allem Drum und Dran. Mein nächster Rechner wird ein MacBook Air – ich denke nicht, dass ich Leistung vermissen werde.
Das Air hat keinen Lüfter, das Pro hat einen. Beide haben die gleichen Leistungsdaten, das Air wird aber bei anspruchsvollen Aufgaben eher drosseln, das 13“-er durchorgeln. Für den mit Sicherheit kommenden M2 in iMacs etc. prophezeie ich Lüfter und einen weiteren, heftigen Leistungssprung. Alle jetzt vorgestellten Rechner haben eine Apple-Signaturfunktion – leise/lautlos. Die anderen dürfen sanft lüften, dann wird es abgehen.
Was die Software angeht: Alle jetzt auf den bisherigen Rechnern laufenden Programme werden auch auf den neuen Rechnern laufen, ohne jede Veränderung – dank „Rosetta2“. Sofern sie schon in 64Bit vorliegen. Und laut Aussage einiger Entwickler mit der Geschwindigkeit wie auf den alten Maschinen. Was noch fraglich war: Solche Programme wie Parallels Desktop und vmware sind auf Intel-Prozessoren angewiesen. Was wird damit? Parallels schreibt in einem Supportartikel: „Good news: A new version of Parallels Desktop for Mac that can run on Mac with Apple M1 chip is already in active development.“
Ach ja, und auch hier „One more thing“: auf den neuen Rechnern laufen auch iPhone und iPad-Programme – ohne große Anpassungen von Seiten der Entwickler.
Spannend? Spannend.
Nachtrag: Die ersten Geekbench-Resultate sind da. Herztropfen griffbereit? Das neue MacBook Air ist mit ABSTAND der schnellste Mac im Single-Core-Test. Nochmal langsam: Nicht der neue MacPro, nicht der iMacPro, nein, das neue MacBook Air. Im MultiCore Test liegt es an 4.ter Stelle, nach MacPro, iMacPro, fettestem 27“ iMac. VOR ALLEN weiteren MacBook Pros. Da passiert grad was Großes. 4D läuft in der Version 18.3 bereits volle Lotte darauf. Und ich denke, wir werden wohl in nicht zu ferner Zukunft eine serverfähige Maschine bekommen.
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